FSV Zwickau
Dynamo Dresden

Benefizspiel beim FSV Zwickau an

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden tritt zu einem Benefizspiel beim Drittliga-Aufsteiger FSV Zwickau an. Die Dresdner verzichten bei der Partie am 26. März (15.00 Uhr) im Stadion Zwickau auf ein Antrittsgeld, alle Zuschauereinnahmen verbleiben beim Drittligisten. "Dynamo Dresden konnte in der Vergangenheit mehr als einmal auf die Solidarität innerhalb der Fußball-Familie zählen, zuletzt beim Benefizspiel gegen den FC Bayern", sagte Dresdens Sportgeschäftsführer Ralf Minge: "Mit Stadionneubau und Drittliga-Aufstieg hat der FSV Zwickau strukturell und sportlich zwei Meilensteine gesetzt. Wir wollen die Rot-Weißen mit dem Benefizspiel gern dabei unterstützen, diesen Weg weiterzugehen." Zwickaus Vorstandssprecher Tobias Leege sagte: "Es ist toll zu sehen, wie schnell und ohne jegliche Bedingung unser Kooperationspartner aus der Landeshauptstadt seine Hilfe zugesagt hat." mehr

Rassismus-Vorwürfe

Geldstrafe und Teilausschluss auf Bewährung für Zwickau

Rassistische Äußerungen und Pyrotechnik: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten FSV Zwickau wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 13.000 Euro belegt. Zudem muss der Klub ein Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Die Vollstreckung der Maßnahme wird jedoch zur Bewährung ausgesetzt. "Der DFB duldet keine rassistischen, diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen auf seinen Sportplätzen und tritt diesen entschieden entgegen", sagte Stephan Oberholz, stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. "Dazu hat sich auch der FSV Zwickau in der Verhandlung ganz klar bekannt und die Verantwortung für das Fehlverhalten einiger seiner Zuschauer übernommen. Das hat ganz erheblich zur Strafmilderung beigetragen." Spieler Shawn Maurice Barry vom FSV Frankfurt hatte angegeben, während des Punktspiels in Zwickau am 22. Oktober von Zwickauer Zuschauern rassistisch beleidigt worden zu sein. Der Aufsteiger räumte die Vorwürfe in der mündlichen Verhandlung ein und entschuldigte sich. Hinzu kam das Abbrennen von Pyrotechnik während des Spiels beim VfR Aalen am 28. Oktober, ebenfalls durch Zwickauer Zuschauer. mehr