Irland
Olympia

IOC rügt drei Boxer und Verbände wegen Wetten in Rio

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat drei Boxern aus Irland und Großbritannien sowie den betroffenen Fachverbänden wegen getätigter Wetten der Athleten während der Sommerspiele in Rio "strenge Rügen" erteilt. Das teilte das IOC am Mittwoch mit und gab dabei bekannt, dass es sich bei den Sportlern um die Iren John Conlan (24) und Steve Donnelly (27) sowie den Briten Antony Fowler (25) handelt. Das Trio habe laut IOC zwar keine Manipulation der Wettbewerbe beabsichtigt, mit ihren Aktionen gleichwohl gegen Regeln verstoßen. Deshalb müssen die Sportler Bildungsprogramme des IOC absolvieren und die entsprechenden Programme des IOC, des Nationalen Olympischen Komitees oder des Box-Weltverbandes AIBA aktiv unterstützen. Die NOKs wurden gleichzeitig dafür getadelt, dass sie ihre Athleten nicht ausreichend informiert hätten. Die AIBA wurde unter anderem dazu aufgefordert, präventive Programme zu installieren, die der Wettmanipulation entgegensteuern. mehr

Nationalmannschaft

Irlands Fußballverband verlängert mit O'Neill und Keane

Der irische Fußballverband hat die Verträge von Nationaltrainer Martin O'Neill und dessen Assistenten Roy Keane wie erwartet verlängert. Das Duo soll die Boys in Green nach der erfolgreichen EM in diesem Sommer auch zur WM 2018 in Russland führen. Der 64-Jährige betreut die irische Auswahl seit 2013. Zuvor war er unter anderem Klubtrainer bei Leicester City, Celtic Glasgow und Aston Villa. In der EM-Qualifikation gewannen die Iren unter O'Neill mit 1:0 in Dublin gegen Deutschland. Im Hinspiel in Gelsenkirchen erreichten sie ein 1:1 gegen den Weltmeister. Bei der EM qualifizierte sich das Team unter anderem durch einen 1:0-Sieg gegen Italien erstmals für die K.o.-Runde. Im Achtelfinale kam das Aus gegen Gastgeber Frankreich (1:2). In die WM-Qualifikation starteten die Iren mit einem 2:2 in Serbien. Weitere Gegner sind Wales, Österreich, Georgien und Moldawien. mehr