Hyundai
Rallye Argentinien

Paddon siegt vor Ogier und Mikkelsen

Der Neuseeländer Hayden Paddon hat die Rallye Argentinien gewonnen und damit seinen ersten Sieg überhaupt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gefeiert. Nach 18 Wertungsprüfungen lag der 29-Jährige im Hyundai 14,3 Sekunden vor Weltmeister Sébastien Ogier aus Frankreich im VW Polo-R und Andreas Mikkelsen (Norwegen/VW Polo-R), der mit 1:05,2 Minuten Rückstand Dritter wurde. Titelverteidiger Ogier muss damit weiter auf seinen ersten Sieg in Argentinien warten. Die Station in Südamerika ist der einzige WM-Lauf, den der dreimalige Weltmeister und Co-Pilot Julien Ingrassia noch nicht gewonnen haben. VW verpasste zudem den 13. WM-Sieg in Folge und damit auch einen Rekord: Hätte VW auch in Argentinien triumphiert, wäre es das erste Mal gewesen, dass ein Hersteller einmal weltumspannend und ein komplettes Jahr ungeschlagen geblieben wäre. Bis zur 14. Wertungsprüfung hatte der finnische VW-Pilot Jari-Matti Latvala in Führung gelegen. Dann aber traf Latvala einen Stein, kam von der Strecke ab, überschlug sich mehrfach und konnte das Teilstück nicht beenden. Den Unfall überstanden der Pilot und sein Beifahrer Mikka Anttila unbeschadet. mehr

Rallye Argentinien

Ogier und Sordo bei Auftakt zeitgleich

Spannender Auftakt bei der Rallye Argentinien: Weltmeister Sébastien Ogier aus Frankreich im VW Polo-R und der Spanier Dani Sordo im Hyundai i20 fuhren auf der 1,5 Kilometer langen Super Special als erste Wertungsprüfung in 1:29,00 Minuten exakt die gleiche Zeit. Auf Rang drei mit einer Zehntelsekunde Rückstand landete Ott Tänak aus Estland im Ford Fiesta RS. "Ich habe eine gute Sekunde nach einem Sprung verloren", sagte Ogier, der aber von den Rahmenbedingungen begeistert war: "Die Wertungsprüfung war spektakulär, es waren viele Zuschauer da, es war eine großartige Atmosphäre." Ogier hat bei der Rallye Argentinien Großes vor. Dieser WM-Lauf ist der einzige, den er bislang noch nie gewinnen konnte. Zudem peilt VW den 13. WM-Sieg in Folge an. Dies wäre das erste Mal, dass ein Hersteller einmal weltumspannend und ein komplettes Jahr ungeschlagen bliebe. mehr

Rallye Mexiko

Ogier nach zehn Prüfungen hinter Latvala

Weltmeister Sébastien Ogier hat in Mexiko bei seinem 100. Start in der Rallye-WM seine zwischenzeitliche Führung eingebüßt. Nach zehn Wertungsprüfungen beim dritten Saisonlauf lag der französische Volkswagen-Pilot am Freitagabend 32,1 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala (Finnland). Der Spanier Dani Sordo (Hyundai) beendete den zweiten Tag mit 1:15,6 Minuten Rückstand auf Latvala auf dem dritten Rang. "Bisher bin ich mit dem Verlauf der Rallye mehr als zufrieden", sagte Ogier, der gegenüber dem später gestarteten Latvala die schlechtere Reifenwahl getroffen hatte und Zeit verlor: "Mein Ziel ist es, an diesem Wochenende vor allem meine direkten Konkurrenten im WM-Klassement wie Andreas, Mads und Hayden auf Abstand zu halten. Und bisher ist der Plan aufgegangen." Ogier hat bislang dreimal in Mexiko gewonnen. Im WM-Klassement führt der 32-Jährige nach seinen Siegen in Monte Carlo und Schweden mit 23 Punkten Vorsprung vor Andreas Mikkelsen (Norwegen/VW). Nach 21 Wertungsprüfungen endet die Rallye Mexiko am Sonntag. mehr

Motorsport

Ogier gewinnt Rallye in Schweden

Weltmeister Sébastien Ogier hat zum dritten Mal die Rallye Schweden gewonnen. Der Volkswagen-Pilot aus Frankreich verteidigte auf der sogenannten Powerstage am Sonntag seine Führung erfolgreich und verwies den überraschend starken Neuseeländer Hayden Paddon im Hyundai (29,8 Sekunden zurück) und Ford-Pilot Mads Östberg (55,6) auf die Plätze. Mit dem Erfolg bei dem Klassiker in den schwedischen Wäldern baute Ogier seine Führung in der WM-Wertung aus, zum Saisonauftakt hatte der 32-Jährige bereits die Rallye Monte Carlo gewonnen. Ogier peilt in diesem Jahr seinen vierten WM-Titel in Folge an. Wegen des ungewöhnlich warmen Wetters und anhaltender Regenfälle in den Tagen vor der Rallye Schweden waren neun der 21 geplanten Wertungsprüfungen abgesagt werden. Auch am Sonntag wurden zwei Prüfungen gestrichen. Einen Rekord stellte am Samstag der Norweger Eyvind Brynildsen am "Colin's Crest" auf. Am berühmtesten Sprunghügel der gesamten WM-Saison, benannt nach dem 2007 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommenen ehemaligen Weltmeister Colin McRae, flog Brynildsen in seinem Ford 45 m weit. Er überbot damit den Rekord des Franzosen Thierry Neuville aus dem vergangenen Jahr um einen Meter. mehr