Jerusalem
Washington

Vereinigte Staaten schicken Sondergesandten nach Israel

Angesichts der angespannten Lage rund um den Tempelberg in Jerusalem schicken die USA einen Sondergesandten in den Nahen Osten. Wie der Sender CNN unter Berufung auf die US-Regierung mitteilte, ist der Spitzendiplomat Jason Greenblatt auf dem Weg nach Israel. "Wir befinden uns im Gespräch mit den betreffenden Parteien und sind verpflichtet, eine Lösung für das aktuelle Sicherheitsproblem zu finden", wurde ein Regierungssprecher zitiert. mehr

Jerusalem

Israel installiert Videokameras am Tempelberg

Nach blutigem Streit um Sicherheitsmaßnahmen am Tempelberg hat Israel neue Überwachungskameras angebracht. Ob sie die Metalldetektoren ersetzen oder ergänzen, blieb unklar. Die Palästinenser lehnen beides ab. Die Detektoren gelten als Auslöser der Unruhen, bei denen am Freitag vier Palästinenser getötet und Hunderte verletzt wurden. Palästinenserpräsident Abbas setzte alle Beziehungen zu Israel aus. Israelische Medien berichteten, Soldaten hätten in der Nacht zu gestern 25 Palästinenser im Westjordanland festgenommen. Bei einer Schießerei auf dem Gelände der israelischen Botschaft in Jordanien soll ein Jordanier tödlich verletzt worden sein; ob ein Zusammenhang zum Tempelberg-Streit besteht, war am Abend unklar. mehr

Jerusalem

Drei Palästinenser in Jerusalem erschossen

Die Auseinandersetzungen um die Sicherheitsvorkehrungen am Tempelberg in Jerusalems Altstadt spitzen sich zu. Bei schweren Straßenkämpfen im Anschluss an das Freitagsgebet wurden drei Palästinenser erschossen. Nach Polizeiangaben hatten Muslime nach dem Gebet Sicherheitskräfte mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Brandflaschen angegriffen. In Jerusalem und an verschiedenen Orten im Westjordanland gab es zahlreiche Verletzte, darunter vier Polizisten. mehr