Thema
Japan
WM 2022 kein Thema

Japan entschuldigt sich bei Katar für "Missverständnis"

Der japanische Fußball-Verband (JFA) hat sich offiziell bei den Organisatoren und Ausrichtern der WM-Endrunde 2022 in Katar für ein "offensichtliches Missverständnis" entschuldigt. "Wir haben nie erklärt, dass wir für Katar einspringen wollen und für den Fall der Fälle bereitstehen. Im Gegenteil, wir unterstützen Katar mit ganzer Kraft, damit sich der Fußball in Asien weiterentwickelt und das größte Ereignis im Fußball ein voller Erfolg wird ", schrieb JFA-Präsident Kuniya Daini seinem katarischen Kollegen Scheich Hamad Bin Khalifa. Daini betonte, dass Zitate von ihm aus einem Interview falsch übersetzt worden seien und es deshalb zu Meldungen gekommen sei, dass sich Japan als Ersatzausrichter für die WM anbiete. "Die Fifa hat Katar mit der Ausrichtung der WM 2002 betraut und wir unterstützen diese Entscheidung", sagte der JFA-Boss in Richtung Katar. mehr

Volleyball

Guidetti beginnt WM-Vorbereitung mit 26 Spielerinnen

Mit 26 Spielerinnen beginnt Volleyball-Bundestrainer den Vorbereitungszyklus auf die WM in Italien (23. September bis 12. Oktober). Den Kern des Kaders bilden 13 Vize-Europameisterinnen, neun Akteurinnen kamen bisher für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) noch gar nicht zum Einsatz. "Wie immer zu Beginn der Saison möchte ich die besten Spielerinnen Deutschlands sehen. Mein besonderes Augenmerk gilt dabei den Spielerinnen, die in der Bundesliga ihre Aufgabe sehr gut gemacht haben," sagte Guidetti. Der Italiener lädt seine Schützlinge am 20. Mai zu einem ersten Lehrgang, am 25. Mai reist ein Teil der Mannschaft zum internationalen Turnier nach Montreux/Schweiz (27. Mai bis 1. Juni). Für das Event mit den Vorrundengegnern USA, Dominikanische Republik und Japan kann Guidetti zwölf Spielerinnen nominieren. Von den Silbermedaillengewinnerinnen von Berlin fehlt im Aufgebot nur Saskia Hippe, die nach wie vor an den Folgen eines Kreuzbandrisses laboriert. mehr

Tokio

Obama zum Auftakt der Asien-Reise in Tokio

Inmitten neuer Spannungen zwischen Japan und seinen Nachbarn ist US-Präsident Barack Obama zum Auftakt einer einwöchigen Asien-Reise in Tokio eingetroffen. Obama und Ministerpräsident Shinzo Abe trafen sich zu einem privaten Essen in einem Sushi-Restaurant in Tokio. Der offizielle Besuch beginnt heute. Auf seiner Asientour, die ihn auch nach Südkorea, Malaysia und auf die Philippinen führt, will Obama vor allem dem wachsenden Einfluss Chinas begegnen. mehr

Stockholm

Ericsson verbucht Umsatzeinbruch

Der weltgrößte Netzwerkausrüster Ericsson hat wegen eines schwachen Geschäfts in Nordamerika und Japan einen Dämpfer erhalten. Im ersten Quartal des laufenden Jahres rutschte der Umsatz auf 47,5 Milliarden schwedische Kronen (5,22 Milliarden Euro) ab und lag damit neun Prozent niedriger als vor einem Jahr, wie das Unternehmen mitteilte. Der Nettogewinn sprang dagegen um gut drei Viertel auf etwa 2,12 Milliarden Kronen. Vor einem Jahr hatte allerdings der Konzernumbau das Ergebnis noch spürbar belastet. mehr

US-Präsident

Barack Obama in Japan eingetroffen

US-Präsident Barack Obama ist am Mittwoch zum Auftakt einer einwöchigen Asienreise in Japan eingetroffen. Vor ihrem Gipfeltreffen an diesem Donnerstag wollten sich Obama und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe noch am Abend (Ortszeit) zu einem privaten Essen in einem Sushi-Restaurant in Tokio treffen, wie japanische Medien berichteten. Es ist der erste Staatsbesuch eines US-Präsidenten in Japan seit 18 Jahren. Im Zentrum der Gespräche steht die Sicherheitsallianz beider Staaten vor dem Hintergrund neuer Spannungen zwischen Japan und seinen Nachbarn sowie ein geplantes transpazifisches Freihandelsabkommen. mehr

Tokio

Japaner provozieren mit Schrein-Besuch

Mehr als 120 japanische Abgeordnete und Innenminister Yoshitaka Shindo haben den umstrittenen Yasukuni-Schrein besucht. Einen Tag zuvor hatte Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe mit einer Opfergabe für den Schrein erneut Empörung in den Nachbarländern ausgelöst. Abe bot dem Schrein ein religiöses Ornament mit seinem Namen und seiner Amtsbezeichnung dar. Der Schrein gedenkt der rund 2,5 Millionen, die in Kriegen für das Kaiserreich gestorben sind - darunter 14 hingerichtete Kriegsverbrecher aus dem Zweiten Weltkrieg. mehr