Frauenquote - aktuelle Informationen
Frauenquote - aktuelle Informationen FOTO: dpa
Frauenquote
Düsseldorf

Silicon Valley: Models für die Weihnachtsfeier

Bislang wurden Frauenquoten überwiegend für Führungspositionen diskutiert - im Silicon Valley gibt es sie offenbar auch für die Weihnachtsfeier. Weil in den Technologie-Unternehmen überwiegend Männer arbeiten, würden die Unternehmen immer häufiger sogenannte "Ambiente-Models" für die Feierlichkeiten buchen, berichtet "Bloomberg Businessweek" und beruft sich auf Gespräche mit verschiedenen Model-Agenturen. Demnach würden die Technologie-Unternehmen zwischen 50 und 200 Dollar pro Stunde und Model bezahlen. Diese würden im Vorfeld von Unternehmen gezielt ausgewählt und eingewiesen. So sollen sie etwa im Vorfeld den Namen von einem Mitarbeitern der Unternehmen lernen, um sich auf den Parties anderen Männern als Kollegin vorstellen zu können. Die Mitarbeiten sollten nämlich nicht merken, dass es sich bei der hübschen Frau um ein bezahltes und speziell engagiertes Model handelt. Um welche Unternehmen es sich handelt, wurde nicht bekannt. mehr

Berlin

Frauenanteil in Aufsichtsräten nur leicht gestiegen

Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten großer Unternehmen ist nach Einführung der gesetzlichen Frauenquote Mitte 2015 leicht gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Familien- und Justizministeriums, der gestern vom Kabinett gebilligt wurde. Danach stieg der Anteil der Frauen in den Aufsichtsräten der 100 betroffenen Unternehmen binnen Jahresfrist von 25,0 (2015) auf 27,3 Prozent (2016). In den Vorstandsetagen bestehe allerdings noch "deutlicher Verbesserungsbedarf". Auch in den Führungspositionen der Bundesverwaltung seien Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. mehr

Stichwort

Frauenquote

Die IT-Branche gilt als Männerdomäne. Der klassische "Nerd", also der Computerfreak, ist weiß und männlich. Eigentlich sei das ja auch gar kein Problem, schrieb nun ein Google-Entwickler in einem internen "Manifest". Für ihn sei es sogar nur logisch: Schließlich unterscheide sich die Verteilung von Vorlieben und Fähigkeiten zwischen Männern und Frauen aus biologischen Gründen. Frauen seien weniger widerstandsfähig und schafften es auch deshalb so selten in Führungspositionen. Eine Frauenquote schade daher dem Suchmaschinenkonzern. Das werde man ja wohl noch sagen dürfen. Klar, das darf man sagen. Es ist halt nur Mumpitz. Das erkannte Google-Chef Sundar Pichai glücklicherweise auch: Im Unternehmen ist jetzt ein Arbeitsplatz frei. Hoffentlich bekommt ihn eine Frau. jaco mehr