Irak
Bagdad

Bundesregierung will IS-Anhängerin vor Tod bewahren

Im Irak ist eine Deutsche wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zum Tode verurteilt worden. Sie solle durch den Strang hingerichtet werden, sagte ein Gerichtssprecher in Bagdad. Die Frau marokkanischer Abstammung sei im vergangenen Jahr von irakischen Truppen bei der Schlacht um Mossul gefangen genommen worden. Die Frau habe gestanden, dass sie mit ihren beiden Töchtern aus Deutschland nach Syrien gereist sei und sich dann dem IS im benachbarten Irak angeschlossen habe. Dem "Spiegel" zufolge setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die ausgesprochene Todesstrafe in eine Gefängnisstrafe umgewandelt wird. mehr

Karlsruhe

Rund 600 Deutsche beim Islamischen Staat

Noch rund 600 Personen aus Deutschland könnten sich nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien oder dem Irak aufhalten. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden beschäftige sich die Bundesanwaltschaft unter anderem mit der Frage, was mit diesen Kämpfern jetzt geschehe. "Bleiben sie in Syrien und im Irak? Kehren sie zurück? Hier sind jetzt vor allem unsere Nachrichtendienste gefragt", sagte Frank in einem gestern veröffentlichten Interview der Initiative "Gesichter der Demokratie". Insgesamt seien knapp 1000 Personen aus Deutschland nach Syrien und in den Irak ausgereist. Zwischen 100 und 150 von ihnen seien dort ums Leben gekommen. Rund 300 seien bereits wieder zurück in Deutschland, sagte Generalbundesanwalt Frank. mehr

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