Helsinki
Eishockey

WM 2021 in Minsk und Riga

Weißrussland und Lettland sind die Gastgeber der Eishockey-Weltmeisterschaft 2021. Das gab der Weltverband am Freitag bekannt. Die Länder setzten sich mit ihrer gemeinsamen Bewerbung der beiden Hauptstädte Minsk und Riga gegen Finnland durch, das mit den möglichen Spielorten Tampere und Helsinki ins Rennen gegangen war. Die Titelkämpfe sind für den Zeitraum vom 7. bis 23. Mai 2021 geplant. In Riga machte die Weltmeisterschaft zuletzt 2006 Station, als Schweden im Finale gegen Tschechien (4:0) den Titel holte. Die deutsche Mannschaft war nicht dabei. Nach Minsk verschlug es die Eishockey-Weltelite erst vor drei Jahren, damals besiegte Russland Finnland im Finale mit 5:2. Deutschland war in der Vorrunde ausgeschieden. Die nächsten Weltmeisterschaften finden im kommenden Jahr in Dänemark (Kopenhagen und Hering), 2019 in der Slowakei (Bratislava und Kosice) und ein Jahr darauf in der Schweiz (Zürich und Lausanne) statt. mehr

WM in Helsinki

Deutsche Curler auf Platz zehn

Die deutschen Curler haben die Männer-WM im kanadischen Edmonton nach der verpassten Direktqualifikation für Olympia auf dem zehnten Platz beendet. Durch das abschließende 1:7 gegen Schottland kam die Mannschaft um Skip Alexander Baumann (Schwenningen) auf eine Gesamtbilanz aus ihren elf WM-Hauptrundenspielen von nur drei Siegen bei acht Niederlagen. "Bei dieser WM hatten wir vor allem das Problem, dass wir mit Alex und Manuel Walter im Backend nie konstant gemeinsam gute Leistungen gebracht haben", sagte Bundestrainer Thomas Lips auf der Homepage des Deutschen Curling-Verbandes (DCV): "Immerhin sind mit drei Siegen zwei mehr herausgesprungen als bei der ersten WM-Teilnahme dieses Teams und damit auch zwei Plätze weiter nach oben." mehr

Absage an Berlin, München und Co.

DFB bleibt im Rhein-Main-Gebiet

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird trotz der erheblichen Probleme beim Bau der neuen Akademie in Frankfurt im Rhein-Main-Gebiet bleiben und nicht in eine andere Großstadt umziehen. Das bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel am Donnerstag in Helsinki dem ARD-Radio. Der Weltmeister-Verband habe zudem schon einen "Plan B" für das Millionen-Projekt. "Wir wollen den Bau gerne auf dem Gelände der Galopprennbahn verwirklichen", sagte Grindel: "Wir haben auch das Vertrauen in die Stadt Frankfurt, dass sie uns den Besitz an dem Grundstück verschafft. Wenn sich aufgrund der Rechtslage und der Einschätzung der Gerichte aber ergeben sollte, dass das auf absehbare Zeit nicht möglich ist, dann müssen wir uns nach einem anderen Gelände umschauen." Einen neuen Standort werde der DFB aber "ausschließlich im Rhein-Main-Gebiet suchen, nicht in Städten wie Berlin, Köln oder München", äußerte der 55-Jährige: "Es ist in der Tat so, dass wir im Hinblick auf andere Grundstücke, bereits eine ganz Reihe von Angeboten sowohl von privater Seite als auch von Städten und Kommunen haben." mehr

Ab der Saison 2018/19

Endspiele von Europa League und Königsklasse in einer Woche

Das Finale der Europa League soll ab der Saison 2018/19 in einer Woche mit dem Endspiel der Champions League stattfinden. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union Uefa bei seiner Sitzung am Dienstag in Helsinki. Für das Finale im Jahr 2019, das für Mittwoch, den 29. Mai, angesetzt wurde, will sich auch der Deutsche Fußball-Bund entweder mit Stuttgart oder Frankfurt bewerben. Damit sollen beide Endspiele nach Saisonende der nationalen Ligen ausgetragen werden. Dieses Jahr findet das Endspiel des zweitwichtigsten europäischen Club-Wettbewerbs in Stockholm (24. Mai) noch in der Woche vor dem Champions-League-Showdown in Cardiff (3. Juli) statt. Dieser Rhythmus ist auch für 2018 noch vorgesehen. mehr

Eiskunstlauf

Deutsche Mannschaft verpasst Teamtrophy

Die deutsche Eiskunstlauf-Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die Teamtrophy der besten sechs Nationen vom 20. bis 23. April in Tokio verpasst. Wie der Weltverband ISU am Sonntag bei den Weltmeisterschaften in Helsinki bestätigte, liegt Deutschland in der Wertung weiterhin auf Rang acht, was aber zur Teilnahme am Teamwettbewerb bei den Winterspielen 2018 in Südkorea berechtigen würde. In Pyeongchang dürfen im kommenden Februar die zehn besten Länder antreten, erstmals fand der Wettkampf 2014 bei Olympia in Sotschi statt. Das deutsche Team wurde Achter. "Der Teamwettbewerb war sehr erfolgreich in Sotschi. Man sieht hier bei der WM den Aufschwung von Eiskunstlauf und allgemein dem Wintersport in Asien", sagte Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Nach den Spielen werde ausgewertet, ob der  Mannschaftswettkampf im Olympia-Programm bleibe. "Im Moment stehen die Ampeln auf Grün. Eiskunstlauf ist eine der populärsten Sportarten bei den Spielen", betonte Bach. mehr

Eiskunstlauf-WM

Gold an Eistänzer Virtue/Moir - Lorenz/Polizoakis 19.

Die Kanadier Tessa Virtue und Scott Moir haben zum Abschluss der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Helsinki in der Eistanz-Konkurrenz die Goldmedaille gewonnen. Die Olympiasieger von 2010 setzten sich vor den Titelverteidigern Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron aus Frankreich sowie dem US-Paar Maia und Alex Shibutani durch. Die deutschen Meister Kavita Lorenz und Joti Polizoakis aus Oberstdorf kamen im Endklassement auf Rang 19. mehr