Finanzkrise
Olympische Sommerspiele

Mitarbeiter und Firmen warten weiter auf ihr Geld

Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro ist wegen der Finanzkrise in Brasilien weiter mit Zahlungen an Arbeiter und Firmen in Rückstand. "Jeder wird bezahlt", stellte Rio2016-Pressesprecher Mario Andrada klar. Bis zum Ende des Jahres sollen 95 Prozent der Schulden beglichen sein. Unter anderem sind Mitarbeiter des Olympic News Service (ONS) betroffen. "Allen, die mich kennen, muss ich nicht erklären, wie enttäuscht, empört und entsetzt ich von dieser Situation bin," teilte Lucia Montanarella, Chefin der Medienabteilung, in einem Brief mit. mehr

Immobilien-Ärger

Die EU hat es gut gemeint: Um eine Wiederholung der Krise 2007 zu verhindern, hat sie neue Spielregeln für Immobilien-Kredite formuliert. Die Banken sollen genauer hinsehen und keine Darlehen mehr an Verbraucher geben, die sich ein Haus nur bei Nullzins leisten können. Doch die Bundesregierung hat die Richtlinie in deutscher Gründlichkeit so umgesetzt, dass sie zum Bumerang wird: Sie versperrt Senioren wie jungen Familien den Weg zur Immobilie. Und Ältere bekommen kein Geld mehr für den seniorengerechten Umbau ihre Häuser. Auch volkswirtschaftlich ist das unsinnig: Immobilien sind zentraler Baustein der privaten Vorsorge. Und wenn die Banken ihr Geld nicht verleihen dürfen, nutzt es gar nichts, dass die Europäische Zentralbank die Märkte mit immer neuen Milliarden flutet. mehr

Duisburg

Freikarten fürs Freiluftkino: "The Big Short" mit Brad Pitt

Die Finanzkrise von 2008 scheint eher das Thema für eine Dokumentation zu sein, doch beweist Regisseur Adam McKay mit "The Big Short", dass er aus der Wirklichkeit einen hochkarätig besetzten Finanzthriller machen kann. Das Kunststück, einen eher drögen und sperrigen Stoff wie den Börsenhandel und die Immobilienkrise spannend und kurzweilig in Szene zu setzen, gelingt dem hochtourig inszenierten Ensemblefilm auch dank der hochkarätigen Besetzung mit Christian Bale, Ryan Gosling und Brad Pitt. mehr