Thema
Kuba
Kubas Ex-Staatschef

Fidel Castro auch im WM-Fieber

Kubas langjähriger Machthaber Fidel Castro hat sich auch vom WM-Fieber anstecken lassen. "Ich habe jeden Tag das Vergnügen, dein Programm bei Telesur über die spektakuläre Fußball-Weltmeisterschaft zu verfolgen", schrieb der 87-jährige Ex-Präsident in einem am Dienstag von den kubanischen Staatsmedien veröffentlichten Brief an Argentiniens Fußball-Ikone Diego Maradona. Der frühere Star der "Albiceleste" und enger Castro-Freund kommentiert täglich das Geschehen in Brasilien für den venezolanischen Sender Telesur. Seit einer schweren Erkrankung im Jahr 2006 lebt der leidenschaftliche Baseball-Fan Castro zurückgezogen in seinem Haus in Havanna und ist nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen. mehr

Leichtathletik

Hochspringer Bondarenko und Barshim schreiben Geschichte

 Hochsprung-Weltmeister Bohdan Bondarenko (Ukraine) und Hallen-Weltmeister Mutaz Essa Barshim (Katar) haben beim Diamond-League-Meeting in New York Geschichte geschrieben. Beide meisterten im Hochsprung-Wettbewerb die 2,42 m, Sieger Bondarenko bereits im ersten Versuch. Es war das erste Mal, dass zwei Athleten in einem Wettbewerb so hoch sprangen.Zum bis dato letzten Mal hatte Weltrekordhalter Javier Sotomayor (Kuba) 1994 die 2,42 Meter übersprungen. Sowohl Bondarenko als auch Barshim versuchten sich noch an Sotomayors Bestmarke von 2,46 m, scheiterten aber beide. "Der Weltrekord braucht mehr als nur Vorbereitung. Es braucht einen perfekten Tag. Ich bin aber mehr als überzeugt davon, dass dieser Tag in dieser Saison kommen wird", sagte Barshim. mehr

Kubanisches Staatsballett

Acht Tänzer setzen sich in Puerto Rico ab

Aus dem kubanischen Staatsballett haben sich nach einem Auftritt in Puerto Rico acht Tänzer abgesetzt, die nicht in ihr Land zurückkehren wollen. Der Vater eines Tänzers, Jorge Luis Sánchez, sagte am Montag (Ortszeit) örtlichen Medien in dem US-Außengebiet, die Gruppe habe entschieden, "das Ensemble zu verlassen und nicht nach Kuba zurückzukehren". Einige Tänzer seien schon in Miami im US-Bundesstaat Florida, die anderen warteten in Puerto Rico auf ihre Weiterreise, sagte Sánchez. Ein TV-Sender in Miami zeigte Bilder von drei übergetretenen Tänzern. mehr