Jörg Armbruster
München

Fernsehpreis für Korrespondent Jörg Armbruster

Der Journalist Jörg Armbruster (67) bekommt beim Bayerischen Fernsehpreis den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Damit werde der ARD-Korrespondent im Nahen Osten für seine "herausragenden Leistungen" geehrt. Die Auszeichnung wird ihm am 22. Mai in München überreicht. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) würdigte Armbruster als "eines der prägendsten Gesichter des deutschen Fernsehens". Mit großem Engagement und persönlichem Einsatz habe dieser lange Jahre die Geschehnisse in der Welt, besonders im Nahen Osten, erklärt und kommentiert. In Ägypten berichtete er unter anderem über den Sturz Husni Mubaraks. Am 29. März 2013 wurde Armbruster im nordsyrischen Aleppo bei Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "Zwischen Krieg und Frieden - Der neue Nahe Osten" von Unbekannten beschossen und schwer verletzt. mehr

Stuttgart

Sender: Schüsse in Syrien sollten Reporter treffen

Der Wagen mit ARD-Reporter Jörg Armbruster (65) ist im syrischen Aleppo gezielt beschossen worden. Scharfschützen hätten auf den nicht als Pressefahrzeug gekennzeichneten Kleinbus mit fünf Insassen gefeuert, erklärte der Südwestrundfunk. Eine Kugel habe Armbrusters Arm durchdrungen und den Körper getroffen. Dem in ein Stuttgarter Krankenhaus verlegten Journalisten gehe es den Umständen entsprechend gut; er sei jetzt ansprechbar. mehr