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Irland
IRA-Mitglied tötete 1998 29 Menschen

43-jähriger Ire wegen Omagh-Anschlag vor Gericht

Fast 16 Jahre nach dem Bombenanschlag mit 29 Toten im nordirischen Omagh ist ein Mitglied der IRA-Splittergruppe Real IRA (Wahre IRA) angeklagt worden. Der 43-Jährige müsse sich wegen 29-fachen Mordes verantworten, teilte die nordirische Polizei am Donnerstag mit. Er war am Montag festgenommen worden. Bereits 2009 hatte ein Zivilgericht befunden, dass der Mann mitverantwortlich war für den Anschlag im August 1998. Den Familien der Opfer war damals eine Entschädigung zugesprochen worden. Der Anschlag in Omagh war eines der blutigsten Attentate in der Geschichte des Nordirland-Konflikts. Eine Autobombe, die an einem Samstagnachmittag im Stadtzentrum explodierte, tötete 29 Menschen. Mehr als 200 weitere wurden verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich die Real IRA. mehr

EM

Deutsche U 17 trifft auf die Schweiz, Schottland und Portugal

Die deutsche U 17-Nationalmannschaft bekommt es bei der EM in Malta in der Gruppe B mit der Schweiz, Schottland und Portugal zu tun. Das ergab die Auslosung am Mittwoch in Valletta. In der Gruppe A spielen Gastgeber Malta, England, Niederlande und die Türkei. Die Europameisterschaft findet vom 9. bis 21. Mai statt. Titelverteidiger Russland und Spanien hatten die Qualifikation für die Endrunde verpasst. Die von Christian Wück betreute DFB-Auswahl hatte sich in der vergangenen Woche durch ein 1:1 gegen Serbien den Gruppensieg gesichert und somit die 22. Teilnahme an einer EM-Endrunde in diesem Jahrgang geschafft. Zuvor gewann die DFB-Auswahl ihre Partien gegen Georgien (4:0) und Irland (3:0). Von 1982 bis 2001 wurde die EM als U 16-Turnier ausgetragen. Die DFB-Auswahl konnte bislang den EM-Titel dreimal gewinnen (1984, 1992 und 2009). Im Vorjahr hatten die deutschen U 17-Junioren die EM-Teilnahme verpasst. mehr