Holstein Kiel
3. Liga

Geldstrafen für Kiel und Münster

Die Drittligisten Holstein Kiel und Preußen Münster müssen wegen Fehlverhaltens ihrer Fans in mehreren Fällen Geldstrafen bezahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch. Die Kieler wurden mit einer Strafe von 5.000 Euro belegt. Anhänger der Störche hatten im vergangenen Oktober beim Ligaspiel in Münster Transparente mit beleidigendem Inhalt gezeigt und im November beim FSV Frankfurt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Außerdem stimmten Holstein-Fans Ende vergangenen Monats gegen Rot-Weiß Erfurt beleidigende Gesänge an. Münster muss 2.500 Euro entrichten, weil Preußen-Anhänger beim VfL Osnabrück Pyrotechnik gezündet hatten. mehr

Leihe bis Saisonende

Ducksch wechselt von St. Pauli nach Kiel

Zweitligist FC St. Pauli hat Stürmer Marvin Ducksch leihweise an Holstein Kiel abgegeben. Der 22-Jährige soll beim Drittligisten bis zum Saisonende Spielpraxis sammeln. "Für ihn ist es eine gute Möglichkeit, sich nach seinen Verletzungen optimal aufzubauen und sich die nötige Spielpraxis zu holen", sagte St. Paulis Trainer Ewald Lienen zum Wechsel des bundesligaerfahrenen Profis. Ducksch war im Sommer 2016 von der Regionalligamannschaft von Borussia Dortmund nach Hamburg gewechselt. Er kam bislang in zehn Zweitligaspielen und zwei Pokalpartien für die Kiezkicker zum Einsatz und schoss zwei Tore. mehr

3. Liga

Kiel hebt Stadionverbot für "Sektion Spielsucht" auf

Drittligist Holstein Kiel hat das Stadionverbot gegen die Fan-Gruppierung "Sektion Spielsucht" aufgehoben. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen dem Klub und Vertretern der Ultras."Ich finde es großartig, dass wir uns in dieser schwierigen Situation an einen Tisch gesetzt haben", sagte Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der Störche: "Wir haben eine gute Lösung gefunden und starten an diesem Tag neu durch - alle gemeinsam für den Verein." Die Kieler hatten die "Sektion Spielsucht" für einen Zwischenfall beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (0:1) am 16. September verantwortlich gemacht. Anhänger hatten damals im Holstein-Stadion Pyro-Technik gezündet, eine Rakete landete als Irrläufer auf der Haupttribüne. Weitere Ermittlungen des Vereins hätten nun gezeigt, dass "Gäste der aktiven Fanszene" und nicht deren Vertreter für den Vorfall verantwortlich gewesen seien, wie der Tabellensechste mitteilte. mehr