Kaiserslautern
Ludwigshafen

BASF-Mitarbeiter unter Betrugsverdacht

Der Chemiekonzern BASF ist von Mitarbeitern und externen Firmen über Jahre geprellt worden. Interne Ermittlungen hätten ergeben, dass Personal-Leasingfirmen, die für BASF im Ludwigshafener Stammwerk tätig waren, offenbar nicht geleistete Arbeitsstunden abgerechnet hatten, sagte ein BASF-Sprecher. Daraufhin habe man die Sache der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern übergeben, die ein Ermittlungsverfahren einleitete. Am 30. Januar wurden Büros und Wohnungen von vier BASF-Mitarbeitern einer unteren Führungsebene und von fünf Verantwortlichen der externen Firmen durchsucht. Einer der BASF-Mitarbeiter ist inzwischen gestorben, daher ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen acht Beschuldigte. Zugleich untersucht sie den Tod des Mitarbeiters: "Wir prüfen im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens, ob es Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gibt." Die gebe es bislang nicht. mehr