Lotus
Formel 1

Lotus stellt neuen Boliden vor: "Ein großer Schritt nach vorn"

Der Formel-1-Rennstall Lotus will mit einer neuen Nase und dem Weltmeister-Antrieb im Heck in die Erfolgsspur zurückkehren. Sechs Tage vor dem Start der ersten offiziellen Tests für die neue Saison präsentierten die Engländer am Montag im Internet erste Bilder des neuen E23 Hybrid. Größte optische Veränderung im Vergleich zum erfolglosen Vorjahr ist die Abschaffung der zweigeteilten Nase, an deren Stelle eine ansehnliche, flache Frontpartie tritt. Wie bereits im vergangenen Jahr bekannt war, bezieht Lotus seine Power Unit zudem nun von Mercedes, bis 2014 lieferte Renault den Motor. "Der E23 Hybrid ist ein großer Schritt nach vorn", sagte der Technische Direktor Nick Chester: "Es ist kein Geheimnis, dass wir im vergangenen Jahr unsere Probleme mit dem Auto hatten, also haben wir uns allen Problemzonen gewidmet. Wir glauben, dass das Auto deutlich mehr leistet, als sein Vorgänger." Der Motorenwechsel sei "der eine Baustein, in dem wir uns am meisten verbessern können. Es geht nicht nur um Leistung, sondern auch um Verlässlichkeit und Fahrbarkeit." Wie im Vorjahr geht Lotus mit den Piloten Romain Grosjean (Frankreich) und Pastor Maldonado (Venezuela) an den Start. 2014 war für den Rennstall eine große Enttäuschung, lediglich zehn WM-Punkte bedeuteten nur Rang acht in der Konstrukteurs-Meisterschaft. 2013 hatte Lotus noch mit den Topteams mithalten können und Platz vier belegt. mehr

Formel 1

GP2-Champion Palmer wird Lotus-Testfahrer

Der britische GP2-Champion Jolyon Palmer wird Test- und Ersatzfahrer beim Formel-1-Rennstall Lotus. Dies gab das Team am 24. Geburtstag des Rennfahrers bekannt. Der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Jonathan Palmer (58) wird an Rennwochenenden im Training am Freitagvormittag zum Einsatz kommen. "Es ist mein Ziel, 2016 Stammfahrer bei einem konkurrenzfähigen Formel-1-Team zu werden. Lotus ist dabei eine große Chance für mich, auch weil dem Team nun Mercedes-Motoren zur Verfügung stehen", sagte Palmer jr. Der Rennstall setzt auf den Engländer, da die Lotus-Stammpiloten Romain Grosjean (Frankreich) und Pastor Maldonado (Venezuela) einen ähnlichen Werdegang hinter sich haben. "Jolyon ist ein sehr zuverlässiger Fahrer. Romain und Pastor waren beide GP2-Champion, die Serie ist fantastisch dazu geeignet, sich zu beweisen", sagte Teamchef Gerard Lopez. mehr

Formel 1

Lotus ab 2015 mit Mercedes-Motoren

Der Formel-1-Rennstall Lotus wird ab der kommenden Saison mit Motoren von Mercedes an den Start gehen. Eine entsprechende Liefervereinbarung gaben das Team aus England und Mercedes AMG High Performance Powertrains am Donnerstag am Rande des Großen Preises von Russland in Sotschi bekannt. Die Laufzeit reicht bis zum Ende der aktuellen Generation von Antriebseinheiten ("Power Units"). Lotus wird auch weiterhin sein eigenes Getriebe entwickeln und herstellen, hieß es in einer Mitteilung. Die Entwicklung des Fahrzeugs für die Saison 2015, des E23 Hybrid, habe bereits in der Teamfabrik in Enstone begonnen. "Wir wollen an die Spitze des Feldes zurückkehren, Rennen gewinnen und erneut eine wichtige Rolle in der Weltmeisterschaft spielen", sagte Lotus-Teamchef Matthew Carter: "Diese neue Vereinbarung ist für uns ein weiterer Schritt, um dieses Ziel zu erreichen." mehr

Formel 1 in Japan

Lotus-Pilot Maldonado wird zehn Plätze strafversetzt

Pastor Maldonado wird in der Startaufstellung zum Großen Preis von Japan um zehn Plätze nach hinten versetzt werden. Die Strafe wird fällig, weil in seinem Formel-1-Lotus beim Training am Freitag in Suzuka der sechste Motor in dieser Saison zum Einsatz kam. Erlaubt sind aber nur fünf für die 19 Grand Prix in diesem Jahr. Der Venezolaner Maldonado ist nach dem russischen Toro-Rosso-Piloten Daniil Kwjat der zweite Fahrer, der von der neuen Regel in diesem Jahr betroffen ist. Sollte Maldonado in der Qualifikation einen Rang belegen, von dem er nicht die vollen zehn Plätze versetzt werden kann, wird die Strafe bis zum Rennen in Russland eine Woche später ausgedehnt. mehr

Formel 1

Lotus setzt auch 2015 auf Maldonado

Der Formel-1-Rennstall Lotus setzt auch in der nächsten Saison auf den Venezolaner Pastor Maldonado. Das Team aus dem englischen Enstone bestätigte am Rande des Großen Preises von Deutschland auf dem Hockenheimring den 29-Jährigen als Piloten für 2015. Die Zukunft des zweiten aktuellen Lotus-Fahrers, Romain Grosjean, ist hingegen noch nicht geklärt. Maldonado wechselte nach drei Jahren bei Williams vor dieser Saison als Nachfolger des Finnen Kimi Räikkönen zu Lotus. Er zählt zu den Formel-1-Bezahlfahrern. mehr

Formel 1

Lotus und Renault verlängern Partnerschaft

Lotus tritt auch in der neuen Turbo-Ära der Formel 1 mit Renault-Motoren an. Das englische Team teilte am Donnerstag mit, dass es die Zusammenarbeit mit dem französischen Triebwerkslieferanten 2014 und darüber hinaus fortsetzen werde. Zur Länge der Vertragsdauer machte Lotus keine Angaben. "Wir freuen uns darüber, dass unsere Partnerschaft offiziell bestätigt ist, während der E22 für die ersten Tests auf die Strecke kommt", sagte Jean-Michel Jalinier, Präsident von Renault Sport F1. Lotus- Teammanager Matthew Carter wies auf die erfolgreichen gemeinsamen Jahre hin: "Wir sind zuversichtlich, unsere Beziehung und Zusammenarbeit ausbauen zu können." mehr