Hansa Rostock
Wegen Problemfans

DFB bestraft Hansa mit einem "Geisterspiel"

Die Problemfans von Hansa Rostock kommen dem Drittligisten erneut teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte Hansa wegen des neuerlichen Fehlverhalten seiner Fans in insgesamt acht Fällen zu einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Jahn Regensburg am 28. Januar 2017. Bei den fünf folgenden Heimspielen dürfen nur maximal 2000 Zuschauer auf die Südtribüne der Rostocker Arena. Zudem muss der Klub aus Mecklenburg eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Es ist bereits das zweite "Geisterspiel", das der ehemalige Bundesligist austragen muss. Schon beim Zweitliga-Heimspiel im Dezember 2011 gegen Dynamo Dresden waren die Tore für die Zuschauer geschlossen geblieben. Mit 11.000 sogenannten "Geistertickets" hatte Hansa den Einnahmeverlust etwas auffangen können. mehr

3. Fußball-Liga

Sicherheitsbedenken: Derby Magdeburg gegen Halle vor leeren Rängen

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg muss das Sachsen-Anhalt-Derby gegen den Halleschen FC am Samstag (14 Uhr) aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. In einer Nutzungsuntersagungsverfügung hat die Stadt Magdeburg als Stadioneigentümerin den Aufenthalt von Zuschauern in den Blöcken auf den Stadiontribünen untersagt. Beim Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock Anfang November hatten Messungen ergeben, dass die von hüpfenden Fans ausgelösten Schwingungen über der sogenannten Panikgrenze liegen, von der an ein subjektives Gefühl der Unsicherheit erzeugt wird. Der 1. FC Magdeburg konnte noch keine Angaben zu Auswirkungen auf weitere Heimspiele machen. Ebenso ist unklar, wer die finanzielle Verantwortung für die Maßnahme übernimmt. Das Magdeburger Stadion wurde 2006 eröffnet. Die Baukosten für die 27.250 Zuschauer fassende Arena betrugen etwa 30 Millionen Euro. mehr