Helsinki
Uefa

Zwölf Mitbewerber für Grindel bei Exekutivkomitee-Wahl

Für DFB-Präsident Reinhard Grindel gibt es beim Ringen um einen der acht Sitze im Uefa-Exekutivkomitee insgesamt zwölf Mitbewerber. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Liste der Europäischen Fußball-Union hervor. Die Wahl findet am 5. April im Rahmen des Uefa-Kongresses in Helsinki statt. Während Grindel (55) und neun weitere Kandidaten zum ersten Mal ihren Hut in den Ring werfen, stellen sich Michael van Praag (Niederlande), David Gill (England) und Marios Lefkaritis (Zypern) zur Wiederwahl ins Exekutivkomitee. Grindels Berufung als "Weltmeister-Präsident" in das Entscheidergremium scheint so gut wie sicher. Die Mandate laufen vier Jahre bis 2021. Einziger Kandidat ist Grindel indes für den Sitz im Council des Weltverbands Fifa, der durch die Sperre von Ex-DFB-Chef Wolfgang Niersbach freigeworden ist. Auch hierüber wird am 5. April im Expo and Convention Centre in Helsinki offiziell entschieden. mehr

Grindel-Konkurrenz

Uefa will Kandidaten für Exekutiv-Posten am Freitag bekanntgeben

Die Europäische Fußball-Union wird die möglichen Gegenkandidaten von DFB-Präsident Reinhard Grindel auf einen Platz im Uefa-Exekutivkomitee erst nach der anstehenden Sitzung verkünden. Die Anwärter auf einen Platz in der Regierung des Kontinentalverbands sollen am Freitag verkündet werden, teilte die Uefa auf dpa-Anfrage mit. Die Exekutive trifft sich am Donnerstag in Nyon. Grindel will sich beim Uefa-Kongress am 5. April in Helsinki den Delegierten der Nationalverbände zur Wahl stellen, er könnte den Platz des gesperrten früheren Chefs des Deutschen Fußball-Bunds, Wolfgang Niersbach, einnehmen. Insgesamt läuft die vierjährige Amtszeit von sieben weiteren Mitgliedern der Uefa-Exekutive aus, darunter der Vizepräsidenten Marios Lefkaritis aus Zypern, Giancarlo Abete aus Italien und Michael van Praag aus den Niederlanden. Einer Wahl von Grindel in den Rat des Weltverbands Fifa beim Uefa-Kongress in Finnland dürfte nichts im Wege stehen. Er ist der einzige Kandidat auf den Posten mit zunächst zweijähriger Amtszeit. Dieser Platz war freigeworden, nachdem Niersbach im Anschluss an die Bestätigung der Einjahressperre durch die Fifa-Berufungskommission seine verbliebenen Ämter aufgegeben hatte. mehr