Thema
Indien
Hamburg

Hapag-Lloyd will Schiffe selbst abwracken lassen

Die Reederei Hapag-Lloyd will ihre ausgedienten Frachtschiffe künftig nicht mehr auf dem Gebrauchtmarkt verkaufen, sondern umweltgerecht auf Abwrackwerften entsorgen. Damit wolle Hapag-Lloyd sicherstellen, dass die alten Schiffe nicht unter fragwürdigen Umwelt- und Sozialbedingungen an Stränden von Indien, Pakistan und Bangladesch enden, teilte das Unternehmen mit. Bislang verkaufte Hapag-Lloyd ihre ausgemusterten Schiffe an andere Betreiber. Im vergangenen Jahr wurden in Pakistan, Indien und Bangladesch 655 Schiffe abgewrackt. Die Besitzer erhalten für eine Tonne Schrott rund 455 bis 470 Dollar; das macht für ein kleineres Containerschiff 2,6 bis 2,7 Millionen Dollar. mehr

Ostindien

Mehr als 30 Tote bei Überschwemmungen

Großflächige Überschwemmungen in Ostindien haben in der vergangenen Woche 35 Menschen das Leben gekostet und mehr als 70 000 Menschen in die Flucht getrieben. Vor wenigen Wochen habe der Bundesstaat Orissa noch eine Dürre erlebt, nun setzten die Fluten dem Landstrich zu, sagte der Parlamentsabgeordnete Bhartruhari Mahtab laut der Zeitung "Times of India" vom Freitag. Demnach sind 1,8 Millionen Menschen und eine halbe Millionen Nutztiere von den Wassermassen betroffen. mehr

2014 – Die USA und die neue Unübersichtlichkeit

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik gilt offenbar auch in der Politik: Die Unordnung nimmt stetig zu. Und wenn an einem Platz der Welt Ordnung geschaffen wird, steigt der Grad an Unordnung in der übrigen Welt umso stärker. Das muss allerdings nicht ins Chaos führen. Denn nach dem Ende der Nachkriegsordnung vor 25 Jahren hat die Friedfertigkeit zugenommen. Das Wettrüsten war beendet, Ost und West konnten die Friedensdividende einstreichen, was sie auch nach Kräften taten. mehr

Neu Delhi

Baby überlebt schweren Erdrutsch in Indien

Nach einem gewaltigen Erdrutsch haben Helfer im Westen Indiens 61 Leichen geborgen. Immer noch werden mehr als 100 Menschen unter der meterhohen Schicht aus Erde und Geröll vermutet. Der Monsunregen hatte zwei Tage zuvor einen Hang in der Gebirgskette Sahayadri so stark aufgeweicht, dass sich eine Schlammlawine löste und das Dorf Malin fast vollständig unter sich begrub. Zu den wenigen Glücklichen, die lebend geborgen werden konnten, gehörte ein drei Monate alter Säugling namens Rudra. mehr

Indien

Mehr als 60 Leichen nach Erdrutsch geborgen

Nach einem gewaltigen Erdrutsch haben Helfer im Westen Indiens 61 Leichen geborgen. Damit werden nach offiziellen Angaben vom Freitag noch immer mehr als 100 Menschen unter der meterhohen Schicht aus Erde und Geröll vermutet. Der Monsunregen hatte zwei Tage zuvor einen Hang in der Gebirgskette Sahayadri so stark aufgeweicht, dass sich eine Schlammlawine löste und das Dorf Malin fast vollständig unter sich begrub. Zu den wenigen Glücklichen, die lebend geborgen werden konnten, gehörte auch ein drei Monate altes Baby namens Rudra. Die Katastrophenhelfer hätten den kleinen Jungen schreien gehört, und so den Weg zu ihm, seiner Mutter und zwei Großeltern gefunden, erzählte Ganesh Patil, ein örtlicher Beamter. mehr

Marbach

Wie Franz Kafka und Hermann Hesse reisten

Der Mann trägt Krawatte, baumelt an einem Seil und schwingt sich kühn über den schäumenden Wildbach Lonza im Schweizer Gebirgsort Blatten. Chronist dieser Szene aus dem Sommer 1913 war Hermann Hesse. Bei einer größeren Exkursion zwei Jahre zuvor hatte der Dichter ebenfalls seine Kamera dabei. Mit dem Tabakhändler Joseph Feinhals und dem Maler Hans Sturzenegger schiffte sich Hesse nach Indien ein und begab sich auf die Spuren seiner missionarisch tätigen Vorväter. Die Reise war eine Enttäuschung. Aber sie wirkte nach - ohne sie hätte es sein Buch "Siddharta" nie gegeben. mehr