Lettland
Skeleton-WM

Jungk auf Medaillenkurs

Die deutschen Skeleton-Männer greifen am Königssee nach der ersten WM-Medaille seit fünf Jahren. Nach zwei von vier Läufen der Heim-Weltmeisterschaft belegte Axel Jungk (Oberbärenburg) den dritten Platz. Fast neun Zehntelsekunden (0,86) trennen ihn vom Titelverteidiger und Top-Favoriten Martins Dukurs (Lettland), der zur Wettkampf-Halbzeit deutlich führt. Der Russe Nikita Tregubow ist mit nur einer Zehntel vor Jungk Zweiter. Jungk, der WM-Vierte des vergangenen Jahres, scheint damit pünktlich zum Saisonhöhepunkt seine Form zu finden. In den vergangenen Monaten hatten den 25-Jährigen hartnäckige Rückenprobleme behindert. "Ich bin nicht besonders zufrieden", sagte Jungk allerdings, "nach dem ersten Lauf war ich wütend auf mich selbst, weil ich einen großen Fehler drin hatte. Aber am Sonntag ist der zweite Platz möglich, ich kann schneller fahren als Tregubow." Auch Alexander Gassner (Winterberg/+0,97) fährt als Fünfter noch um eine Medaille. Christopher Grotheer (BRC Thüringen/1,39) liegt als Sechster dagegen weit zurück und muss sich in den entscheidenden Läufen am Sonntagvormittag deutlich steigern. mehr

Ski-WM

Niederländer Winkelhorst gewinnt Riesenslalom-Quali

Der niederländische Ski-Rennläufer Steffan Winkelhorst hat das Qualifikationsrennen für den WM-Riesenslalom am Freitag (9.45/13.00 Uhr, ARD und Eurosport) gewonnen. Der 24-Jährige setzte sich in Zuoz nahe St. Moritz vor Sturla-Snaer Snorrason aus Island durch (0,36 Sekunden zurück). Dritter wurde Kristaps Zvejnieks aus Lettland (+0,71). In der Quali wurden weitere 25 Startplätze für das Hauptrennen ausgefahren. Wirkliche Ski-"Exoten" schafften den Cut nicht. Sie haben aber noch die Aussicht auf einen der noch einmal 25 Startplätze, die an Nationen vergeben werden, die keinen Starter unter den 50 Vorqualifizierten oder den 25 Qualifikanten haben. Insgesamt gehen damit 100 Athleten in das Rennen um die Medaillen. 75. und damit Letzter in der Quali wurde der Haitianer Jean-Pierre Roy, der 1:36,65 Minuten Rückstand auf Winkelhorst hatte. Direkt vor ihm klassierten sich zwei Afghanen. Ski-Prinz Hubertus von Hohenlohe (Mexiko) schied bei seiner 17. WM-Teilnahme nach Rang 94 im ersten Durchgang im Finale aus. "Das werden definitiv meine letzten Weltmeisterschaften als Aktiver sein", hatte "Hubsi" zuvor angekündigt. Das Ende seiner Ski-Karriere hatte der inzwischen 58-Jährige aber bereits nach Olympia in Sotschi 2014 anvisiert gehabt. mehr

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