Frankreich
Frauen-WM

Bergeroo bleibt Trainer von Frankreichs Fußball-Frauen

Phillipe Bergeroo bleibt für zwei weitere Jahre Trainer der französischen Fußball-Frauen. Der 61-Jährige wird den Weltranglisten-Dritten damit im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio und bei der Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden betreuen. Das gab der französische Verband FFF am Mittwoch bekannt. Frankreich hatte bei der Weltmeisterschaft in Kanada das Viertelfinale gegen Deutschland im Elfmeterschießen verloren. "Das sportliche Projekt ist sehr interessant, mit zwei wichtigen Terminen. Ich möchte das Team voranzubringen und auf die Zukunft vorzubereiten", sagte Bergeroo. mehr

Frauenfußball

Bergeroo bleibt französischer Nationaltrainer

Ex-Europameister Philippe Bergeroo bleibt bis zur EM 2017 in den Niederlanden französischer Frauenfußball-Nationaltrainer. Das gab der französische Verband FFF fünf Tage nach dem unglücklichen Viertelfinal-Aus der "Equipe tricolore" bei der WM in Kanada gegen Deutschland (4:5 im Elfmeterschießen) bekannt. Demnach habe Bergeroo bei einem Treffen mit FFF-Präsident Noel Le Graet das Angebot zur Verlängerung seines Vertrages um zwei Jahre akzeptiert. Bergeroo hatte den Trainer-Posten bei "Les Bleues", die in Kanada auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro schafften, vor zwei Jahren übernommen. Zuvor war der 61-Jährige schon zehn Jahre beim FFF als Coach verschiedener Nachwuchs-Mannschaften im Jungen- und Männer-Bereich tätig. Beim WM-Triumph der französischen Männer 1998 im eigenen Land gehörte der frühere Nationalspieler als Torwart-Trainer zum Stab des damaligen Nationalcoaches Aime Jacquet. mehr

Ligue 1

Bastia droht Zwangsabstieg wegen Finanzlücke

Wegen einer Etatlücke in seinen Finanzplanungen für die neue Saison muss der französische Fußball-Erstligist SEC Bastia den Zwangsabstieg befürchte. Frankreichs Nationales Direktorium für Managementkontrolle (DNCG) stellte bei der Überprüfung von Bastias Haushalt einen Fehlbetrag von 1,3 Millionen Euro fest. Zudem bestätigte das DNCG, dass der Ligapokal-Finalist seinem brailianischen Spieler Brandao noch Restbeträge aus dem Transfer-Handgeld sowie den Saisonbonus in Höhe von insgesamt 250.000 Euro nachzahlen muss. Bastia kündigte einen baldigen Ausgleich der Etatunterdeckung an. Die Korsen wollen das Defizit durch den anbestrebten Tranfer ihres algerischen Mittelfeldspielers für 1,7 Millionen Euro an den Ligarivalen SC Montpellier beseitigen. mehr

Portugal

FC Porto holt Imbula für 20 Millionen

Der FC Porto hat in der Verpflichtung des Franzosen Giannelli Imbula von Olympique Marseille den bisher teuersten Einkauf des portugiesischen Fußball-Geschichte getätigt. Für den Wechsel des 22-jährigen defensiven Mittelfeldspielers habe man 20 Millionen Euro nach Marseille überwiesen, teilte der 27-fache Landesmeister am Mittwoch mit. Imbula habe einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet. Im Vertrag sei für den Junioren-Nationalspieler eine Ablöseklausel von 50 Millionen Euro festgeschrieben worden, hieß es. "Ich bin sehr glücklich, das Projekt von Porto hat mich überzeugt", sagte der Profi, der seine Karriere bei EA Guingamp begann und in Frankreich in 150 Pflichtspielen sieben Tore erzielte. Porto habe viele gute Spieler, er wolle das Team aber noch besser machen und mit den "Drachen" aus dem Norden Portugals viele Titel gewinnen, fügte der in Belgien geborene Sohn von Kongolesen an. mehr