Luca di Montezemolo
5,3 Milliarden Euro Budget

Rom präsentiert Olympia-Bewerbung

Die italienische Hauptstadt Rom hat ihre Pläne für die Olympia-Bewerbung 2024 mit einem Budget von rund 5,3 Milliarden Euro vorgestellt. "Wir wollen das größte Sport-Fest aller Zeiten", sagte der Chef des Bewerbungskomitees, Luca Di Montezemolo, bei der Vorstellung der Pläne am Mittwoch in Rom. "Wir haben starke Rivalen, aber die Stadt hat den Enthusiasmus und die Stärke, um diese Herausforderung zu gewinnen", ergänzte er. 70 Prozent der benötigten Sportanlagen sind nach Angaben der Organisatoren bereits vorhanden. Einige Sportarten sollen an historischen Stätten stattfinden, zum Beispiel dem Circus Maximus und den Kaiserforen. Das Fußball-Turnier soll über das gesamte Land verteilt werden, Segeln vor Sardinien stattfinden. Die Organisatoren erwarten Einnahmen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro durch Ticketverkauf, Merchandising oder Sponsoring und etwa 177.000 neue Arbeitsplätze. Italiens berühmter Filmkomponist Ennio Morricone soll eine Hymne zur Bewerbung Roms komponieren. mehr

Langjähriger Ferrari-Boss

Montezemolo in Automotive Hall of Fame aufgenommen

Der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist am Donnerstagabend feierlich in die Automotive Hall of Fame in Detroit aufgenommen worden und hat diese Ehrung dem Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gewidmet. "Er ist nicht nur eine Person, mit der ich zusammengearbeitet habe, sondern auch ein Freund", sagte Montezemolo. Schumacher sei "der wichtigste Fahrer unserer Geschichte", sein Schicksal mache ihn "sehr traurig", sagte der 67-Jährige, der bis Oktober die Scuderia geführt hatte. Der Formel 1 riet Montezemolo für den Weg aus der aktuellen Image-Krise derweil zu einem Fünf-Jahres-Plan, um die Kosten zu reduzieren und neue Investoren anzuziehen. Wichtig sei es, die Königsklasse noch stärker auch in den USA zu etablieren, sagte Montezemolo. In der Begründung für Montezemolos Aufnahme hieß es, der Italiener habe "der Marke Ferrari ihren Glanz zurückgegeben und den Rennstall aus Maranello wieder an die Spitze der Formel 1 geführt. Er hat Ferrari zu einer globalen Macht ausgebaut." mehr