FSV Frankfurt
3. Liga

Osnabrück vergibt weitere Chance im Aufstiegskampf

Drittligist VfL Osnabrück hat einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga kassiert. Die Niedersachsen kamen beim insolventen Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Damit verpasste der VfL die Chance, den Rückstand auf den Relegationsplatz auf einen Punkt zu verkürzen. Seit drei Spielen wartet Osnabrück auf einen Sieg. Für Frankfurt geht es nach dem kürzlich gestellten Insolvenzantrag und dem drohenden Abzug von neun Punkten nur noch um einen geregelten Neustart in der Regionalliga. Cagatay Kader (54.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Addy Waku Menga (76.) glich für Osnabrück aus. mehr

3. Liga

Frankfurt stellt Insolvenzantrag, Neun-Punkte-Abzug für Aalen

Die schwere Krise des abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt hat einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, hatte er am Vormittag einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Als Grund gaben die Hessen, die damit vor dem Abstieg in die Regionalliga stehen, Zahlungsunfähigkeit an. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte, sieht die Spielordnung im Falle eines Insolvenzantrags den Abzug von neun Punkten vor. Damit würde der FSV, der erst im vergangenen Sommer aus der 2. Liga abgestiegen war, mit dann nur noch 23 Punkten auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Schon mit derzeit 33 Zählern beträgt der Abstand auf das rettende Ufer fünf Punkte. Weiterhin gab der DFB am Dienstag bekannt, dass er die Beschwerde des Drittligisten VfR Aalen gegen den Abzug von neun Punkten bereits am Montag zurückgewiesen hatte. Für die Schwaben bleibt damit nur noch der Gang vor das DFB-Bundesgericht. Auch Aalen hatte im Februar einen Antrag auf Insolvenz gestellt und fällt mit nur noch 41 Punkten von Platz vier auf Position 13 zurück. mehr

3. Liga

FSV Frankfurt bestellt neues Präsidium

Drittligist FSV Frankfurt hat ein neues Präsidium berufen. Michael Görner als Präsident und Stephan Siegler als Stellvertreter sollen den kriselnden Verein aus dem sportlichen Tal führen. Das bisherige Präsidium mit Präsident Julius Rosenthal und seinen Stellvertretern Ludwig von Natzmer, Wolfgang Kurka und Walter Schimmel hatte zuvor seinen Rücktritt angekündigt. Der ebenfalls abgetretene Geschäftsführer Clemens Krüger soll schnellstmöglich beerbt werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung für die Neuwahlen des Präsidiums ist in Vorbereitung. In der 3. Liga belegt Frankfurt Abstiegsrang 18 und hat vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. In der vergangenen Saison war der FSV erst aus der zweiten Liga in die Drittklassigkeit abgestiegen. mehr

FSV Frankfurt

Präsidium und Geschäftsführer treten zurück

Angesichts der dramatischen sportlichen Talfahrt der vergangenen Monate haben das komplette Präsidium sowie Geschäftsführer Clemens Krüger beim FSV Frankfurt ihren Rücktritt zum Ende des Monats angekündigt. Der Fußball-Drittligist bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht des HR-Sports. Dem FSV droht der Sturz in die Regionalliga, weil er nach seinem Abstieg aus der 2. Bundesliga auch in der 3. Liga nur auf Platz 18 steht. "Wir wollen mit dem Rücktritt eine Initialzündung für einen Neuanfang geben, um in der schwierigen sportlichen Phase alle Kräfte für einen Klassenerhalt zu bündeln", sagte Krüger, der als Geschäftsführer der FSV Frankfurt Fußball GmbH als starker Mann des Clubs galt. "Mit nur einer kurzen Unterbrechung habe ich seit 17 Jahren immer alles für den FSV gegeben. Wir werden dafür Sorge tragen, dass die geschäftlichen Abläufe reibungslos übergeben werden." Nach Informationen des HR soll der frühere Präsident Michael Görner künftig den FSV führen. Der Verein selbst äußerte sich zu dieser Personalie noch nicht. "Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens zur Kenntnis genommen und bedauern, dass wir den FSV Frankfurt nicht gemeinsam zurück auf die Erfolgsspur bringen können", sagte Aufsichtsratsmitglied Stephan Siegler. mehr

Schweizer Super League

Ex-FSV-Trainer Vrabec wechselt zum FC Vaduz

Nur zwei Wochen nach seiner Freistellung beim Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt ist Roland Vrabec am Mittwoch als neuer Trainer beim Schweizer Erstliga-Club FC Vaduz vorgestellt worden. Der Tabellenletzte der Super League stattete den 43-Jährigen mit einem Vertrag bis 2018 aus, der auch im Falle eines Abstiegs weiterläuft. Vor seiner Station beim FSV Frankfurt arbeitete Vrabec unter anderem für den FC St. Pauli und den FSV Mainz 05. mehr

Schweiz

Vrabec neuer Trainer in Vaduz

Nur zwei Wochen nach seiner Entlassung beim Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt hat Roland Vrabec einen neuen Trainerjob. Der 43-Jährige übernimmt den FC Vaduz aus Liechtenstein, Schlusslicht in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Vrabec, ehemals Cheftrainer beim Zweitligisten FC St. Pauli, hat in Vaduz bis 2018 unterschrieben. Der Vertrag ist ligaunabhängig. "Roland Vrabec entspricht in den entscheidenden Punkten dem ausgearbeiteten Anforderungsprofil des FC Vaduz", hieß es in der Mitteilung des Klubs. mehr