Eilmeldung
SPD-Sonderparteitag: 362 Delegierte stimmen für Groko-Verhandlungen
Israel
Auf Ein Wort Robert Eiteneuer

Der erste Schritt

Stellen Sie sich vor, Sie hätten vor ca. 2000 Jahren in Israel/Palästina gelebt! Stellen Sie sich weiter vor, Sie hätten von Johannes dem Täufer gehört, der die Umkehr predigt und die Menschen mit Jordanwasser tauft. Stellen Sie sich dann vor, Sie wären, warum auch immer, in der Nähe der Stelle, wo der Täufer tauft. Vor Ihnen stünden zwei Männer, die der Täufer auf einen anderen Mann aufmerksam macht mit den Worten "Seht das Lamm Gottes!" Stellen Sie sich vor, Sie gingen hinter den beiden Männern her, die diesem Fremden folgen. Stellen Sie sich schließlich vor, dieser Mann würde sich nach den beiden und nach Ihnen umdrehen und fragen; "Was wollt ihr?" Wie würden Sie reagieren? Am kommenden Sonntag wird in den katholischen Kirchen das Evangelium von der Berufung der ersten Jünger, wie der Evangelist Johannes es geschrieben hat (Joh 1,35-42), vorgelesen. Die beiden Männer, die beim Täufer standen, waren seine Schüler. Sie hatten gewiss die Predigt des Johannes von der Notwendigkeit der Umkehr und von dem bald kommenden Messias gehört. Sie waren sozusagen auf Jesus vorbereitet. Ich weiß nicht, inwieweit Sie sich mit der Bibel auskennen. Ich weiß nicht, ob Sie regelmäßig oder hin und wieder oder nur an Weihnachten in die Kirche gehen. Ich weiß auch nicht, ob Sie überhaupt an Jesus und an Gott glauben. Aber vielleicht habe ich Sie neugierig gemacht ... mehr

Persönlich

Jair Netanjahu . . . sorgt wieder für einen Skandal

Es ist 2015: Jair Netanjahu, der Sohn des israelischen Ministerpräsidenten, steht mit Freunden vor einem Strip-Club in Tel Aviv und plaudert. "Mein Vater hat deinem Vater 20 Milliarden Dollar organisiert", erzählt er seinem Freund. Der wiederum ist der Sohn eines Besitzers von Gasfeldern vor Israels Küste. Außerdem berichtet Netanjahu Junior, er selbst habe 400 Schekel (rund 100 Euro) für eine Prostituierte ausgegeben. Pech für ihn: Das Gespräch wird aufgezeichnet. Die Audioaufnahme hat das israelische Fernsehen am Montagabend veröffentlicht. Der 26-Jährige entschuldigte sich zwar, die Aufregung in Israel ist aber immer noch groß. Schließlich hatte der Ministerpräsident 2015 gegen den Widerstand des Kartellamts einen umstrittenen Erdgas-Deal durchgesetzt. Oppositionspolitiker vermuten nun Korruption. Sie fordern eine Untersuchung. Die israelische Polizei ermittelt gegen Netanjahu bereits in zwei Fällen wegen Korruption. Sein Sohn betont nun, er habe unter Alkoholeinfluss über den Gas-Deal nur gewitzelt. mehr