Katar - alle aktuellen News und Informationen
Katar - alle aktuellen News und Informationen FOTO: Qatar Tourism Authority
Katar
WM 2022

Erstes Stadion in Katar wird eröffnet

Fünf Jahre vor Beginn der Weltmeisterschaft in Katar ist die erste Spielstätte fertig. Nach einer umfassenden Modernisierung sollte das Khalifa International Stadium in Doha am Freitagabend mit dem Endspiel um den Emir Cup 2017 zwischen Al Rayyan und Al Sadd eröffnet werden, wie die Fifa und die Organisatoren mitteilten. Das Stadion soll bei der Weltmeisterschaft vom 21. November bis 18. Dezember 2022 Schauplatz mehrerer Spiele bis zum Viertelfinale sein. Es sei unter anderem mit einer innovativen und effizienten Kühltechnologie ausgestattet, die dafür sorge, dass es auf den Rängen und auf dem Feld nicht wärmer als 26 Grad wird, hieß es in einer Mitteilung der Organisatoren. Der Präsident des Fußballverbands von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa bin Ahmed al-Thani, erklärte, das historische Stadion liege den Menschen in Katar sehr am Herzen. "Seit 1976 haben hier viele der größten Sportveranstaltungen Katars stattgefunden", sagte der Präsident. Daher sei das Stadion "der perfekte Austragungsort für das wichtigste Spiel im Fußballkalender Katars". mehr

Spanischer Profi Xavi

WM in Katar wird "außergewöhnlich"

Der spanische Weltklasse-Fußballer Xavi Hernández hat die Austragung der Weltmeisterschaft 2022 in Katar entschieden verteidigt. "Ich glaube, es wird eine außergewöhnliche WM. Es wird die erste WM sein, die in einem arabischen Land ausgetragen wird. Katar hat diese Möglichkeit und bereitet sich sehr gut darauf vor", sagte der ehemalige Mittelfeldstratege des FC Barcelona und jetzige Spieler des katarischen Klubs al-Sadd dem SID in Doha. Die dauerhafte Hitze im Land und die Verlegung des Turniers aus dem Sommer in den Dezember sieht Xavi ebenfalls positiv. "Das wird kein Problem sein. Ich habe im August und im September gespielt und trainiert: Es ist hart, aber die Stadien haben Klimaanlagen", sagte der 37-Jährige weiter: "Die WM wird im Dezember sein, das bedeutet, dass die Spieler in ihrer besten Form sein werden, wir werden sie in ihrer besten Verfassung sehen." mehr

WM-Skandal

Ex-DFB-Präsident Zwanziger verklagt Kanzlei Freshfields

Im Skandal um die Vergabe der Fußball-WM 2006 verklagt der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger die Wirtschaftskanzlei Freshfields, die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Aufklärung der Affäre beauftragt worden war. Das sagte ein Sprecher des Frankfurter Landgerichts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Im Kern der Affäre geht es um die dubiose Zahlung des DFB von 6,7 Millionen Euro in Richtung Katar aus dem Jahr 2005. Als Mitglied des WM-Organisationskomitees hatte Zwanziger die Zahlung damals freigezeichnet. Er bestreitet aber, von den Hintergründen der Zahlung gewusst zu haben. "Die Parteien streiten darüber, ob eine konkrete Äußerung den Eindruck erweckt haben könnte, der Kläger habe Kenntnis vom wahren Verwendungszweck gehabt", sagte der Sprecher des Gerichts der Zeitung. Im Freshfields-Report steht, dass die 6,7-Millionen-Euro-Zahlung falsch deklariert gewesen sei. mehr

MotoGP

Folger Elfter in den USA

Neuling Jonas Folger (23) ist auch im dritten MotoGP-Rennen seiner Karriere in die Punkte gefahren. Der Yamaha-Pilot aus Mühldorf am Inn belegte beim Großen Preis von Texas in Austin den elften Platz, nach den Rängen zehn und sechs in Katar und Argentinien war es allerdings Folgers bislang schwächsten Ergebnis. Weltmeister Marc Márquez (Spanien) feierte seinen ersten Saisonsieg und seinen fünften USA-Triumph in Serie. Der 24-Jährige gewann vor dem neunmaligen Weltmeister Valentino Rossi (Italien/Yamaha) und seinem Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa (Spanien). Rossi übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung, er profitierte dabei von einem frühen Sturz seines Yamaha-Teamkollegen Maverick Vinales (Spanien), der die ersten beiden Saisonrennen gewonnen hatte. Folger fand von Startplatz acht zunächst gut ins Rennen, überstand die schwierige frühe Phase ohne große Probleme und konnte das Tempo der Konkurrenz in der Folge mitgehen. In engen Duellen musste er gegen Mitte des Rennens dennoch einige Plätze abgeben, hatte aber bis zur letzten Kurve auch die Chance auf ein besseres Ergebnis. Das Stallduell gegen Johann Zarco (Frankreich) verlor Folger erneut, der Moto2-Champion wurde wie schon zuletzt Fünfter. mehr

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