Holstein Kiel
3. Liga

Kiel hebt Stadionverbot für "Sektion Spielsucht" auf

Drittligist Holstein Kiel hat das Stadionverbot gegen die Fan-Gruppierung "Sektion Spielsucht" aufgehoben. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen dem Klub und Vertretern der Ultras."Ich finde es großartig, dass wir uns in dieser schwierigen Situation an einen Tisch gesetzt haben", sagte Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der Störche: "Wir haben eine gute Lösung gefunden und starten an diesem Tag neu durch - alle gemeinsam für den Verein." Die Kieler hatten die "Sektion Spielsucht" für einen Zwischenfall beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (0:1) am 16. September verantwortlich gemacht. Anhänger hatten damals im Holstein-Stadion Pyro-Technik gezündet, eine Rakete landete als Irrläufer auf der Haupttribüne. Weitere Ermittlungen des Vereins hätten nun gezeigt, dass "Gäste der aktiven Fanszene" und nicht deren Vertreter für den Vorfall verantwortlich gewesen seien, wie der Tabellensechste mitteilte. mehr

Fehlverhalten der Fans

8000 Euro Strafe für Drittligist Kiel

Drittligist Holstein Kiel muss wegen des Fehlverhaltens seiner Fans 8.000 Euro Strafe zahlen. Zudem verurteilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Tabellensechsten zu einer zehnmonatigen Blocksperre auf Bewährung, nachdem Anhänger der "Störche" während der Partie am 16. September gegen den VfL Osnabrück (0:1) Pyro-Technik gezündet hatten. Eine Knallrakete war als Irrläufer auf der Haupttribüne gelandet. Sollte es in den kommenden zehn Monaten zu ähnlichen Vorfällen kommen, könnte Block I auf der Westtribüne des Holstein-Stadions gesperrt werden. Der Klub hatte wegen der Ausschreitungen bereits ein Stadionverbot für die Fan-Gruppierung "Sektion Spielsucht" ausgesprochen. mehr