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Katar
AFC Champions League droht Boykott

Saudi-Arabien will Klubs nicht in Katar spielen lassen

Wegen der diplomatischen Krise am Golf will Saudi-Arabien seine Fußballteams unter keinen Umständen im Emirat Katar antreten lassen. Der asiatischen Champions League droht ein Boykott. "Saudische Clubs werden nicht in Katar spielen", sagte der Präsident des saudischen Fußball-Verbandes, Adil Issat, in einem TV-Interview des Nachrichtenkanals Al-Arabija, wie der Sender am Donnerstag meldete. "Katar unterstützt den Terror." Damit droht auch dem höchsten Clubwettbewerb Asiens, der dortigen Champions League, ein Boykott saudischer Mannschaften. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten im vergangenen Juni eine Blockade über Katar verhängt und die Grenzen geschlossen. Sie werfen dem benachbarten Emirat unter anderem die Unterstützung von Terrorgruppen vor, was Katar zurückweist. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate forderten wegen der Krise von der asiatischen Fußball-Konföderation AFC, dass ihre Clubs in internationalen Wettbewerben nur auf neutralem Boden gegen Mannschaften aus Katar spielen. Der AFC will im Februar darüber entscheiden. In der Mitte Februar beginnenden Gruppenphase der asiatischen Champions League müssen Teams aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen katarische Clubs antreten. mehr

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Pfeiffer überzeugt als Achter beim Doha-Halbmarathon

Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid 01 hat als Achter beim Doha-Halbmarathon überzeugt und kann für die Leichtathletik-EM im August in Berlin planen. Der 24-Jährige kam am Freitag nach 21,0975 Kilometern in 64:12 Minuten ins Ziel. Der deutsche Marathon-Rekordhalter Arne Gabius vom Verein TherapieReha Bottwartal, der am 16. April erstmals den Boston-Marathon laufen will, beendete das Rennen hingegen vorzeitig. Auf den ersten Plätzen landeten der Kenianer Alex Kibet (61:53) und die US-Amerikanerin Allie Kiefer (70:40 Minuten). Der britische Läufer-Star und vierfache Olympiasieger Mo Farah sagte seine Teilnahme kurzfristig wegen Achillessehnenbeschwerden ab. Pfeiffer hatte sich im vergangenen Jahr nach einer schweren Fersenverletzung zurückgemeldet und bei seinem Sieg in Köln mit 2:13:42 Stunden die Marathon-EM-Norm unterboten. "Ich bin super zufrieden. 64:12 Minuten, das ist nicht weit weg von meiner persönlichen Bestzeit und das ohne spezifische Vorbereitung. Die EM-Quali ist damit eingetütet", sagte Pfeiffer und ergänzte stolz: "Ich habe lange Zeit sogar das Feld hinter den Kenianern angeführt." Mit seiner Zeit erfüllte er den Leistungsnachweis des Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für Berlin deutlich. mehr

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