Hooligans
WM 2018

Hooligans droht Einreiseverbot nach Russland

14 Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat Präsident Wladimir Putin ein härteres Gesetz gegen Randalierer bei Sportveranstaltungen erlassen. Hooligans können demnach an der Einreise gehindert werden, falls sie in der Vergangenheit in Russland oder im Ausland auffällig geworden sind oder wenn es Informationen gibt, dass sie Straftaten planen. Das Gesetz erhöht zudem die Strafe für "Regelübertretungen bei Sportveranstaltungen" von 20.000 auf 40.000 Rubel (335 auf 670 Euro), sie kann zudem mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 15 Tagen einhergehen. Zusammenstöße zwischen russischen und englischen Fans bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich hatten Sicherheitsbedenken für den Confed Cup in diesem Jahr (17. Juni bis 2. Juli) und die Weltmeisterschaft 2018 (14. Juni bis 15. Juli) in Russland ausgelöst. mehr

Vor Spiel gegen Atletico

Acht Leicester-Hooligans in Madrid festgenommen

Acht Problemfans des englischen Fußballmeisters Leicester City sind im Vorfeld des Champions-League-Hinspiels bei Atletico Madrid in der spanischen Hauptstadt in Gewahrsam genommen worden. Wie die spanische Polizei berichtet, haben die Engländer auf dem Plaza Mayor randaliert und die öffentliche Ordnung gestört. Eine Gruppe von 70 Hooligans habe am späten Dienstagabend mit Flaschen auf die Polizisten geworfen, woraufhin diese eingeschritten waren. "Fünf Personen, darunter drei Polizisten und zwei Fans, sind leicht verletzt worden. Es musste aber niemand ins Krankenhaus gebracht werden", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. mehr

Uefa-Präsident

Serbien droht wegen Hooligans Europapokal-Ausschluss

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin hat die serbischen Klubs vor dem Ausschluss aus dem Fußball-Europapokal gewarnt, falls es weiter gewalttätige Zwischenfälle und rassistische Beschimpfungen durch Hooligans geben sollte. Es müsse klar sein, dass Hooligans keine Stadien mehr betreten dürften, erklärte Ceferin am Freitag in Belgrad. "Serbien ist in großer Gefahr, an einem gewissen Punkt aus den Wettbewerben geworfen zu werden. Das wäre eine Katastrophe für den serbischen Fußball", sagte der slowenische Chef der Europäischen Fußball-Union. Zuletzt waren in der vergangenen Woche zwei russische Fans nach einem Testspiel zwischen Roter Stern Belgrad und Spartak Moskau durch Messerstiche schwer verletzt worden. mehr

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