Japan
Eishockey-WM

DEB-Frauen nach Relegations-Pleite vor Abstieg

Den deutschen Eishockey-Frauen stehen bei der WM in Schweden vor dem Abstieg. Die Mannschaft von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker verlor in Malmö das erste Spiel der "best of three"-Relegationsserie gegen Japan mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Bei einer Niederlage in Spiel zwei am Freitag (14.00 Uhr) wäre die DEB-Auswahl abgestiegen, ein entscheidendes drittes Spiel fände am Samstag (14.00 Uhr) statt. Die deutschen Frauen, die in der Gruppenphase alle drei Spiele verloren hatten, führten gegen die Japanerinnen durch die Treffer von Marie Delarbre (8./26.) bereits mit 2:0, gaben die Partie danach aber aus der Hand. mehr

5:1 gegen Usbekistan

Wieder Okazaki-Treffer bei Japan-Sieg

Shinji Okazaki vom Bundesligisten FSV Mainz 05 blüht in Japans Nationalmannschaft unter dem neuen Coach Vahid Halilhodzic regelrecht auf. Bei Nippons 5:1 (1:0)-Sieg in Tokio gegen Usbekistan erzielte der 28-Jährige erneut einen Treffer (54.), nachdem Okazaki schon vier Tage zuvor bei Halilhodzics Debüt ein Tor zum 2:0-Erfolg gegen Tunesien beigesteuert hatte. Neben dem neuen "Torschützen vom Dienst" stand bei den Gastgebern geballte Bundesliga-Erfahrung auf dem Platz: Der Dortmunder Shinji Kagawa gehörte ebenso zu Halilhodzics Anfangsformation wie der Frankfurter Takashi Inui, der Stuttgarter Gotoku Sakai und der Schalker Atsuko Uchida. Der Kölner Yuya Osako dagegen kam zu Beginn der Schlussphase ins Spiel. Die Bundesliga-Spieler Makoto Hasebe (Frankfurt), Hiroshi Kiyotake und Hiroki Sakai (beide Hannover) kamen bei den Blue Samurai, für die außerdem Toshihiro Aoyama (8.), Gabu Shibasaki (81.), der Ex-Hoffenheimer Takashi Usami (84.) und Kengo Kawamata (90.+2) trafen, nicht zum Einsatz. mehr

Berlin/Köln

Klimaschutzaktion: Rund um die Welt gingen die Lichter aus

Und plötzlich wurde es dunkel: Auf der ganzen Welt gingen am Samstag bei der Klimaschutzaktion "Earth Hour" für eine Stunde ungezählte Lichter aus. Nach Angaben der Umweltstiftung WWF beteiligten sich über 7000 Städte in 172 Ländern an der "Stunde der Erde". Ziel der weltweiten Aktion sei es, ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Über die verschiedenen Zeitzonen hinweg schalteten Städte, aber auch Privatleute um 20.30 Uhr Ortszeit für jeweils eine Stunde das Licht aus. mehr

Länderspiel

Okazaki trifft für Japan gegen Tunesien

Bundesliga-Profi Shinji Okazaki vom FSV Mainz 05 legte mit seinem Treffer in der 78. Minute den Grundstein zum 2:0 (0:0)-Sieg der japanischen Fußball-Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Tunesien. In Oita traf außerdem noch Keisuke Honda (83.). Insgesamt waren bei den Japanern sieben Akteure im Einsatz, die bei Klubs im deutschen Fußball-Oberhaus unter Vertrag stehen. Neben dem Torschützen Okazaki schickte der neue Nationalcoach Vahid Halilhodzic den Dortmunder Shinji Kagawa, Hiroshi Kiyotake, Hiroki Sakai (beide Hannover 96), Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), Atsuto Uchida (Schalke 04) und Yuya Osako (1. FC Köln) zumindest für Kurzeinsätze aufs Feld. Bei Tunesien stand der Berliner Änis Ben-Hatira in der Startformation. mehr

Shinji Kagawa und Co.

Japan mit neun Bundesliga-Legionären

Japans neuer Nationaltrainer Vahid Halilhodzic (62) hat gleich neun Bundesliga-Spieler für die beiden Länderspiele am 27. März in Oita gegen Tunesien und vier Tage später in Tokio gegen Usbekistan berufen. Gotoku Sakai (VfB Stuttgart), Hiroki Sakai, Hiroshi Kiyotake (beide Hannover 96), Atsuto Uchida (Schalke 04), Makoto Hasebe, Takashi Inui (beide Eintracht Frankfurt), Shinji Kagawa (Borussia Dortmund), Shinji Okazaki (Mainz 05) und Yuya Osako (1. FC Köln) wurden vom Bosnier im Gegensatz zu Rekordnationalspieler Yasuhito Endo berufen. Für den 35 Jahre alten Mittelfeldspieler von Gamba Osaka dürfte seine internationale Karriere nach 152 Länderspielen beendet sein. mehr

Curling-WM

Deutsche Frauen verpassen Überraschung gegen Kanada

Die deutschen Curlerinnen haben am letzten Vorrundenspieltag der WM in Sapporo/Japan eine Überraschung gegen Olympiasieger Kanada knapp verpasst. Die neu zusammengestellte Mannschaft um Skip Daniela Driendl aus Füssen schaffte es zwar bis ins Extra-End, musste sich am Ende aber mit 5:7 geschlagen geben. Trotz der sechsten Turnierniederlage im zehnten Spiel bleibt Deutschland auf dem achten Platz und hat die Zielvorgabe von einer Platzierung zwischen Rang acht und zehn damit bereits vor dem letzten Vorrundenspiel gegen die Gastgeberinnen erreicht.In Sapporo geht es für die deutschen Frauen noch nicht um Punkte für die Olympia-Qualifikation, auch ein Abstieg ist nicht möglich. Punkte für die Winterspiele in Pyeongchang 2018 werden ausschließlich bei den Weltmeisterschaften 2016 und 2017 vergeben. Für die WM 2016 kann sich Deutschland erst wieder bei der nächsten EM qualifizieren. mehr

Curling-WM

Frauen kassieren Pleiten gegen Russland und Schottland

Die deutschen Curling-Frauen haben bei der WM in Sapporo/Japan am Mittwoch die Niederlagen Nummer vier und fünf kassiert. Nach dem deutlichen 2:8 gegen Russland unterlag die neu zusammengestellte Mannschaft um Skip Daniela Driendl aus Füssen auch Schottland mit 5:7. Die Partie gegen die Russinnen war bereits nach acht Ends vorbei. "Das Ergebnis hört sich zwar nicht so schön an, aber diese Niederlage ist nicht tragisch", so Bundestrainer Thomas Lips, "gegen solche Teams kriegst du nicht viele Chancen, und wenn man die wenigen dann nicht nutzen kann, wird es schwer." Deutschland liegt nach den beiden Pleiten mit eine Bilanz von 4:5 Siegen auf dem achten Rang. Die Zielvorgabe mit einer Platzierung zwischen Rang acht und zehn ist nach wie vor im Bereich des Möglichen. Am Donnerstag stehen noch die Spiele gegen Kanada (1.00 Uhr) und Gastgeber Japan (11.00 Uhr) an. In Sapporo geht es für die deutschen Frauen noch nicht um Punkte für die Olympia-Qualifikation, auch ein Abstieg ist nicht möglich. mehr