FIFA (Fédération Internationale de Football Association)
FIFA (Fédération Internationale de Football Association) FOTO: dpa, pse hak
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Confed Cup

Russland muss ohne seinen Brasilianer spielen

Russland muss beim Confed Cup in vier Wochen ohne seinen eingebürgerten Brasilianer Mario Fernandes auskommen. Der verletzte Verteidiger von ZSKA Moskau müsse in Brasilien an der Nase operiert werden, teilte der Klub am Montag mit. Fernandes hatte am Sonntag in der russischen Liga gegen Anschi Machatschkala noch 90 Minuten durchgespielt. Auch der ZSKA-Mittelfeldspieler Alan Dsagojew falle verletzt für die Sbornaja aus, berichteten russische Medien. Aus dem vorläufigen Aufgebot von Nationalcoach Stanislaw Tschertschessow sind damit schon drei Spieler ausgeschieden. Torwart Andrej Ljunow von Zenit St. Petersburg musste durch seinen Kollegen aus Tula, Wladimir Gabulow, ersetzt werden. Der Confederations Cup mit acht Mannschaften, darunter Weltmeister Deutschland, findet vom 17. Juni bis 2. Juli in Russland statt. Für Russland gehört auch der Ex-Schalker Roman Neustätter zum Aufgebot. mehr

Confed Cup

Drei Bundesliga-Profis im vorläufigen Kader Australiens

Deutschlands Auftaktgegner Australien startet mit drei Profis aus der Fußball-Bundesliga in die Vorbereitung auf den Confederations Cup. Trainer Ange Postecoglou nominierte am Montag Torhüter Mitchell Langerak vom VfB Stuttgart, Ingolstadts Mathew Leckie und Darmstadts Jamie Maclaren für das vorläufige 30-Mann-Aufgebot. Auch der 37 Jahre alte Routinier Tim Cahill ist dabei. Am 31. Mai noch vor Ablauf der Frist soll der endgültige Kader mit 23 Spielern benannt werden. Australien trifft am 19. Juni zum Gruppenauftakt in Sotschi auf das Team von Bundestrainer Joachim Löw. Danach stehen die Duelle mit Chile und Kamerun an. Vor dem Confed Cup geht es in der asiatischen WM-Qualifikation am 8. Juni noch gegen Saudi-Arabien. "Es ist das wichtigste Spiel, das wir im Juni absolvieren werden", sagte Postecoglu. mehr

WM 2022

Erstes Stadion in Katar wird eröffnet

Fünf Jahre vor Beginn der Weltmeisterschaft in Katar ist die erste Spielstätte fertig. Nach einer umfassenden Modernisierung sollte das Khalifa International Stadium in Doha am Freitagabend mit dem Endspiel um den Emir Cup 2017 zwischen Al Rayyan und Al Sadd eröffnet werden, wie die Fifa und die Organisatoren mitteilten. Das Stadion soll bei der Weltmeisterschaft vom 21. November bis 18. Dezember 2022 Schauplatz mehrerer Spiele bis zum Viertelfinale sein. Es sei unter anderem mit einer innovativen und effizienten Kühltechnologie ausgestattet, die dafür sorge, dass es auf den Rängen und auf dem Feld nicht wärmer als 26 Grad wird, hieß es in einer Mitteilung der Organisatoren. Der Präsident des Fußballverbands von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa bin Ahmed al-Thani, erklärte, das historische Stadion liege den Menschen in Katar sehr am Herzen. "Seit 1976 haben hier viele der größten Sportveranstaltungen Katars stattgefunden", sagte der Präsident. Daher sei das Stadion "der perfekte Austragungsort für das wichtigste Spiel im Fußballkalender Katars". mehr

Fußball-Weltverband

Fifa testet Videobeweis mit Hawk-Eye-Technologie

Der Fußball-Weltverband Fifa wird die nächste Testphase des Videobeweises mit der Hawk-Eye-Technologie absolvieren. Wie die Fifa am Freitag mitteilte, werde das "Falkenauge" sowohl bei der U20-WM in Südkorea (20. Mai bis 11. Juni) als auch beim Confed Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli) eingesetzt. "Die Fifa ist davon überzeugt, dass diese Wahl und die entsprechende Technologie richtig sind, um eine wichtige Neuerung wie die Einführung des Videobeweises erfolgreich herbeizuführen", sagte der stellvertretende Generalsekretär Zvonimir Boban. mehr

Confed Cup

Kamerun mit drei Zweitliga-Profis im vorläufigen Aufgebot

Deutschlands Gruppengegner Kamerun hat drei Profis aus der 2. Fußball-Bundesliga in den vorläufigen Kader für den Confederations Cup in Russland berufen. Trainer Hugo Boos nominierte Frank Boya von 1860 München, den Nürnberger Edgar Salli und Jacques Zoua vom 1. FC Kaiserslautern in das 30-Mann-Aufgebot. Der Schalker Eric Maxim Choupo-Moting ist nach seiner Knieverletzung nicht dabei, er hatte zuletzt freiwillig auf die Teilnahme am Afrika-Cup verzichtet. Auch sonst fehlen einige Stars wie Innenverteidiger Nicolas N'Koulou von Olympique Lyon. Bis zum 7. Juni müssen die Teams den endgültigen Kader beim Weltverband Fifa melden. Kamerun trifft beim Turnier (17. Juni bis 2. Juli) im letzten Gruppenspiel am 25. Juni in Sotschi auf Deutschland. mehr

"Kein gutes Signal für den Sport"

DOSB-Präsident Hörmann kritisiert Fifa-Boss Infantino

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), übt deutliche Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino. "Es ist kein gutes Signal für den Sport, dass die FIFA ohne überzeugende Begründung die Chefs ihrer unabhängigen Ethik-Kommission ausgetauscht hat. Ermittler während laufender Ermittlungen abzuberufen erweckt den Eindruck, als fürchte man deren Arbeit", sagte Hörmann der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe) und fügte hinzu: "Dass darüber hinaus die Neubesetzung nicht in der nötigen Transparenz erfolgte und möglicherweise sogar an FIFA-Statuten vorbei durchgesetzt wurde, verstärkt diesen Eindruck." Infantino hat auf dem Kongress des Fußball-Weltverbandes in Bahrain vergangene Woche auch den Münchner Strafrichter Hans-Joachim Eckert als Chef der FIFA-Ethikkommission ausgemustert. Hörmann sagte dazu: "Infantino hat bei seiner Wahl versprochen, Reformen durchzusetzen und verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu haben die jüngsten Entscheidungen der FIFA nicht beigetragen." mehr

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