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Lotus
Formel 1

Lotus ab 2015 mit Mercedes-Motoren

Der Formel-1-Rennstall Lotus wird ab der kommenden Saison mit Motoren von Mercedes an den Start gehen. Eine entsprechende Liefervereinbarung gaben das Team aus England und Mercedes AMG High Performance Powertrains am Donnerstag am Rande des Großen Preises von Russland in Sotschi bekannt. Die Laufzeit reicht bis zum Ende der aktuellen Generation von Antriebseinheiten ("Power Units"). Lotus wird auch weiterhin sein eigenes Getriebe entwickeln und herstellen, hieß es in einer Mitteilung. Die Entwicklung des Fahrzeugs für die Saison 2015, des E23 Hybrid, habe bereits in der Teamfabrik in Enstone begonnen. "Wir wollen an die Spitze des Feldes zurückkehren, Rennen gewinnen und erneut eine wichtige Rolle in der Weltmeisterschaft spielen", sagte Lotus-Teamchef Matthew Carter: "Diese neue Vereinbarung ist für uns ein weiterer Schritt, um dieses Ziel zu erreichen." mehr

Formel 1 in Japan

Lotus-Pilot Maldonado wird zehn Plätze strafversetzt

Pastor Maldonado wird in der Startaufstellung zum Großen Preis von Japan um zehn Plätze nach hinten versetzt werden. Die Strafe wird fällig, weil in seinem Formel-1-Lotus beim Training am Freitag in Suzuka der sechste Motor in dieser Saison zum Einsatz kam. Erlaubt sind aber nur fünf für die 19 Grand Prix in diesem Jahr. Der Venezolaner Maldonado ist nach dem russischen Toro-Rosso-Piloten Daniil Kwjat der zweite Fahrer, der von der neuen Regel in diesem Jahr betroffen ist. Sollte Maldonado in der Qualifikation einen Rang belegen, von dem er nicht die vollen zehn Plätze versetzt werden kann, wird die Strafe bis zum Rennen in Russland eine Woche später ausgedehnt. mehr

Formel 1

Lotus setzt auch 2015 auf Maldonado

Der Formel-1-Rennstall Lotus setzt auch in der nächsten Saison auf den Venezolaner Pastor Maldonado. Das Team aus dem englischen Enstone bestätigte am Rande des Großen Preises von Deutschland auf dem Hockenheimring den 29-Jährigen als Piloten für 2015. Die Zukunft des zweiten aktuellen Lotus-Fahrers, Romain Grosjean, ist hingegen noch nicht geklärt. Maldonado wechselte nach drei Jahren bei Williams vor dieser Saison als Nachfolger des Finnen Kimi Räikkönen zu Lotus. Er zählt zu den Formel-1-Bezahlfahrern. mehr

Formel 1

Lotus und Renault verlängern Partnerschaft

Lotus tritt auch in der neuen Turbo-Ära der Formel 1 mit Renault-Motoren an. Das englische Team teilte am Donnerstag mit, dass es die Zusammenarbeit mit dem französischen Triebwerkslieferanten 2014 und darüber hinaus fortsetzen werde. Zur Länge der Vertragsdauer machte Lotus keine Angaben. "Wir freuen uns darüber, dass unsere Partnerschaft offiziell bestätigt ist, während der E22 für die ersten Tests auf die Strecke kommt", sagte Jean-Michel Jalinier, Präsident von Renault Sport F1. Lotus- Teammanager Matthew Carter wies auf die erfolgreichen gemeinsamen Jahre hin: "Wir sind zuversichtlich, unsere Beziehung und Zusammenarbeit ausbauen zu können." mehr

Formel 1

Lotus hat 135 Millionen Euro Schulden

Der kriselnde Formel-1-Rennstall Lotus hat 114 Millionen Pfund (135 Millionen Euro) Schulden. Diesen Betrag nannte Besitzer Gerard Lopez in einem Interview mit dem Magazin "auto motor und sport". Die Teilnahme an der kommenden Saison in der Königsklasse ist laut Lopez aber nicht gefährdet: "Es bleibt alles beim Alten. Wir sind dabei." Zu den horrenden Schulden sagte Lopez: "Davon sind über 80 Millionen Verbindlichkeiten bei uns selbst. Wieso sollen wir jetzt hingehen und von unserem Team die Rückzahlung dieser Schulden verlangen? Das macht keinen Sinn. Wir haben das so gemacht, weil es fiskalisch für uns interessant ist und weil wir keine Marke haben, die als Sponsor auftreten könnte." mehr

Formel 1

Investorengruppe vor Teilübernahme von Lotus

Die Investorengruppe Quantum Motorsports aus Abu Dhabi steht offenbar vor der Teilübernahme des finanziell angeschlagenen Formel-1-Rennstalls Lotus. Quantum-Chef Mansoor Ijaz bestätigte das gegenüber dem Motorsport-Portal autosport.com: "Es gibt keine Frage, dass dieses Geschäft passieren wird." Es fehle einzig die endgültige Bestätigung der Lotus-Besitzergesellschaft Genii Capital. Quantum plant den Kauf von 35 Prozent der Anteile. Im Formel-1-Zirkus gilt es als offenes Geheimnis, dass Lotus mit rund 120 Millionen Euro hochverschuldet ist. Wie mehr als die Hälfte aller Rennställe in der Königsklasse kämpft auch der englische Rennstall ums Überleben. Fahrer und Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen hatte zuletzt öffentlich rund 20 Millionen Dollar Gehalt eingefordert und sogar mit Streik gedroht. mehr