Lausanne
Fifa

Alle Dopingproben bei Confed Cup negativ

Beim Confederations Cup hat es nach Angaben des Fußball-Weltverbands Fifa keine positive Dopingprobe gegeben. Es seien vor und während des Turniers insgesamt 854 Proben bei 379 Tests genommen worden, teilte die Fifa am Montag mit. Diese seien in Wada-akkreditierten Laboren, vor allem in Lausanne, analysiert worden. 239 Tests wurden direkt von der Fifa durchgeführt. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte in der Diskussion um mögliches Doping im russischen Fußball vorgeschlagen, die Kontrollen komplett in die Hand der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada zu geben. 34 russische Fußballer, darunter alle 23 Profis aus dem WM-Kader von 2014, sollen im Zuge der Wada-Untersuchungen durch Sonderermittler Richard McLaren auf einer Liste mit 1000 verdächtigen Athleten stehen. WM-Organisationschef Alexej Sorokin hatte den Doping-Verdacht gegen Russlands Fußballer zurückgewiesen. Die Fifa bestätigte während des Turniers Ermittlungen gegen russische Spieler, ließ aber offen, gegen welche diese sich richten. Die Dopingtests der Spieler aus dem russischen WM-Aufgebot vor der Weltmeisterschaft und nach den Spielen seien negativ gewesen, teilte die Fifa mit. mehr

Fußball-Nationalspieler

Dopingsperre gegen Finnen Eremenko von CAS bestätigt

Der finnische Nationalspieler Roman Eremenko ist mit seinem Einspruch gegen eine Doping-Sperre endgültig gescheitert. In dritter und letzter Instanz bestätigte der internationale Sportgerichtshof CAS am Freitag in Lausanne die Strafe gegen den 29-Jährigen von ZSKA Moskau wegen Kokainkonsums bis zum 5. Oktober 2018 als angemessen. In Eremenkos Dopingprobe im September 2016 nach Moskaus Champions-League-Spiel gegen Bundesligist Bayer Leverkusen (2:2) waren Spuren von Kokain und Abbauprodukte des Rauschgiftes gefunden worden. Eremenko, der gegen Leverkusen auch einen Treffer erzielt hatte, beteuerte bereits in beiden ersten Instanzen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) vergeblich seine Unschuld. mehr

Doping

CAS bestätigt Sperre gegen Siebenkämpferin Tschernowa

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Sperre gegen die des Blutdopings überführte russische Siebenkämpferin Tatjana Tschernowa bestätigt. Wie der CAS am Dienstag mitteilte, wurde ein Einspruch gegen das Urteil in erster Instanz vom 29. November letzten Jahres abgelehnt. Damit behält die Sperre über drei Jahre und acht Monate, beginnend am 5. Februar 2016, Bestand. Gleichzeitig bestätigte der Sportgerichtshof die Annullierung sämtlicher Ergebnisse Tschernowas zwischen dem 15. August 2011 und 22. Juli 2013. Dadurch bleiben auch der WM-Titel 2011 und Olympia-Bronze 2012 aberkannt. Die deutsche Siebenkämpferin Jennifer Oeser war durch diese Entscheidung bei der WM im südkoreanischen Daegu vom Bronze- auf den Silberrang vorgerückt. Bereits im April hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Tschernowa aufgrund eines positiven Nachtests Olympia-Bronze 2008 aberkannt. In einer Probe war der heute 29-Jährigen das Anabolikum Turinabol nachgewiesen worden. mehr

Viitorul Constanta bleibt Meister

CAS-Richter bestätigen Titelvergabe in Rumänien

Der von Fußball-Legende Gheorghe Hagi gegründete FC Viitorul Constanta bleibt nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS rumänischer Meister. Der CAS wies am Donnerstag einen Protest des zweitplatzierten Clubs Steaua Bukarest gegen die Entscheidung des rumänischen Verbands und der Profiliga zurück. Damit darf der FC Viitorul mit seinem Trainer Hagi in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League gegen vermeintlich leichtere Gegner als Rivale Steaua antreten. Steaua hatte gegen die Titelentscheidung Protest eingelegt, weil sich der Klub durch das Meisterschaftsformat benachteiligt fühlte. Nach einer starken Hauptrunde musste das Team aus Bukarest in der entscheidenden Playoff-Runde wegen des direkten Vergleichs noch den FC Viitorul vorbeiziehen lassen. Diesen Wertungsmodus wollte Steaua nicht akzeptieren und zog vor den CAS. mehr

Serghei Tarnovschi

Olympia-Dritter im Kanu wegen Dopings vier Jahre gesperrt

Der Kanute Serghei Tarnovschi aus Moldau bleibt wegen Dopings für vier Jahre gesperrt und verliert damit auch seine Bronzemedaille von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Dort war Tarnovschi im vorigen August beim Sieg des Potsdamers Sebastian Brendel Dritter im Einer-Canadier über 1000 Meter geworden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies nun seinen Einspruch gegen die Sperre durch den Kanu-Weltverband (ICF) zurück, wie der CAS am Dienstag mitteilte. Tarnovschi habe nicht nachweisen können, dass ein Wachstumshormon über ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel unwillentlich in seinen Körper gelangt sei, hieß es in der CAS-Mitteilung. Daher wurde das Urteil des Kanu-Weltverbandes vom 30. Januar bestätigt, alle Ergebnisse des Kanuten seit dem 8. Juli 2016 werden gestrichen. mehr