Gerhard Schröder - News zum ehemaligen Bundeskanzler
Gerhard Schröder - News zum ehemaligen Bundeskanzler FOTO: dpa, jbu lof
Gerhard Schröder
Stichwort

Russischer Söldner

Dass Altbundeskanzler Gerhard Schröder beim staatlichen russischen Ölkonzern Rosneft einen Posten im Aufsichtsrat übernehmen soll, stößt auf reichlich Kritik. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer etwa hat ihm vorgeworfen, er mache sich zum "russischen Söldner". Bei dem Engagement würden private wirtschaftliche Interessen und Politik vermischt. Dabei könnte man Schröders Pläne auch als Geste der Freundschaft sehen: Schröder sucht die Nähe zu seinem guten Kumpel Wladimir Putin und wechselt quasi zu ihm ins Team. Folgerichtig erklärt sich das hohe Salär: Der Sold ist bekanntlich des Söldners bester Freund. Zu guter Letzt hilft er Parteikollege Martin Schulz (SPD): Es ist wohl der größte Freundschaftsdienst, wenn Schröder im Wahlkampf möglichst weit weg ist. ball mehr

Persönlich

Gerhard Schröder . . . soll Öl-Boss in Russland werden

Glaubwürdigkeitsprobleme haben bei der SPD einen sehr prominenten Namen: Gerhard Schröder (73). Der Ex-Kanzler und Ex-Parteichef, der unter dem Jubel der Genossen beim Parteitag im Juni angriffslustige Wahlkampfstimmung verbreitete und sich auch in die aktuellen Debatten um VW einschaltete, ist von der russischen Regierung als Direktor des Öl-Konzerns Rosneft vorgeschlagen worden. Der Duzfreund von Präsident Wladimir Putin macht in Russland also weiter Karriere. Der Genosse der Bosse kann nun selbst Boss werden. mehr