Guam
Fifa-Skandal

Strippenzieher Al Sabah tritt von Fußball-Ämtern zurück

Der mächtige sportpolitische Strippenzieher Ahmad Al Fahad Al Sabah (Kuwait) zieht sich mit sofortiger Wirkung von allen seinen Ämtern im Weltfußball zurück. Das berichtete die BBC am Sonntag. Der Scheich reagiert damit auf die in den USA erhobenen Vorwürfe, laut derer er in den Korruptionsskandal um Guams in New York vor Gericht stehenden Verbandsboss Richard Lai verwickelt sei. "Ich weise die Vorwürfe energisch zurück und arbeite mit den Behörden zusammen, um diese für mich total überraschenden Vorwürfe zu widerlegen", schrieb der 53-Jährige: "Dennoch möchte ich nicht, dass die Vorwürfe einen Schatten auf die kommenden Kongresse der Fifa und AFC (Weltverband und asiatische Konföderation, Anm. d. Red) werfen – deshalb habe ich entschieden, nicht für das Fifa-Council zu kandidieren und mich von allen meinen Ämtern im Fußball zurückzuziehen." mehr

Vor US-Gericht

Fifa-Funktionär aus Guam gibt Korruption zu

Ein Funktionär des Fußball-Weltverbandes Fifa hat sich vor einem New Yorker Gericht schuldig bekannt, Schmiergelder angenommen zu haben. Richard Lai ist Präsident des Fußballverbandes der Pazifikinsel Guam und im Vorstand von Asiens Verband AFC. Der 55 Jahre alte US-Bürger bekannte sich am Donnerstag (Ortszeit) vor einer Richterin in zwei Fällen der Verschwörung zum Überweisungsbetrug schuldig, wie das US-Justizministerium mitteilte. mehr

Name noch unbekannt

Nationalspieler Guams wegen Dopings gesperrt

Das Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes Fifa hat einen Nationalspieler aus dem US-amerikanischen Außengebiet Guam infolge eines positiven Dopingbefundes für vorläufig 30 Tage gesperrt und ein Disziplinarverfahren gegen den Sportler eröffnet. Dies vermeldete die Fifa am Mittwoch. Im Rahmen des Qualifikationsspiels für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zwischen dem Oman und Guam (1:0) am 24. März war die positive Probe entnommen worden. Weitere Informationen bezüglich des Dopingwirkstoffs und der Identität des Spielers wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr