Fußball-Weltmeisterschaft (WM) - alle Informationen
Fußball-Weltmeisterschaft (WM) - alle Informationen FOTO: dpa, car hpl
Fußball-Weltmeisterschaft
Mega-WM 2026

Afrika will fünf zusätzliche Startplätze

Afrika will in besonderem Maße von der Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 48 Teams profitieren und fordert fünf Startplätze mehr vom Weltverband Fifa. Das erklärten die Präsidenten der afrikanischen Verbände Fifa-Präsident Gianni Infantino am Mittwoch in Johannesburg. "Alle Verbände unterstützen die Vergrößerung der WM", sagte Südafrikas Verbandspräsident Danny Jordaan: "Afrika hofft, dass es zehn Plätze erhalten wird." Beim aktuellen Format mit 32 Mannschaften stehen Afrika fünf Startplätze zu. Noch nie erreichte ein afrikanisches Team das Halbfinale, und die WM 2014 in Brasilien war die erste, bei der zwei Teams (Algerien und Nigeria) die K.o.-Phase erreichten. Das Fifa-Council hatte am 10. Januar beschlossen, die WM-Endrunde ab 2026 von von 32 auf 48 Mannschaften aufzustocken - trotz des Widerstands vieler großer Fußballnationen, darunter auch Deutschland. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte Ende Januar mindestens drei zusätzliche Startplätze für Europa gefordert. mehr

WM 2022

Türkei baut Stadion in Katar

Das türkische Unternehmen Tefken hat den Zuschlag für den Bau des siebten Stadions für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar erhalten. Das gab das WM-Organisationskomitee am Mittwoch bekannt. Es soll sich um ein gemeinschaftliches Bauprojekt mit der lokalen Firma Al-Jaber handeln. "Wir sind hocherfreut, den Vertrag Al-Jaber Engineering und Tefken als Gemeinschaftsunternehmung verleihen zu dürfen", sagte der Chef des WM-OK Hassan Al-Thawadi. In dem 40.000 Zuschauer fassenden Stadion im Stadtteil Al Thumama in Doha sollen Spiele bis zum Viertelfinale stattfinden. Katar plant die Austragung derzeit mit acht Stadien, obwohl in der Bewerbung für die Weltmeisterschaft von zwölf Spielstätten die Rede war. Der Weltverband Fifa muss noch eine endgültige Entscheidung über die Anzahl der Stadien treffen. Katar hat ein Grundstück für ein eventuelles neuntes Stadion stillgelegt. Das Emirat und die Türkei pflegen derzeit eine äußerst herzliche Beziehung. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besuchte mit anderen Amtsträgern Doha vor wenigen Wochen. Nach dem gescheiterten Putsch im Juli vergangenen Jahres soll Emir Tamim bin Hamad al-Thani der erste Staatschef gewesen sein, der Erdogan angerufen hatte. Anfang Februar hatte das katarische Finanzministerium mitgeteilt, dass derzeit fast 500 Millionen Dollar pro Woche in Infrastrukturprogramme fließen und dass dieses Level möglicherweise noch bis 2021 anhalten könnte. mehr

WM in Russland

Smertin wird Anti-Rassismus-Beauftragter

Der frühere russische Nationalspieler Alexej Smertin ist vor der Fußball-WM 2018 in Russland zum Beauftragten gegen Rassismus und Diskriminierung ernannt worden. "Russland ist ein multinationales Land, in dem rund 200 Ethnien friedlich miteinander leben", sagte der ehemalige Mittelfeldspieler von Girondins Bordeaux und des FC Chelsea einer Mitteilung des russischen Fußball-Verbandes vom Dienstag zufolge. Rassismus sei in der Fußball-Welt ein großes internationales Problem. Der Confederations Cup im Juni und die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sollten zu "einem Vorbild für weltweite Toleranz nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch darüber hinaus werden", sagte Smertin. Englische und russische Hooligans hatten sich bei der Europameisterschaft in Frankreich im vergangenen Jahr wilde Schlägereien in Marseille geliefert. Später kam es im Stadion zu weiteren Attacken von Russen. mehr

WM in Russland

Smertin wird Anti-Rassismus-Beauftragter

Der frühere russische Nationalspieler Alexej Smertin ist vor der Fußball-WM 2018 in Russland zum Beauftragten gegen Rassismus und Diskriminierung ernannt worden. "Russland ist ein multinationales Land, in dem rund 200 Ethnien friedlich miteinander leben", sagte der ehemalige Mittelfeldspieler von Girondins Bordeaux und des FC Chelsea einer Mitteilung des russischen Fußball-Verbandes vom Dienstag zufolge. Rassismus sei in der Fußball-Welt ein großes internationales Problem. Der Confederations Cup im Juni und die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sollten zu "einem Vorbild für weltweite Toleranz nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch darüber hinaus werden", sagte Smertin. Englische und russische Hooligans hatten sich bei der Europameisterschaft in Frankreich im vergangenen Jahr wilde Schlägereien in Marseille geliefert. Später kam es im Stadion zu weiteren Attacken von Russen. mehr

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