Generalstreik
Rom

Generalstreik in Italien setzt Renzi unter Druck

Mit einem Generalstreik haben Zehntausende in Italien gegen die Reformen von Regierungschef Matteo Renzi protestiert und das öffentliche Leben teils lahmgelegt. In mehr als 50 Städten gab es Demonstrationen; in Mailand gerieten Polizei und Protestierer aneinander. Nach Gewerkschaftsangaben waren 50 Prozent der Bahn- und Flugverbindungen und 70 Prozent der Verbindungen im Nahverkehr betroffen. In der Industrie habe die Streikbeteiligung bei 70 Prozent gelegen. mehr

Griechenland

25.000 Menschen demonstrieren gegen Sparkurs

25.000 Menschen haben am Samstag in Athen gegen die Sparpolitik der griechischen Regierung demonstriert und Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft gefordert. "Wir sind nicht nur Zahlen, wir verdienen menschenwürdige Bedingungen", riefen die Demonstranten auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament. Die beiden Gewerkschaftsverbände GSEE und Adedy haben für den 27. November zu einem landesweiten Generalstreik gegen die Sparmaßnamen aufgerufen. Der Haushaltsentwurf für 2015, der Ende November dem Parlament vorgelegt werden soll, sieht Steuersenkungen vor, setzt aber zugleich die Budgetkürzungen fort. mehr

Rom

Massenprotest in Rom gegen Renzis Reformpläne

In Italien haben erstmals seit der Amtsübernahme von Ministerpräsident Matteo Renzi Hunderttausende gegen die geplanten Reformen der Regierung protestiert. Der Zorn des Gewerkschaftsbunds CGIL, der mit einem Generalstreik droht, richtet sich vor allem gegen eine Lockerung des Kündigungsschutzes, mit der Renzi Unternehmen dazu bewegen will, mehr Menschen einzustellen. Nach Angaben der Veranstalter nahmen an der Abschlusskundgebung in Rom rund eine Million Menschen teil. mehr