Fußball-WM 2022 in Katar - alle News
Fußball-WM 2022 in Katar - alle News FOTO: ap
Fußball-WM 2022
WM 2022

Katar führt Mindestlohn ein

Das für die Lebensbedingungen von Gastarbeitern weltweit kritisierte WM-Gastgeberland Katar hat zumindest zeitweise einen Mindestlohn eingeführt. Laut Arbeitsminister Issa Al-Nuaimi bekommen ausländische Arbeiter ab sofort 166 Euro pro Monat. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Außerdem sollen die Arbeiter künftig für ihre Unterkunft und die Verpflegung nichts mehr zahlen müssen. Für die Kosten sollen die Arbeitgeber ebenso aufkommen wie für eine Krankenvorsorge. Der Mindestlohn ist Teil einer Arbeitsmarktreform, die der Ausrichter der Fußball-WM 2022 angekündigt hatte. Zuletzt hatte auch die Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) ihre Untersuchungen wegen der umstrittenen Arbeits- und Lebenssituation ausländischer Arbeiter offiziell beendet. Gleichzeitig hatte die Organisation die Fortschritte in dem Emirat begrüßt und von einer "ermutigenden Entwicklung" gesprochen. mehr

WM-Quali

Stielikes Südkoreaner patzen in Katar

Der deutsche Trainer Uli Stielike muss mit der südkoreanischen Fußball-Nationalmannschaft allmählich um die Qualifikation für die WM 2018 in Russland zittern. Der asiatische Rekord-Endrundenteilnehmer (neunmal) unterlag am Dienstag in Katar, Gastgeber der WM 2022, mit 2:3 (0:1). Nach der dritten Niederlage im achten Spiel liegt Südkorea zwar noch auf dem zweiten Platz der Gruppe A hinter den bereits qualifizierten Iranern, allerdings schrumpfte der Vorsprung der Taegeuk Warriors auf Usbekistan auf dem Play-off-Rang auf einen Punkt. Katar, das derzeit im Mittleren Osten politisch isoliert ist und abermals Widerstände gegen seine Rolle als künftiger WM-Ausrichter erfährt, wahrte durch den Sieg seine Minimalchance auf das Erreichen des Play-off-Rangs. Allerdings droht dem Verband des Ölstaates eine Strafe durch den Weltverband Fifa: Die Spieler trugen beim Warmlaufen T-Shirts mit dem Konterfei des Herrschers, Emir Tamim bin Hamad Al Thani. Mittelfeldspieler Hasan Al-Haydos zeigte das Motiv erneut nach seinem Tor zum 1:0. Die Fifa untersagt strikt politische Meinungsäußerungen oder Slogans. mehr