Heribert Bruchhagen
Hamburger SV zu Gast beim Rekordmeister

Bruchhagen sieht Bayern in klarer Favoritenrolle

Vorstandschef Heribert Bruchhagen vom Hamburger SV gibt sich angesichts der Übermacht des FC Bayern München vor dem Nord-Süd-Duell in der Bundesliga am Samstag keinen großen Illusionen hin. "Zwischen beiden Vereinen gibt es einen Unterschied im Lizenzspieler-Etat von 450 Prozent. Das allein sagt schon eine Menge aus", meinte der HSV-Vorstandsvorsitzende am Dienstag bei einem Termin zum "Hamburger Weg" in der Hansestadt. Auch einige schwächere Spiele des Tabellenführers und Titelverteidigers in der jüngeren Vergangenheit würden nichts an dessen klarer Favoritenrolle ändern. "Für die Bayern sind die Spiele im März und April wichtig. Da werden - auch in der Champions League - die Schlachten geschlagen", erklärte Bruchhagen. "Eigentlicher Gegner" der Münchner sei Borussia Dortmund. Der BVB rangiert derzeit mit 13 Punkten Rückstand nur auf Platz drei. mehr

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Bruchhagen kündigt Vertragsgespräche mit Gisdol an

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen hat Vertragsgespräche mit Trainer Markus Gisdol angekündigt. "Er genießt Vertrauen und es gibt im Verein keinen Ansatz, dass sich dieses Vertrauen nicht fortsetzt", sagte Bruchhagen am Sonntagabend bei Sky in der Sendung "Sky90". Es spreche nichts dagegen, dass Jens Todt, Sportdirektor des Hamburger SV, bald in Gespräche mit Gisdol eintrete. Nach zwei Bundesliga-Siegen nacheinander hat Gisdol die Hamburger auf den 15. Platz geführt, zudem stehen die Norddeutschen im Viertelfinale des DFB-Pokals. Als der HSV Gisdol Ende September als Nachfolger von Bruno Labbadia engagierte, hatte der HSV zwei Punkte und war Letzter. Damals wollte Gisdol nur einen Vertrag bis Sommer 2017. "Es kristallisiert sich heraus, dass es eine kleine Gruppe gibt, die gegen den Abstieg spielt. Wir müssen hochkonzentriert bleiben", sagte Bruchhagen. Die Mannschaft habe dreimal in Pflichtspielen zu null gespielt, "da müssen wir ansetzen und weitermachen. Ich hoffe, dass das positive Bild Bestand hat". mehr

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Bruchhagen will für beide Ligen planen

Der abstiegsgefährdete Bundesligist Hamburger SV muss für beide Ligen planen. "Es nutzt ja nichts: Wir müssen auch den Zweitliga-Fall dokumentieren, ganz klar", sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu den bald fälligen Lizenzierungsunterlagen. Die finanziellen Verluste im Falle des Abstiegs würde der Club "ausgleichen können. Wir wüssten, was wir zu tun haben". Zugleich warnte der neue Vorstandsvorsitzende, man müssen "höllisch aufpassen, das solche Aussagen, die zum Geschäft gehören, im Internet nicht zu einem Aufschrei führen: Bruchhagen plant schon für die zweite Liga!" mehr

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Bruchhagen will Planungen für neue Saison zurückstellen

Hamburgs neuer Vorstandschef Heribert Bruchhagen will angesichts der sportlich angespannten Situation beim Bundesliga-16. Gespräche über Vertragsverlängerungen vorerst zurückstellen. "Was die Planungen für die kommende Saison betrifft – wir müssen uns erst mal voll auf den Klassenerhalt fokussieren. Die Spekulationen müssen die Spieler aushalten, deren Verträge auslaufen", sagte Bruchhagen der "Bild" (Freitag). Die Kontrakte der Profis René Adler, Johan Djourou und Matthias Ostrzolek enden im Sommer. Das Auftaktspiel ins neue Fußball-Jahr beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) sei das "Königsspiel", aus dem er sich zumindest einen Punkt erhoffe, sagte der 68-Jährige bei einem Medientermin. "Wir sind in einer prekären sportlichen Situation und deshalb sehr fokussiert darauf, die Konzentration auf der Mannschaft zu lassen." Auch die Partie gegen beim momentanen Vorletzten FC Ingolstadt eine Woche später sei enorm wichtig. "Ich bin überzeugt, dass wir in der Rückserie noch einen Schritt nach vorn machen." Trainer Markus Gisdol hatte aus den vergangenen sechs Partien elf Punkte geholt. mehr