IWF - Internationaler Währungsfond
IWF - Internationaler Währungsfond FOTO: dpa
IWF
Olympia-Dritte

Russischer Gewichtheber wegen Dopingverdachts suspendiert

Der zweimalige Gewichtheber-Weltmeister und Olympia-Dritte Ruslan Albegow aus Russland ist wegen Dopingverdachts vorläufig suspendiert worden. Das teilte der Gewichtheber-Weltverband IWF am Montag mit. Superschwergewichtler Albegow ist der einzig verbliebene russische Olympia-Medaillengewinner von London. Die anderen fünf Athleten sind disqualifiziert worden. Albegow bleibt bis zur Klärung des Falls gesperrt. Von den Olympischen Spielen in Rio im vergangenen Jahr war die gesamte russische Gewichtheber-Mannschaft wegen zahlreicher Dopingfälle in den Jahren zuvor ausgeschlossen worden. Auch bei den Weltmeisterschaften in zwei Wochen in den USA darf Russland nicht starten. Der russische Gewichtheber-Verband sowie acht weitere Nationen wurden wegen mehrerer positiver Dopingfälle bei den olympischen Nachtests von Peking 2008 und London 2012 für ein Jahr suspendiert. mehr

Washington

Schäuble mahnt G20-Partner zu weitgehenden Reformen

Die Top-Wirtschaftsmächte sollten den anhaltenden Aufschwung aus Sicht von Finanzminister Wolfgang Schäuble verstärkt für Reformen und Schuldenabbau nutzen. Gerade jetzt sei dafür eine besonders gute Zeit, sagte er in Washington am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Dies sei nicht mehr nur eine deutsche Forderung, sondern auch der IWF empfehle dies nachhaltig. "Ist ja auch nicht so schlecht", sagte Schäuble. Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften und die Priorität von Reformen und nachhaltigem Wachstum seien im Kreis der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) zunehmender Konsens. mehr

Gewichtheben

Weltverband sperrt neun Länder für ein Jahr

Der Gewichtheber-Weltverband IWF hat neun nationale Verbände wegen mehrfacher Dopingvergehen seiner Athleten für ein Jahr gesperrt. Das betrifft Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, China, Moldawien, Kasachstan, Russland, die Türkei und die Ukraine. Die Entscheidung gab das IWF-Exekutivkomitee bei seiner Tagung am Wochenende in Bukarest bekannt. Den gesperrten Verbänden sind mindestens drei positive Fälle bei den Nachkontrollen der Urinproben von den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London nachgewiesen worden. Spitzenreiter sind Kasachstan (10 Fälle), Russland (9), Weißrussland (7) und Aserbaidschan (5). Drei Länder hatten beim Sportgerichtshof in Lausanne Einspruch eingelegt. Dieser wurde aber abgewiesen. Erst danach konnte das langwierige Verfahren abgeschlossen werden. mehr

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