Thema
Malta
Ministerpräsident: 20 Tote

86 Migranten vor Malta gerettet

Auf ihrem Weg nach Malta sind möglicherweise etliche Afrikaner auf einem kleinen Boot ums Leben gekommen. Die maltesische Armee brachte zwar 86 Flüchtlinge auf der Jolle in Sicherheit. Doch es wird befürchtet, dass für rund 20 Menschen jegliche Hilfe zu spät kam. Überlebende berichteten, dass einige der Migranten an Bord gestorben und ins Mittelmeer geworfen worden seien. Obwohl bislang keine Leichen im Wasser gefunden wurden, berichtete Ministerpräsident Joseph Muscat auf Twitter von 20 Toten. Die Personen auf dem Boot stammten nach Behördenangaben allesamt aus dem südlich der Sahara gelegenen Afrika. Ausschließlich Männer hätten sich auf dem Boot befunden, sie kämen aus Mali, Burkina Faso, der Elfenbeinküste und Guinea.  mehr

Valletta/Aschaffenburg

Deutscher Tourist stirbt bei Auto-Unfall auf Malta

Ein deutscher Tourist ist auf Malta bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Autofahrer habe den Mann aus Aschaffenburg gerammt, zwischen seinem Fahrzeug und einem Lastwagen eingeklemmt und dann Fahrerflucht begangen, berichtete die Polizei. Wenig später wurde der Flüchtige festgenommen. Der Deutsche starb noch an der Unfallstelle. Der Unfallfahrer soll laut lokalen Medien kurz zuvor eine weitere Kollision verursacht und weitergefahren sein. mehr

Frankfurt/M.

Euro-Krise kostete rund 3,8 Millionen Jobs

Die Krise im Euroraum hat zwischen 2007 und 2014 einer Studie zufolge 3,8 Millionen Jobs gekostet. Nur in Deutschland und Malta sanken die Arbeitslosenquoten in diesem Zeitraum, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) berechnet hat. "Dass es 2009 gelang, die Beschäftigung in Deutschland einigermaßen stabil zu halten, erwies sich bis heute als Glücksfall für Deutschland", sagte Georg Graf Waldersee, Chef von EY im deutschsprachigen Raum. In Deutschland kamen demnach seit 2007 fast 2,3 Millionen Jobs hinzu. mehr

London

Schwangere Herzogin Kate verzichtet auf Reise

Die schwangere Herzogin Kate hat ihren Besuch auf Malta abgesagt. Die Frau von Prinz William könne am Wochenende nicht reisen, weil sie an Schwangerschaftsübelkeit leide, teilte der Kensington-Palast in London mit. Der Trip in die ehemalige britische Kolonie wäre der erste offizielle Auslandsbesuch der 32-Jährigen ohne ihren Ehemann gewesen. Kate sollte Großbritannien bei den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Maltas von Großbritannien repräsentieren. mehr

Chania

Neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer - 20 Tote

Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer zwischen Malta und Kreta sind vermutlich mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Ein anderes Kind schwebe wegen Unterkühlung in Lebensgefahr, sagte ein Krankenhausarzt in der Hafenstadt Chania auf Kreta. Zwei vorbeifahrende Schiffe hatten die Migranten im Meer rund 90 Seemeilen südwestlich von Kreta entdeckt und die Küstenwachen Maltas, Griechenlands und Italiens alarmiert. Sechs Flüchtlinge wurden gerettet. mehr