Thema
Japan
Zaccheroni-Nachfolger

Aguirre wird Japans neuer Nationaltrainer

Der Mexikaner Javier Aguirre ist wie erwartet zum neuen Trainer der japanischen Fußball-Nationalmannschaft ernannt worden. "Wir haben eine eine Einigung erzielt", sagte Hiromi Hara, Technischer Direktor des japanischen Fußball-Verbands (JFA), am Donnerstag. Medienberichten zufolge kassiert der 55 Jahre alte Nachfolger des nach der enttäuschenden WM zurückgetretenen Italieners Alberto Zaccheroni umgerechnet 1,82 Millionen Euro pro Jahr. Aguirre hatte Mexiko bei den WM-Turnieren 2002 und 2010 ins Achtelfinale geführt. Zuletzt stand der Coach beim spanischen Klub Espanyol Barcelona unter Vertrag, wo er im Mai dieses Jahres entlassen wurde. mehr

Fecht-WM

Degenteam um Heidemann im Achtelfinale gegen Rumänien

Das deutsche Damen-Degenteam um die WM-Zweite Britta Heidemann aus Leverkusen hat bei den Fecht-Weltmeisterschaften im russischen Kasan das Achtelfinale erreicht. Gegen Japan setzten sich Heidemann, die Leverkusenerin Alexandra Ndolo, Monika Sozanska aus Leipzig und Ricarda Multerer vom SB Heidenheim am Dienstag mit 33:24 durch. Zum WM-Abschluss am Mittwoch ist der Vorjahres-Dritte Rumänien der Konkurrent unter den besten 16. In Budapest 2013 hatte Deutschland Rang elf belegt. mehr

Persönlich

Arvo Pärt . . . wird für seine Glöckchen geehrt

Auch in den Künsten gibt es einen Nobelpreis, er kommt allerdings aus Japan und heißt "Praemium Imperiale". Aber was will der estnische Komponist Arvo Pärt mit 110 000 Euro Preisgeld? Er ist der Eremit unter den großen Komponisten der Gegenwart, ein bescheidener Grübler mit vollem Bart und wundersamer Mission: Er bringt Glöckchen zum Klingeln und Klingen. Das macht er so erfolgreich, dass seine Kompositionen überall aufgeführt werden, und das Klingeln merkt er auch im Portemonnaie. mehr

Tokio

Tsunami-Warnung für Region Fukushima

Nach einem schweren Erdbeben im Pazifik haben die Behörden für Teile der Ostküste Japans eine Tsunami-Warnung herausgegeben, darunter die Region um die 2011 nach einem Erdbeben und einem Tsunami zerstörte Atomanlage Fukushima. Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 6,8. Die japanischen Behörden gaben eine Warnung vor einem voraussichtlich einen Meter hohen Tsunami aus. Zunächst gab es keine Angaben zur Lage in Fukushima. mehr