Hooligans
Köln

Polizeipräsident für härtere Strafen gegen Hooligans

Zum Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga und mit Blick auf das Hochsicherheitsspiel morgen zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln hat sich Kölns neuer Polizeipräsident Uwe Jacob für härtere Strafen für Gewalttäter in Fußballstadien ausgesprochen. "Der 1. FC Köln und der DFB haben gegen rund 200 Krawallmacher Stadionverbote verhängt. Das begrüße ich sehr. Allerdings gelten die Stadionverbote nur temporär. Bei besonders schweren Straftaten könnte ich mir auch ein lebenslanges Stadionverbot für diese Gewalttäter vorstellen", sagte Jacob unserer Redaktion. "Denn diese Täter haben nichts im Stadion verloren." mehr

Brasilien

Fan stirbt bei Schießerei nach Derby in Rio

Ein Fan ist bei Straßenkämpfen zwischen Hooligans nach dem Derby der brasilianischen Erstligisten Vasco da Gama und Flamengo in Rio de Janeiro gestorben. Das berichten brasilianische Medien am Sonntag. Dem bislang noch unidentifizierten Mann wurde außerhalb des Stadions in die Brust geschossen, zwei weiteren wurde ins Bein geschossen. Ein vierter Fan wurde durch zerbrechendes Glas verletzt. Vasco da Gama unterlag Flamengo bei dem Hochrisikospiel 0:1 (0:0). Daraufhin warfen Randalierer selbstgebaute Raketen und andere Gegenstände auf das Feld. Die Polizei versuchte, die Fans mit Tränengas unter Kontrolle zu bringen. Die Krawalle setzten sich vor dem Stadion fort. Im Februar war ein 28 Jahre alter Botafogo-Fan nach einem Spiel gegen Flamengo getötet worden. mehr

Angriff auf Juve-Fans

Drei Neapel-Hooligans festgenommen

Die italienische Polizei hat am Freitag drei Hooligans des SSC Neapel festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Sie werden beschuldigt, nach dem Serie-A-Spiel am 15. Mai zwischen AS Rom und Meister Juventus Turin (3:1) einen Bus mit sieben Juventus-Fans an einer Autobahn-Raststätte südlich von Rom angegriffen zu haben. Drei Juve-Fans wurden geschlagen und verletzt. Um die anderen Turiner Tifosi zu zwingen, aus dem Fahrzeug auszusteigen, schlugen die Neapel-Hooligans die Fensterscheiben ein und warfen Rauchbomben in den Innenraum des Fahrzeugs. Das Personal der Autobahn-Raststätte verbarrikadierte sich in dem Lokal und rief die Polizei, während die Neapel-Hooligans die Flucht ergriffen. mehr

Confed Cup

Russische Hooligans dürfen nicht zu Spielen

Russische Hooligans, die bei der Europameisterschaft in Frankreich auffällig geworden sind, dürfen nicht zu den Spielen des Confederations Cup und der Weltmeisterschaft 2018 kommen. Jene russischen Fans, die an der Gewalt in Frankreich teilgenommen hätten, stünden auf einer schwarzen Liste, sagte Anton Gussew vom Innenministerium am Dienstag in Moskau. Der Agentur Tass zufolge stehen insgesamt 191 Menschen auf dieser Liste. Die russischen Behörden hätten eng mit den französischen zusammengearbeitet. Bei der EM 2016 in Frankreich hatte es unter anderem rund um das Spiel England gegen Russland in der Hafenstadt Marseille Ausschreitungen zwischen Fans gegeben. Mehrere Hooligans waren des Landes verwiesen worden. mehr

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