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Kuba
Düsseldorf

Erste Uecker-Schau in Düsseldorfer Museum

Dem 84-jährigen Künstler Günther Uecker, der soeben von einer Ausstellungseröffnung aus Kuba zurückgekehrt ist, wird im nächsten Jahr erstmals in seinem Leben eine Museumsschau in seiner Wahlheimat Düsseldorf ausgerichtet. Wie Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung NRW, gestern bekanntgab, wird die Präsentation sowohl Ueckers "laute" Kunst als auch meditative Arbeiten umfassen, in denen er sich mit der Wirkung von Licht auseinandersetzt. Die Ausstellung ist für die Zeit vom Februar bis zum Mai angesetzt und wird damit parallel zur großen Zero-Schau im Berliner Gropius-Bau (März bis Juni) zu sehen sein, die soeben an ihrer ersten Station Guggenheim-Museum New York eröffnet worden ist. mehr

Rudern

Hacker träumt weiter vom WM-Titel

Vize-Europameister Marcel Hacker darf bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Amsterdam weiter vom Titel träumen. Der 37 Jahre alte Vorjahresdritte aus Magdeburg gewann sein Halbfinale auf der Bosbaan überraschend vor Olympiasieger Mahe Drysdale (Neuseeland) und Vize-Weltmeister Angel Fournier Rodriguez (Kuba). Hacker war bisher nur 2002 in Sevilla Einer-Weltmeister geworden. Das Finale in Amsterdam findet am Sonntag statt. Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist in den Endläufen der 14 olympischen Klassen am Wochenende aber lediglich mit sieben Booten vertreten. So bescheiden fiel die Final-Bilanz seit der Olympia-Pleite 2008 in Peking, als die deutsche Flotte erstmals seit 52 Jahren ohne Goldmedaille geblieben war, nicht mehr aus. mehr

Kubas Ex-Staatschef

Fidel Castro auch im WM-Fieber

Kubas langjähriger Machthaber Fidel Castro hat sich auch vom WM-Fieber anstecken lassen. "Ich habe jeden Tag das Vergnügen, dein Programm bei Telesur über die spektakuläre Fußball-Weltmeisterschaft zu verfolgen", schrieb der 87-jährige Ex-Präsident in einem am Dienstag von den kubanischen Staatsmedien veröffentlichten Brief an Argentiniens Fußball-Ikone Diego Maradona. Der frühere Star der "Albiceleste" und enger Castro-Freund kommentiert täglich das Geschehen in Brasilien für den venezolanischen Sender Telesur. Seit einer schweren Erkrankung im Jahr 2006 lebt der leidenschaftliche Baseball-Fan Castro zurückgezogen in seinem Haus in Havanna und ist nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen. mehr