Gregor Schlierenzauer
Skispringen

Schlierenzauer bleibt in Österreichs A-Kader

Gregor Schlierenzauer gehört zusammen mit Michael Hayböck und Stefan Kraft weiter zur österreichischen Nationalmannschaft der Skispringer. Der 26 Jahre alte Weltcup-Rekordhalter (53 Siege) war in der vergangenen Saison vorzeitig ausgestiegen und musste sich anschließend nach einem Skiunfall in Kanada am Kreuzband operieren lassen. Gleich zehn Skispringer nominierte Cheftrainer Horst Kuttin für den A-Kader: Clemens Aigner, Florian Altenburger, Philipp Aschenwald, Thomas Diethart, Manuel Fettner, Thomas Hofer, Andreas Kofler, Manuel Poppinger, Markus Schiffner und Ulrich Wohlgenannt. Die Nationalmannschaft der Frauen bilden Chiara Hölzl, Daniela Stolz-Iraschko, Eva Pinkeling und Jacqueline Seifriedberger. mehr

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Schlierenzauer will nach Verletzung zurück auf die Schanze

Der österreichische Skispringer Gregor Schlierenzauer hat ein Comeback nach seiner Kreuzband-Operation nicht ausgeschlossen. Er sei noch nicht dazu bereit, "komplett von der Bühne weg" zu sein, sagte der Rekord-Weltcupgewinner am Freitag auf einer Pressekonferenz in einer Privatklinik in Rum bei Innsbruck. "Das Skispringen ist schon noch mein Leben." Den genauen Zeitpunkt für seiner Rückkehr ließ der 26-Jährige offen. Dies hänge vom Heilungsverlauf ab. Schlierenzauer hatte sich im März beim Skifahren in Kanada einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Sein behandelnder Arzt sagte, das Kreuzband sollte in etwa einem halben Jahr wieder seine volle Funktion ausüben können. Schlierenzauer hatte sich zuletzt eine Auszeit vom Skispringen genommen und die vergangene Saison vorzeitig beendet. In seiner Karriere gewann er bislang 53 Weltcupspringen. 2010 wurde er in Vancouver Mannschafts-Olympiasieger. mehr

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Alle DSV-Adler in Zakopane qualifiziert

Die deutschen Skispringer gehen am Sonntag in voller Teamstärke in den Weltcup im polnischen Zakopane. In Abwesenheit des verletzten Weltmeisters Severin Freund überstanden Andreas Wank (Hinterzarten), Stephan Leyhe (Willingen), Michael Neumayer (Oberstdorf) und David Siegel (Baiersbronn) am Freitag problemlos die Qualifikation. Richard Freitag (Aue) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) waren automatisch gesetzt. Gewinner der Qualifikation wurde Lokalmatador Kamil Stoch. Der zuletzt schwächelnde Doppel-Olympiasieger flog auf seiner Heimschanze auf 134,0 m. Aus der Gruppe der zehn vorqualifizierten Springer zeigte Freitag mit starken 139,0 m sogar den weitesten Sprung des gesamten Tages, der Sachse blieb nur 1,5 m unter dem Schanzenrekord. Freitag lag damit noch vor Topfavorit Peter Prevc, der bei verkürztem Anlauf auf 132,0 m kam. Der Slowene kann in Zakopane den fünften Sieg in Folge feiern, eine solche Serie hatte zuletzt Gregor Schlierenzauer (Österreich) im Januar 2009 hingelegt. mehr