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Griechenland
Athen

Spekulationen um Grab Alexanders des Großen

Die Entdeckung eines knapp 500 Meter langen Erdwalls rund um eine Grabstätte hat in Griechenland Spekulationen ausgelöst, es könne sich um das Grab von Mitgliedern der Familie des legendären makedonischen Königs Alexander des Großen handeln. Griechische Medien berichteten gestern, der Fund sei "sensationell". Reporter beobachteten, dass die Polizei den Ausgrabungsort in der Ortschaft Amphipolis im Norden des Landes streng überwache. Neue Gerüchte über einen sehr wichtigen Fund machten aus diesem Grund die Runde. Bereits im vergangenen Jahr hatte es die Vermutungen gegeben, es könnte sich sogar um das Grab Alexanders handeln. Nun soll es sich um das Grab von Roxane, der Frau Alexanders handeln, berichtete gestern die griechische Boulevardpresse. mehr

Kosten und Folgen der Spiele

Studie zu Olympia 2004 in Athen wird vorbereitet

Zehn Jahre nach den Olympischen Spielen von Athen 2004 soll es eine umfangreiche und detaillierte Studie über die Kosten und die Folgen für Griechenland geben. Dies teilte am Mittwoch das griechische Institut für Ökonomische und Industrielle Forschung (IOBE) mit. Die Kosten der Studie werde die ehemalige Präsidentin des Organisationskomitees, Gianna Angelopoulos, übernehmen. Eine wissenschaftliche, auf ökonomischen Daten basierende Bilanz der Spiele hat es bislang nicht gegeben. Mit einem Ergebnis der Studie wird bis zum Jahresende gerechnet. Viele Medienberichte kritisierten bereits den Verfall der Olympia-Anlagen, die im monumentalen Stil und ohne Planung für weitere Verwendung konzipiert wurden. Allerdings wurden für die Spiele drei neue Bahnlinien und eine Straßenbahn in Athen gebaut, die immer noch genutzt werden. mehr

Athen

Griechenland leiht sich kurzfristig frisches Geld

Das schuldengeplagte Griechenland hat sich kurzfristig 812 Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz für die sechsmonatigen Papiere beläuft sich auf 2,02 Prozent. Er lag damit leicht niedriger als bei vergleichbaren Titeln im Vormonat mit 2,05 Prozent Zinsen, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte. Reuters-Informationen zufolge soll zukünftig statt der internationalen Troika die Regierung in Athen stärker selbst entscheiden, wie sie ihr Land aus den Nachwehen der Euro-Schuldenkrise herausführt. mehr