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Indien
Indien

Lebenslang für fünf Männer wegen Gruppenvergewaltigung

Wegen der Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau hat ein Gericht in Neu Delhi am Montag fünf Männer zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur PTI müssen die Verurteilten darüberhinaus eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 650 Euro zahlen. Sie waren in der vergangenen Woche schuldig besprochen worden, die heute 30-jährige IT-Mitarbeiterin vor vier Jahren auf dem Heimweg von ihrer Arbeit verschleppt und vergewaltigt zu haben. Die Frau war nach der Spätschicht gemeinsam mit einem Kollegen im Südwesten der indischen Hauptstadt unterwegs, als sie von der Gruppe mit Waffengewalt verschleppt wurde. Die Männer fuhren mit ihr stundenlang mit einem Lastwagen durch Neu Delhi und vergewaltigten sie der Reihe nach. Anschließend ließen sie sie im Straßengraben einer verlassenen Gegend liegen. mehr

Indien

Zwölf Tote nach Explosion in Feuerwerksfabrik

Beim Brand in einer Feuerwerksfabrik in Indien sind mindestens zwölf Arbeiter ums Leben gekommen. "Es gab plötzlich eine Explosion, als die Arbeiter die Materialen verarbeiteten", sagte der örtliche Polizeichef M. Ravi Prakash am Montag. Die Fabrik im Distrikt East Godavari im südindischen Andhra Pradesh sei völlig ausgebrannt. Auf dem Werksgelände war demnach viel Ware gelagert, da am Donnerstag in Indien das Lichtfest Diwali gefeiert wird. Dabei zünden viele Menschen Raketen und Knaller. Die Polizei untersucht nun, ob Sicherheitsbestimmungen verletzt wurden. mehr

Essen/Aachen

Junge Bulgaren studieren gern in Deutschland

Bulgarien, das Land an der Peripherie Europas mit sieben Millionen Einwohnern, ist "Deutschland-Weltmeister", sagt Thomas Zettler, DAAD-Referent für Bulgarien. Denn kein anderes Land stellt im Vergleich zur eigenen Bevölkerungszahl so viele Studierende in Deutschland. Fast 7000 bulgarische Studenten zählte das Bundesbildungsministerium im Wintersemester 2012/13. Das macht Bulgarien zur fünftgrößten ausländischen Studentengruppe in Deutschland - gleich hinter Giganten wie China, Russland und Indien. mehr

Indien

Zahl der Toten bei Zyklon "Hudhud" steigt auf 31

Die Zahl der Toten nach dem Zyklon "Hudhud" an der Ostküste Indiens ist auf 31 gestiegen. Premierminister Narendra Modi sagte nach einem Flug über das verwüstete Gebiet am Dienstag, die Infrastruktur an der Küste sei in großem Umfang zerstört worden. Doch habe die genaue Vorhersage der Meteorolegen geholfen, Leben zu retten und die Region auf den Sturm vorzubereiten. Fast 400.000 Menschen waren am Sonntag in Sicherheit gebracht worden, ehe "Hudhud" auf Land traf und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern tobte. Insgesamt waren 600.000 Bewohner von dem Zyklon betroffen. Modi kündigte ein Hilfspaket in Höhe von fast 130 Millionen Euro an. mehr

Indien

Zyklon "Hudhud" tötet mindestens zwei Menschen

Der Zyklon "Hudhud" hat an der indischen Küste mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Beim Einsturz von Häusern sowie durch umkippende Bäume seien in der Stadt Visakhapatnam ein Mann und eine Frau getötet worden, teilten die Behörden am Sonntag mit. "Hudhud" hatte der Küste im Südosten schwere Regenfälle beschert und erreichte laut Wetterbehörde Windgeschwindigkeiten von bis 195 Kilometern pro Stunde. Zuvor hatten sich Hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht. mehr