Gianni Infantino - alle Infos zum neuen FIFA-Präsidenten
Gianni Infantino - alle Infos zum neuen FIFA-Präsidenten FOTO: afp, fc
Gianni Infantino
Mega-WM 2026

Afrika will fünf zusätzliche Startplätze

Afrika will in besonderem Maße von der Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 48 Teams profitieren und fordert fünf Startplätze mehr vom Weltverband Fifa. Das erklärten die Präsidenten der afrikanischen Verbände Fifa-Präsident Gianni Infantino am Mittwoch in Johannesburg. "Alle Verbände unterstützen die Vergrößerung der WM", sagte Südafrikas Verbandspräsident Danny Jordaan: "Afrika hofft, dass es zehn Plätze erhalten wird." Beim aktuellen Format mit 32 Mannschaften stehen Afrika fünf Startplätze zu. Noch nie erreichte ein afrikanisches Team das Halbfinale, und die WM 2014 in Brasilien war die erste, bei der zwei Teams (Algerien und Nigeria) die K.o.-Phase erreichten. Das Fifa-Council hatte am 10. Januar beschlossen, die WM-Endrunde ab 2026 von von 32 auf 48 Mannschaften aufzustocken - trotz des Widerstands vieler großer Fußballnationen, darunter auch Deutschland. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte Ende Januar mindestens drei zusätzliche Startplätze für Europa gefordert. mehr

"Ein Lebenstraum"

Maradona erhält Job bei der Fifa

Die argentinische Fußball-Legende Diego Maradona arbeitet künftig für den Weltverband Fifa. "Jetzt ist es offiziell: Endlich kann ich mir einen Lebenstraum erfüllen und an der Seite von Menschen, die den Fußball wirklich lieben, für eine saubere und transparente Fifa arbeiten", teilte der 56-Jährige auf seiner Facebook-Seite mit. Wie genau Maradonas neue Aufgabe aussieht, ließen sowohl der Weltmeister von 1986 als auch die Fifa zunächst offen. Maradona galt jahrelang als einer der größten Kritiker des Weltverbandes, hatte nach der Wahl von Gianni Infantino zum neuen Fifa-Präsidenten aber versöhnliche Töne angeschlagen. Zu seiner Ankündigung bei Facebook stellte Maradona dann auch ein Foto, das ihn Arm in Arm mit Infantino zeigt. "Danke an alle, die mich ermutigt habe, diese neue Herausforderung in Angriff zu nehmen", schrieb Maradona weiter. mehr