Magdeburg
Achter Platz in WM-Staffel

Pech für Wunram und Freiwasserschwimmer

Die deutschen Freiwasserschwimmer sind auch beim erstmals im neuen Modus ausgetragenen WM-Staffelrennen leer ausgegangen. Startschwimmerin Finnia Wunram bekam laut Bundestrainer Stefan Lurz kurz nach dem Start einen Schlag ab. Die Magdeburgerin wurde direkt nach ihren 1,25 Kilometern von Medizinern versorgt. Leonie Beck, Sören Meißner (beide Würzburg) und Rob Muffels (Magdeburg) waren angesichts des großen Rückstands chancenlos und belegten letztlich in 55:41,80 Minuten den achten Rang unter 19 Staffeln. Gold holte in 54:05,90 Minuten Frankreich vor den USA und dem Team aus Italien. Bei dem im alten Modus mit drei Athleten ausgetragenen Mixed-Rennen 2015 hatte Deutschland noch Gold gewonnen. Nun droht den Freiwasserschwimmern eine WM ohne Medaillen, nachdem sie schon in den vorherigen vier Einzelrennen leer ausgegangen waren. Am Freitag finden zum Abschluss der Wettbewerbe die Rennen über 25 km der Frauen und Männer statt. mehr

Freiwasserschwimmen

Wunram wird WM-Siebte über zehn Kilometer

Die deutschen Freiwasserschwimmer haben bei der WM in Ungarn auch im Rennen der Frauen über zehn Kilometer eine Medaille verpasst. Die EM-Sechste Finnia Wunram (Magdeburg) schlug im Plattensee vor Balatonfüred nach 2:00:26,10 Stunden als Siebte an. Ex-Weltmeisterin Angela Maurer (Mainz) kam auf Rang 14. Das zweite WM-Gold im Balaton ging an Titelverteidigerin Aurelie Muller aus Frankreich vor Samantha Arevalo aus Ecuador. Den dritten Platz teilten sich die Brasilianerin Ana Marcela Cunha und die Italienerin Arianna Bridi. Zum Auftakt hatten am Samstag die WM-Debütanten Marcus Herwig (Magdeburg) und Ruwen Straub (Würzburg) über die halbe Distanz die Plätze 26 und 28 belegt. Vor zwei Jahren in Kasan hatten die deutschen Langstreckenschwimmer noch vier WM-Medaillen gewonnen, Wunram Bronze über fünf Kilometer. Die größte Chance auf Edelmetall hat am Donnerstag die Staffel über 4x1,25 km. mehr