Lampedusa

In Bochum wird aus "Lampedusa" Theater

Die innere Distanz aufgeben, sich berühren lassen, mitfühlen, menschlich sein. Darf man das, sollte man das jenseits der strategisch-politischen Debatte in der aktuellen Flüchtlings-Krise tun? Diese Frage kann sich der Zuschauer von "Lampedusa" am Schauspielhaus Bochum stellen. Dem aktuellen Chef-Dramaturgen und ab 2017 Interims-Intendanten des Hauses, Olaf Kröck, gelingt darin als Regisseur, was auf der Bühne eins gefordert war und heute immer seltener intendiert wird: Seine Figuren berühren unmittelbar - durch einen Wendepunkt in ihren Geschichten. mehr