Guam
Name noch unbekannt

Nationalspieler Guams wegen Dopings gesperrt

Das Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes Fifa hat einen Nationalspieler aus dem US-amerikanischen Außengebiet Guam infolge eines positiven Dopingbefundes für vorläufig 30 Tage gesperrt und ein Disziplinarverfahren gegen den Sportler eröffnet. Dies vermeldete die Fifa am Mittwoch. Im Rahmen des Qualifikationsspiels für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zwischen dem Oman und Guam (1:0) am 24. März war die positive Probe entnommen worden. Weitere Informationen bezüglich des Dopingwirkstoffs und der Identität des Spielers wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr

WM-Qualifikation

Guam siegt 2:1 gegen Indien

Guams Fußballer sind nach ihrem ersten Sieg in der WM-Qualifikation offenbar auf den Geschmack gekommen. Das Team aus dem westpazifischen Inselstaat feierte in seiner Gruppe D der zweiten Asien-Ausscheidung durch ein 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Indien in Harmon überraschend schon den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Fünf Tage zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Gary White als Nummer 174 der Weltrangliste beim 1:0 gegen Turkmenistan zum ersten Mal ein WM-Qualifikationsspiel für sich entschieden. Durch den Erfolg gegen Indien bleibt Guam mindestens bis zu den nächsten Gruppenspielen im September Tabellenführer. Das Überraschungsteam aus dem territorial zu den USA gehörenden Inselstaat mit weniger als 200.000 Einwohnern nimmt im Rennen um einen Platz bei der Endrunde 2018 in Russland erstmals seit 15 Jahren wieder an einer WM-Qualifikation teil. 2000 hatte Guam seine letzten Begegnungen in der WM-Ausscheidung gegen den Iran 0:19 und gegen Tadschikistan 0:16 verloren. mehr

Handball-Verband

Mikronesien will in die IHF

Die Internationale Handball-Föderation IHF will noch globaler werden. Auf dem Kongress an diesem Wochenende in Doha bewerben sich die Verbände von Bhutan, Brunei und Kambodscha sowie die Föderierten Staaten von Mikronesien, Guam, Kiribati St. Lucia, der Marshall Inseln, Papua Neuguinea, Swasiland und Tuvalu um die Aufnahme. Sollten alle Anträge von Erfolg gekrönt sein, würde die IHF auf 199 Mitglieder anwachsen. Assoziierte Mitglieder wollen die Nördlichen Marianen, der Südsudan und Tahiti werden. Zudem streben Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique und Neukaledonien nach regionaler Anerkennung durch die IHF. mehr