Füchse Berlin
EHF-Cup

Berlin gewinnt Hinspiel bei Tatabanya KC

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Final Four des EHF-Cups geschaffen. Der Titelträger von 2015 gewann das Viertelfinal-Hinspiel beim ungarischen Vertreter Tatabánya KC nicht zuletzt dank der neun Tore von Rechtsaußen Hans Lindberg mit 30:25 (17:11). Eine deutlich härtere Nuss im Rückspiel erwartet die MT Melsungen. Die Hessen unterlagen bei Saint-Raphaël Var Handball aus Frankreich 26:30 (14:15). In dieser Saison stehen die Chancen vor dem Viertelfinale so gut wie nie, dass das Endrundenturnier eine rein deutsche Angelegenheit wird: Am Sonntag ist noch der SC Magdeburg im Hinspiel beim spanischen Klub Helvetia Anaitasuna gefordert, Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen ist als Gastgeber für das Final Four am 20./21. Mai gesetzt. Die Viertelfinal-Rückspiele finden am kommenden Wochenende statt. mehr

30:25 in Tatabanya

Füchse vor Einzug ins Final Four des EHF-Pokals

Die Füchse Berlin haben beste Chancen auf den Einzug ins Final Four des Handball-EHF-Pokals. Der Cupsieger von 2015 gewann am Samstag das Viertelfinal-Hinspiel bei Tatabanya KC aus Ungarn mit 30:25 (17:11) und erspielte sich für das Rückspiel in einer Woche in Berlin eine hervorragende Ausgangsposition. Nach Anlaufschwierigkeiten dominierten die Berliner die Partie und hatten in Rechtsaußen Hans Lindberg mit neun Toren den erfolgreichsten Schützen. In der Anfangsphase offenbarten beide Teams Abschluss-Schwächen. Nach neun Minuten stand es erst 3:2 für die Gastgeber. Die Füchse-Abwehr sortierte sich Mitte der ersten Hälfte. Dann war sie jedoch der Garant für einen forschen Zwischenspurt der Füchse zum 10:6 (15.). Die Berliner trafen nach guter Abwehrarbeit zweimal ins leere Tor, weil Tatabanya zugunsten eines weiteren Feldspielers in Unterzahl den Torwart vom Feld genommen hatte. Bis zur klaren 17:11-Halbzeitführung behielten die Füchse ihre Linie bei. Im zweiten Abschnitt mühten sich die Ungarn um den Anschluss. Entscheidend konnten sie den Rückstand aber nicht verkürzen, obwohl die Füchse in der Deckung nicht immer sicher standen und vorne beste Chancen vergaben. Erst gegen Ende der Partie schmolz das Polster der Füchse zwischenzeitlich etwas. mehr

Handball-Bundesliga

Melsungen legt Einspruch gegen Schlussszene von Berlin-Spiel ein

Handball-Bundesligist MT Melsungen hat nach dem 28:28 gegen die Füchse Berlin Einspruch gegen die letzte Szene des Spiels angemeldet. Das sagte Geschäftsführer Axel Geerken im Anschluss an die hitzige Partie am späten Mittwochabend. "Wir werden anschließend entscheiden, ob wir ihn weiterverfolgen oder nicht", sagte Geerken. Berlins Nationalspieler Fabian Wiede soll kurz vor Schluss den Melsunger Jeffrey Boomhouwer bei der Ausführung eines Einwurfs behindert haben. Trotzdem erzielte Melsungen anschließend noch den Ausgleich - weshalb der Einspruch überrascht. "Ich habe den Ball ganz normal hinter mich auf den Boden gelegt. Ich weiß nicht, was das Problem ist", sagte Wiede zu der Szene bei Sport1. Im Anschluss an das Spiel war es zu tumultartigen Szenen gekommen, weil vor allem Füchse-Keeper Silvio Heinevetter bei den Unparteiischen protestierte. mehr

Handball

Deutsches Final Four im EHF-Cup möglich

Die Handball-Bundesligisten gehen sich im Viertelfinale des EHF-Cups noch aus dem Weg. Wie die Auslosung am Dienstag in Wien ergab, treffen die Füchse Berlin in der Runde der letzten Acht auf den ungarischen Vertreter Tatabanya KC, während der SC Magdeburg es mit Helvetia Anaitasuna aus Spanien zu tun bekommt. Die MT Melsungen trifft derweil auf die Franzosen von St. Raphael. Die Viertelfinal-Hinspiele stehen am 22./23. April auf dem Programm, eine Woche später fällt in den Rückspielen die Entscheidung. Als Gastgeber des Final Four ist Titelverteidiger Frisch auf Göppingen für das Halbfinale gesetzt. Sollten alle drei Bundesligisten weiterkommen, wäre die Endrunde am 20./21. Mai erstmals eine rein deutsche Angelegenheit. mehr

Handball-Bundesliga

Tönnesen wechselt zu KC Veszprém – Füchse holen Kopljar

Handball-Bundesligist Füchse Berlin und Kent Robin Tönnesen gehen ab der neuen Saison getrennte Wege. Der Vertrag des Norwegers wurde einvernehmlich nicht verlängert, er wechselt zu KC Veszprém nach Ungarn. Im Gegenzug kommt der Kroate Marko Kopljar zur Saison 2017/2018 von Veszprém an die Spree. Der 2,10 m große Kopljar hat für Kroatien bisher knapp 150 Länderspiele absolviert. Vor seiner Station bei Veszprém spielte er unter anderem für den FC Barcelona, Paris St. Germain und RK Zagreb. mehr

EHF-Cup

Bundesliga-Quartett auf Viertelfinal-Kurs

Ein Quartett aus der Handball-Bundesliga liegt im EHF-Cup auf Viertelfinal-Kurs. Die Füchse Berlin, Gewinner des EHF-Cups von 2015, setzten sich beim dänischen Vertreter GOG Gudme mit 31:26 (13:10) durch und führen die Gruppe A nach dem vierten Sieg im vierten Spiel souverän an. Schon ein Unentschieden aus den abschließenden beiden Gruppenspielen würde Platz eins sichern. Bester Werfer der Berliner war Petar Nenadic mit zehn Toren. Der SC Magdeburg hat sich an die Spitze der Gruppe C gesetzt. Der erste deutsche Champions-League-Sieger kam gegen Maccabi Tel Aviv zu einem standesgemäßen 42:24 (21:9)-Erfolg und hat nun einen Punkt Vorsprung auf Tatabanya KC. Die MT Melsungen hält unterdessen in der Gruppe D Kurs auf die Runde der letzten Acht. Der Bundesligist gewann am Samstagabend gegen den spanischen Vertreter Helvetia Anaitasuna aus Pamplona mit 28:22 (10:11) und führt die Gruppe D vor Benfica Lissabon (beide 6 Punkte) an. Frisch Auf Göppingen ist nach vier Siegen aus vier Spielen Spitzenreiter der Gruppe B. mehr