Lausanne
Neuer Top-Sponsor

Chiphersteller Intel steigt bei Olympischen Spielen ein

Der Chipkonzern Intel wird neuer Top-Level-Sponsor bei den Olympischen Spielen. Das Unternehmen werde von den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang an als Partner des IOC auftreten, teilte das Internationale Olympische Komitee am Mittwoch mit. Der Vertrag mit Intel läuft bis 2024. Vor wenigen Tagen war die amerikanische Fast-Food-Kette McDonald's als Top-Sponsor für Olympia ausgestiegen. Nach der Vertragsunterzeichnung mit Intel hat das IOC nun wieder 13 Top-Level-Sponsoren. Mit Hilfe des Konzerns sollen die Spiele zukünftig mit modernerer Technik übertragen und unter anderem in virtueller Realität erlebbar werden. mehr

Olympische Spiele

McDonalds steigt als Top-Sponsor aus

Die amerikanische Fast-Food-Kette McDonald's steigt vorzeitig als Top-Level-Sponsor bei den Olympischen Spielen aus. Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Freitag mitteilte, sei der bis 2020 laufende Vertrag vorzeitig aufgelöst worden. Über die genauen Details der Trennung wurde nichts bekannt. McDonalds ist seit 1976 ein Olympia-Sponsor. 2012 war ein neuer Acht-Jahres-Vertrag abgeschlossen worden. Mit dem Ausstieg hat sich die Zahl der Top-Sponsoren beim IOC auf zwölf reduziert. McDonalds behält für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang aber inländische Vermarktungsrechte. mehr

Olympische Spiele

Doppelvergabe kein Novum in der Olympia-Geschichte

Die bevorstehende Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 und 2028 ist kein Novum in der olympischen Geschichte. Schon die Spiele von 1924 und 1928 vergab das Internationale Olympische Komitee auf einmal, und auch damals waren Paris und Los Angeles beteiligt. Pierre de Coubertin (1863 - 1937), Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, wünschte sich für 1924 Spiele in Paris. Der Franzose und damalige IOC-Präsident wollte die "Schmach" der Chaos-Spiele von 1900 an gleicher Stelle vergessen machen. Damals waren die olympischen Wettkämpfe in der Seine-Metropole nur ein Anhängsel der Weltausstellung und litten unter der schlechten Organisation.De Coubertin setzte sich durch, und Paris erhielt den Zuschlag für 1924. Die Favoriten des IOC waren Amsterdam und Los Angeles und sollten ebenfalls nicht leer ausgehen. Deshalb erhielt Amsterdam den Zuschlag für 1928 und später Los Angeles für 1932.Auch rund 100 Jahre später könnten wieder mehrere Spiele auf einen Schlag vergeben werden. Nachdem nur noch Paris und Los Angeles als Kandidaten für 2024 übrig sind, erwägt das IOC, einer Stadt die Spiele '24 und der anderen die von '28 zu geben. Damit würde das IOC, wie von Präsident Thomas Bach gewünscht, nicht mehr "so viele Verlierer" unter den Bewerben produzieren. mehr

Dopingsperre

Berufungsprozess gegen Skistar Johaug am 6. Juni

Norwegens Skistar Therese Johaug muss sich am 6. Juni in einem Berufungsprozess erneut dem Dopingvorwurf stellen. Die Langläuferin war im Februar rückwirkend zu einer 13-monatigen Sperre verurteilt worden, nachdem sie eine Lippencreme benutzt hatte, die den verbotenen Stoff Clostebol enthielt. Dem Ski-Weltverband FIS hatte das nicht gereicht: Er forderte eine härtere Strafe und zog deshalb vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Dort wird nun erneut über den Dopingfall verhandelt. Wird die Strafe verlängert, ist Johaugs Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea in Gefahr. mehr