Flughafen München - zweitgrößter deutscher Airport
Flughafen München - zweitgrößter deutscher Airport FOTO: dpa, rene ruprecht kde
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Mutmaßlicher Kriegsverbrecher festgenommen

Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) hat am Münchner Flughafen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus Bosnien-Herzegowina festgenommen. Die Behörden des Balkanlandes werfen dem 50-Jährigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, wie das LKA mitteilte. Als Mitglied der Polizei soll er während des Bosnienkriegs Anfang der 90er Jahre an Folter und Tötungsdelikten beteiligt gewesen sein. Interpol Sarajevo hatte nach dem Mann gefahndet und sich an die deutschen Behörden gewandt, nachdem Hinweise eingegangen waren, dass sich der 50-Jährige in Bayern aufhalten könnte. Der mutmaßliche Kriegsverbrecher sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in München. Dort wartet er auf die Prüfung des Auslieferungsersuchens der bosnisch-herzegowinischen Behörden. mehr

Russische Bob- und Skeleton-Piloten

Weltverband hebt vorläufige Suspendierungen auf

Der Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF hat die vorläufigen Suspendierungen gegen neun russische Athleten aufgehoben. Wie der Verband am Freitag nach einer Sitzung am Münchner Flughafen mitteilte, warte er weiter auf eine schriftliche Begründung der Olympia-Sperre der betroffenen Athleten durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) und könne eine weitere Suspendierung nicht rechtfertigen. Für besonderes Aufsehen hatte in der vergangenen Woche die Sanktion gegen den früheren Bobpiloten Alexander Subkow gesorgt. Der zweifache Goldmedaillengewinner von Sotschi ist amtierender Präsident des russischen Bobverbandes. Zudem waren aus dem Bobsport der Sotschi-Vierte Alexander Kasjanow sowie seine Anschieber Ilwir Chusin und Alexei Puschkarjow gesperrt worden. Von den Skeletonis wurden Sotschi-Olympiasieger Alexander Tretjakow, Sergej Tschudinow (5.) sowie Bronze-Gewinnerin Jelena Nikitina, Olga Potylizina (5. Platz) und Maria Orlowa (6.) suspendiert und nun vom Weltverband vorerst wieder zugelassen. Ihre lebenslangen Sperren für die Olympischen Spiele bleiben bestehen. mehr

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