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Japan
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Airbus verliert A380-Bestellung von Skymark Airlines

Dem Flugzeugbauer Airbus geht ein milliardenschwerer Auftrag für sein Flaggschiff A380 verloren. Die Europäer stornierten nach eigenen Angaben vom Dienstag die Bestellung der japanischen Skymark Airlines, die die sechs Maschinen Insidern zufolge nicht finanzieren kann. Skymark hatte die Flugzeuge im Jahr 2011 bestellt und nach eigenen Angaben bereits 26,5 Milliarden Yen (194 Mio Euro) an Airbus überwiesen. Laut aktueller Airbus-Preisliste hätte der Auftrag einen Gesamtwert von 2,5 Milliarden US-Dollar (knapp 1,9 Mrd Euro). Allerdings waren die Maschinen bei der Bestellung vor drei Jahren noch billiger zu haben. Außerdem sind bei Flugzeugbestellungen hohe Rabatte üblich. mehr

8600 Bürger ins Krankenhaus eingeliefert

15 Tote durch Hitzewelle in Japan

In Japan sind durch eine extreme Hitzewelle 15 Menschen ums Leben gekommen. Das ging am Dienstag aus amtlichen Angaben hervor. Fast 8600 Japaner wurden demnach innerhalb weniger Tage wegen diverser Hitze-Beschwerden ins Krankenhaus gebracht. Mehr als die Hälfte der Patienten, die wegen der Hitzewelle in Krankenhäuser eingeliefert wurden, waren 65 Jahre alt oder älter. Für Dienstag waren erneut Temperaturen von 35 Grad Celsius und mehr angesagt. Im vergangenen Jahr hatte Japan neue Rekordtemperaturen im Sommer verzeichnet - mit bis zu 41 Grad in einigen Gegenden des Landes. mehr

1200 Menschen im Krankenhaus

Drei Tote durch Hitzewelle in Japan

Durch eine extreme Hitzewelle sind in Japan laut Medienberichten in den vergangenen Tagen mindestens drei Menschen gestorben. Allein am Freitag seien mehr als 1200 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert worden, berichtete der Fernsehsender NHK. Landesweit herrschten Temperaturen von 35 bis 39 Grad Celsius. Alljährlich gibt es in Japan Hitzewellen, tausende Menschen müssen deswegen medizinisch behandelt werden. Vor allem alte Menschen leiden häufig unter Dehydrierung. Rund ein Viertel der japanischen Bevölkerung ist älter als 65 Jahre. mehr

Zaccheroni-Nachfolger

Aguirre wird Japans neuer Nationaltrainer

Der Mexikaner Javier Aguirre ist wie erwartet zum neuen Trainer der japanischen Fußball-Nationalmannschaft ernannt worden. "Wir haben eine eine Einigung erzielt", sagte Hiromi Hara, Technischer Direktor des japanischen Fußball-Verbands (JFA), am Donnerstag. Medienberichten zufolge kassiert der 55 Jahre alte Nachfolger des nach der enttäuschenden WM zurückgetretenen Italieners Alberto Zaccheroni umgerechnet 1,82 Millionen Euro pro Jahr. Aguirre hatte Mexiko bei den WM-Turnieren 2002 und 2010 ins Achtelfinale geführt. Zuletzt stand der Coach beim spanischen Klub Espanyol Barcelona unter Vertrag, wo er im Mai dieses Jahres entlassen wurde. mehr

Fecht-WM

Degenteam um Heidemann im Achtelfinale gegen Rumänien

Das deutsche Damen-Degenteam um die WM-Zweite Britta Heidemann aus Leverkusen hat bei den Fecht-Weltmeisterschaften im russischen Kasan das Achtelfinale erreicht. Gegen Japan setzten sich Heidemann, die Leverkusenerin Alexandra Ndolo, Monika Sozanska aus Leipzig und Ricarda Multerer vom SB Heidenheim am Dienstag mit 33:24 durch. Zum WM-Abschluss am Mittwoch ist der Vorjahres-Dritte Rumänien der Konkurrent unter den besten 16. In Budapest 2013 hatte Deutschland Rang elf belegt. mehr

Persönlich

Arvo Pärt . . . wird für seine Glöckchen geehrt

Auch in den Künsten gibt es einen Nobelpreis, er kommt allerdings aus Japan und heißt "Praemium Imperiale". Aber was will der estnische Komponist Arvo Pärt mit 110 000 Euro Preisgeld? Er ist der Eremit unter den großen Komponisten der Gegenwart, ein bescheidener Grübler mit vollem Bart und wundersamer Mission: Er bringt Glöckchen zum Klingeln und Klingen. Das macht er so erfolgreich, dass seine Kompositionen überall aufgeführt werden, und das Klingeln merkt er auch im Portemonnaie. mehr

Tokio

Tsunami-Warnung für Region Fukushima

Nach einem schweren Erdbeben im Pazifik haben die Behörden für Teile der Ostküste Japans eine Tsunami-Warnung herausgegeben, darunter die Region um die 2011 nach einem Erdbeben und einem Tsunami zerstörte Atomanlage Fukushima. Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 6,8. Die japanischen Behörden gaben eine Warnung vor einem voraussichtlich einen Meter hohen Tsunami aus. Zunächst gab es keine Angaben zur Lage in Fukushima. mehr