Thema
Großbritannien
WM-Vergabe

Großbritannien verlangt vollständigen Fifa-Bericht

Die britische Regierung hat den Fußball-Weltverband aufgefordert, den Bericht zu Korruptionsvorwürfen bei der WM-Vergabe an Russland und Katar vollständig öffentlich zu machen. Sportminister Sajid Javid habe einen Brief an Fifa-Chef Joseph Blatter geschrieben, berichtete die BBC am Mittwoch. Sollten die Ergebnisse im Detail unter Verschluss bleiben, gefährde das die Glaubwürdigkeit der Fifa und könne dem Ruf der ganzen Sportart schaden, zitiert der Sender aus dem Brief. Bislang hat die Fifa nur eine Zusammenfassung des Berichts veröffentlicht. Er dokumentiert Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Weltmeisterschaft an Russland (2018) und Katar (2022), entlastet die Länder aber im Fazit von Korruptionsvorwürfen. Auch der Chef des englischen Fußballverbands, Greg Dyke, hatte eine vollständige Veröffentlichung der Ergebnisse gefordert. England hatte sich um die Ausrichtung der WM 2018 beworben. mehr

Großbritannien

UKIP gewinnt zweiten Parlamentssitz

Die europafeindliche Partei UKIP hat bei einer Nachwahl im südenglischen Wahlkreis Rochester and Strood ihren zweiten Parlamentssitz gewonnen. Der UKIP-Bewerber Mark Reckless, erst vor wenigen Wochen von den konservativen Tories übergetreten, setzte sich bei der Abstimmung mit 16 867 Stimmen klar durch. Er erhielt damit 2920 Stimmen mehr als die Zweitplatzierte, Kelly Tollhurst von den Tories. Reckless hatte mit seinem Parteiaustritt bei den Konservativen und mit der Niederlegung seines Mandates die Nachwahl notwendig gemacht. Der UKIP-Sieg wird ein halbes Jahr vor der Parlamentswahl als schwerer Schlag für Premierminister David Cameron gewertet, der den Wahlkreis unbedingt halten wollte.  mehr

London

Tausende Studenten protestieren gegen Studiengebühren

Tausende Studenten haben am Mittwoch in London gegen eine Erhöhung der Studiengebühren und die geplante Kürzung der Bildungsausgaben demonstriert. "Studiengebühren? Niemals! Besteuert die Reichen und lasst sie zahlen", riefen die Demonstranten bei dem Protestmarsch. "Bildung ist ein Recht und keine Ware", hieß es auf einem der Plakate. Am Rande der Kundgebung kam es zu Zusammenstößen, bei denen elf Menschen festgenommen wurden."Wir wollen freie Bildung für alle. Sie macht ökonomisch Sinn", sagte der 26-jährige Nehaal Bajwa, der jährlich 9360 Pfund (11.690 Euro) für einen Masterstudiengang in Wirtschaft zahlt. "Haufenweise Geld geht an die Banken. Wir wollen, dass es in die Schulen fließt." Ein 25-jähriger deutscher Student, der nur seinen Vornamen David nennen wollte, sagte, er sei bei der Demonstration, um Solidarität zu zeigen. "In Deutschland haben sie nach massiven Protesten in mehreren Ländern die Studiengebühren abgeschafft. Das ist inspirierend", sagte er.Nach dem friedlichen Beginn der Demonstration kam es zu Zusammenstößen, als eine Gruppe das Parteigebäude der Konservativen zu stürmen versuchte und Absperrungen vor dem Parlament niederriss. mehr

Rallye

Weltmeister Ogier gewinnt auch letzten Lauf

Der alte und neue Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) hat sich in seinem VW Polo standesgemäß auch beim letzten Lauf des Jahres den Sieg gesichert. Der Vorjahressieger gewann die Rallye Großbritannien in Wales mit 37,6 Sekunden Vorsprung vor vor dem Finnen Mikko Hirvonen (Ford Fiesta) in dessen letztem Karriere-Rennen. Dritter wurde Mats Östberg (Norwegen/Citroen). Für Ogier war es bei seinem zweiten WM-Triumph in Folge der achte Sieg im 13. Lauf. Sein Volkswagen-Kollegen Jari-Matti Latvala aus Finnland hatte bereits am Samstag alle Chancen auf den Sieg verspielt und wurde Achter. Der WM-Zweite war durch einen Ausflug in den Graben zurückgefallen und hatte sich zudem den Spoiler ruiniert. mehr

Rallye Großbritannien:

Ogier liegt weiter in Führung

Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) steuert in seinem VW Polo auch beim letzten Lauf des Jahres einem Sieg entgegen. Der Vorjahressieger liegt bei der Rallye Großbritannien in Wales nach 17 von 23 Wertungsprüfungen 58,1 Sekunden vor dem Finnen Mikko Hirvonen (Ford Fiesta) in dessen letztem Karriere-Rennen. Dritter ist der Brite Kris Meeke (1:01,5 Minuten zurück). "Das war kein leichter Tag. Am Nachmittag war es sehr rutschig", sagte Ogier. Volkswagen-Fahrer Jari-Matti Latvala (Finnland) verspielte dagegen alle Chancen auf den Sieg durch einen Ausflug in den Graben, bei dem sich der WM-Zweite zudem den Spoiler ruinierte. mehr

Rallye

Ogier führt vor Latvala

Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) hat nach dem ersten Tag der Rallye Großbritannien die Nase vorn. Beim letzten Lauf des Jahres führt der Vorjahressieger mit 6,6 Sekunden Vorsprung vor seinem Volkswagen-Teamkollegen Jari-Matti Latvala (Finnland). Die beiden Polo-Piloten dominierten die ersten acht Wertungsprüfungen in Wales nach Belieben und gewannen jeweils vier. Der drittplatzierte Finne Mikko Hirvonen, der das letzte Rennen seine Karriere fährt, liegt in seinem Ford Fiesta bereits 1:13,8 Minuten hinter Ogier. mehr