Kanada
Eishockey-WM

Russland bestreitet Respektlosigkeit gegen Kanada

Die russische Eishockey-Nationalmannschaft hat Vorwürfe zurückgewiesen, nach der Niederlage im WM-Finale gegen Kanada (1:6) das Eis ohne Respekt vor dem Gegner verlassen zu haben. "Wir haben den Kanadiern gratuliert, unsere Silbermedaillen in Empfang genommen und gedacht: Das Eis gehört jetzt dem Sieger", sagte Mannschaftskapitän Ilja Kowaltschuk am Mittwoch in Moskau. Von der Hallendecke sei in diesem Moment Konfetti gefallen, und die Veranstalter in Prag hätten für die russischen Spieler die Tür zum Presseraum geöffnet. "Das war für uns das Zeichen: Die Zeremonie ist für uns vorbei. Wir standen danach bei den Journalisten, auch bei welchen aus Kanada", sagte der Spieler von SKA St. Petersburg. Kanada habe in einem ehrenvollen Kampf gewonnen, und Russland gratuliere. "Aber wir sind auf Revanche gestimmt", meinte Kowaltschuk. 2016 findet die Eishockey-WM in Russland statt. Nach dem Endspiel in Prag am vergangenen Sonntag waren Vorwürfe laut geworden, die Sbornaja habe das Eis aus Frust über die hohe Niederlage schon vor Abspielen der kanadischen Hymne verlassen. mehr

Eishockey-WM

Kanada und USA benennen Cheftrainer

NHL-Coach Todd McLellan betreut das kanadische Eishockeyteam bei der Weltmeisterschaft in Tschechien (1. bis 17. Mai). Das teilte der deutsche Vorrundengegner in der Nacht zum Mittwoch mit. Der 47 Jahre alte McLellan ist seit sieben Jahren Trainer der San Jose Sharks aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. Zudem berief Kanadas Generalmanager Jim Nill die ersten 19 Spieler in den WM-Kader Kanadas. Mit dabei sind die Top-Talente Aaron Ekblad (Florida) und Ryan Nugent-Hopkins (Edmonton). Als routinierterer Spieler ist Claude Giroux (Philadelphia) der prominenteste Name. Die übrigen sechs Spieler im WM-Kader sollen aus den Teams kommen, die in der ersten Playoffrunde der NHL ausscheiden. Kanada ist am 3. Mai in Prag zweiter Vorrundengegner Deutschlands. mehr

Eisschnelllauf-Olympiasieger

Morrison twittert Karriereende

Der kanadische Eisschnelllauf-Olympiasieger Denny Morrison hat per Twitter das Ende seiner Karriere verkündet. Bei den Winterspielen 2010 in Vancouver hatte der 29-Jährige mit Kanada Gold in der Teamverfolgung gewonnen, 2006 in Turin mit dem Team Silber geholt. In Sotschi 2014 gewann Mittelstreckenspezialist Morrison Silber über 1000 m und Bronze über 1500 m, 2008 und 2012 war er Einzelstrecken-Weltmeister über 1500 m. Morrison hatte seine Laufbahn vor zwei Wochen in Erfurt mit dem Gewinn der 1500-m-Weltcupwertung abgeschlossen. "Ich habe einfach keine Ziele mehr", twitterte er nun. mehr