100. Giro d'Italia 2017 - alle aktuellen Informationen
100. Giro d'Italia 2017 - alle aktuellen Informationen FOTO: afp, don
Giro d'Italia
Radsport

Giro d'Italia startet 2018 mit Blick auf Jerusalem Altstadt

Der Giro d'Italia startet im kommenden Jahr mit Blick auf Jerusalems Altstadt. Wie die lokalen Veranstalter am Montag mitteilten, führt die Auftaktetappe über 10,1 Kilometer am 4. Mai 2018 durch Jerusalem. Am zweiten Tag erfolgt der Start an den Bahai-Gärten in Haifa und führt durch die historischen Küstenstädte Akko und Cäsarea. Die Ziellinie liegt nach 167 Kilometern an Tel Avivs Strandpromenade. Am dritten Tag geht die Fahrt über 226 Kilometer von der Wüstenstadt Beerscheva über den Ramon-Krater bis zur Küstenstadt Eilat am Roten Meer. Die finale Etappe ist am 22. Mai in Italien geplant. Der Giro d'Italia startet 2018 erstmals außerhalb von Europa. Das Radrennen solle eine "Botschaft des Friedens, der Koexistenz und der Macht des Sports, Menschen zusammenzubringen, übermitteln", hieß es in Jerusalem. Italiens Sportminister Luca Lotti sagte: "Der Start in Jerusalem bildet eine Brücke zwischen unseren beiden Ländern, die aus Geschichte, Kultur und Traditionen besteht." Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat sagte, er sei stolz, "das größte Sportereignis, das je in Israel stattfand, in Jerusalem abzuhalten". mehr

Italien-Rundfahrt

Giro d'Italia startet 2018 in Israel

Der Giro d'Italia wird im kommenden Jahr in Israel beginnen. Das bestätigte ein Sprecher des israelischen Sportministers Miri Regev der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind stolz, Gastgeber des Giro zu sein", sagte er. Es ist das erste Mal, dass eine der drei großen Landesrundfahrten (Tour, Giro, Vuelta) außerhalb Europas gestartet wird. Details zum Auftakt der 101. Ausgabe der Corsa Rosa sollen am kommenden Montag im Beisein von Spaniens zurückgetretenem Radstar Alberto Contador vorgestellt werden. Bereits seit dem Sommer hatte es Spekulationen über den Giro-Start in Israel gegeben. Demnach sind angeblich ein Einzelzeitfahren in der Altstadt von Jerusalem sowie zwei weitere Etappen in Israel vorgesehen. Der Auftakt des nach der Tour de France zweitwichtigsten Radrennens der Welt ist das größte Sportereignis in der Geschichte Israels. Die Italien-Rundfahrt begann in der Vergangenheit schon insgesamt zwölfmal im Ausland, zuletzt 2016 in den Niederlanden und 2014 in Nordirland. mehr

Vuelta

Radprofi Degenkolb gibt wegen Bronchitis auf

Der deutsche Klassiker-Spezialist John Degenkolb ist frühzeitig bei der Spanien-Rundfahrt ausgestiegen. Vor Start der 5. Etappe teilte sein Team Trek-Segafredo am Mittwoch mit, dass der 28 Jahre alte Radprofi wegen einer Bronchitis die Vuelta nicht fortsetzen könne. "Ich habe noch niemals bei einer großen Tour aufgegeben, deshalb bin ich extrem enttäuscht, die Vuelta zu verlassen", sagte Degenkolb in einer Mitteilung. Allerdings stieg er 2013 bereits beim Giro d'Italia aus. Nun sei er vor zwei Tagen krank geworden. "Wenn du nicht richtig atmen kannst, ist es einfach unmöglich, weiterzumachen." Nach zuvor zehn Etappensiegen bei der Spanienrundfahrt, war Degenkolb in diesem Jahr deutlich von den Spitzenrängen entfernt. Für das Straßenrennen bei der Rad-WM am 24. September im norwegischen Bergen ist er als Kapitän der deutschen Mannschaft vorgesehen. "Gesundheit geht vor und die Saison ist noch nicht vorbei, deshalb will ich keine Risiken eingehen", sagte Degenkolb zu seiner Aufgabe in Spanien. "Deshalb werde ich jetzt nach Hause fahren, mich erholen und auf den Rest der Saison fokussieren." Wann genau er wieder aufs Rad steigen soll, ließ sein Team offen. "Alles hängt davon ab, wie schnell er sich erholt", sagte Mannschaftsarzt Piet De Moor. mehr

Radsport

Bora-hansgrohe holt Rundfahrt-Talent Formolo

Die deutsche Radsport-Equipe Bora-hansgrohe hat die italienische Rundfahrt-Hoffnung Davide Formolo zur kommenden Saison unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige, der den Giro d'Italia in diesem Jahr auf Rang zehn beendet hatte, kommt von Cannondale Drapac und erhält beim Team um Straßen-Weltmeister Peter Sagan (Slowakei) einen Zwei-Jahres-Vertrag. "Wir sind sehr stolz, Davide bei uns begrüßen zu dürfen", sagte Teammanager Ralf Denk: "Er gilt als großes Talent und wird in Italien als potenzieller Nachfolger eines Ivan Basso gehandelt. Für uns wird er bei den großen Rundfahrten eine wichtige Rolle einnehmen, wir denken aber auch, dass er bei den Ardennen-Klassikern Potenzial hat." Basso hatte 2006 und 2010 den Giro gewonnen. Zwischenzeitlich war er in den Dopingskandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes verwickelt und für zwei Jahre gesperrt. Zudem teilte das Team aus dem oberbayerischen Raubling die Vertragsverlängerungen mit Rüdiger Selig (Zwenkau), Christoph Pfingsten (Potsdam), Michael Schwarzmann (Kempten) und dem Iren Sam Bennett mit. mehr

Radsport

30 Tage Dopingsperre für Team Bardiani

Der Radsport-Weltverband UCI hat das italienische Team Bardiani nach zwei Dopingfällen im Vorfeld des Giro d'Italia für 30 Tage von allen Wettbewerben ausgeschlossen. Stefano Pirazzi und Nicola Ruffoni waren vor Beginn der Rundfahrt positiv auf verbotene Wachstumshormone getestet und suspendiert worden. Nach dem Reglement der UCI ist eine Suspendierung des gesamten Teams von allen Rennen für 15 bis 45 Tage möglich, da es zwei positive Befunde binnen zwölf Monaten gegeben hat. Das Team distanzierte sich von beiden Fahrern und nannte deren Handeln "schändlich". mehr

Radsport

Dumoulin gewinnt Giro d'Italia

Tom Dumoulin hat als erster Radprofi aus den Niederlanden den Giro d'Italia gewonnen. Der 26 Jahre alte Sunweb-Kapitän nahm am Sonntag dem Kolumbianer Nairo Quintana das Rosa Trikot ab und ließ sich in Mailand als Gesamtsieger der 100. Ausgabe feiern. Das abschließende Zeitfahren von Monza nach Mailand über 29,3 Kilometer gewann Dumoulins Landsmann Jos van Emden. Dumoulin reichte Rang zwei im Tagesklassement mit 15 Sekunden Rückstand auf van Emden. mehr

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