Marcel Kittel - News zum Radrennfahrer
Marcel Kittel - News zum Radrennfahrer FOTO: dpa, sn ss
Marcel Kittel
Radsport

Kittel sprintet bei Dubai Tour auf Platz drei

Bei seiner ersten Rundfahrt für sein neues Team Katusha-Alpecin zeigt der deutsche Topsprinter Marcel Kittel (Arnstadt) ansteigende Form. Der 14-malige Tour-de-France-Etappensieger kam auf der dritten Etappe der Dubai-Rundfahrt nach 183 Kilometern vom Skydive Dubai nach Fudschaira auf den dritten Platz und musste im Zielsprint nur dem Briten Mark Cavendish (Dimension Data) und dem Franzosen Nacer Bouhanni (Cofidis) den Vortritt lassen. Kittel, der die Dubai Tour in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hatte, verbesserte sich im Gesamtklassement auf den siebten Platz mit zehn Sekunden Rückstand auf die Spitze. Das Blaue Trikot des Führenden eroberte der Italiener Elia Viviani (Quick-Step Floors). Die Rundfahrt endet am Samstag. mehr

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Ire Bennett gewinnt Münsterland-Giro vor Greipel und Kittel

Der Ire Sam Bennett hat den deutschen Sprintstars beim Münsterland-Giro die Schau gestohlen. Der 26-Jährige vom Radrennstall Bora-hansgrohe siegte am Tag der Deutschen Einheit nach 192,9 Kilometer von Wadersloh nach Münster im Fotofinish vor Phil Bauhaus (Bocholt) und André Greipel (Hürth). Marcel Kittel (Erfurt) belegte Platz vier. Damit blieb Kittel ein Sieg im letzten Rennen für das belgische Quick-Step-Team verwehrt. Der fünfmalige Etappensieger bei der diesjährigen Tour de France fährt 2018 für Katusha. Sein zukünftiger Teamkollege Tony Martin setzte sich beim Rennen im Münsterland ebenfalls in Szene. Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister gehörte lange Zeit einer Ausreißergruppe an, die aber gut 20 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde. mehr

Radsport

Kittel startet nicht bei Paris-Tours

Radprofi Marcel Kittel, der bei der Tour de France fünf Etappen gewann, startet nicht wie ursprünglich vorgesehen beim Sprint-Festival Paris-Tours am 8. Oktober. Sein belgisches Quick-Step-Team nominierte den vierfachen Giro-Etappengewinner und Vorjahressieger Fernando Gaviria (Kolumbien) und den italienischen Topsprinter Matteo Trentin, der bei der Vuelta vier Etappen gewonnen hatte. "Das war abgesprochen, seine Form reicht nicht mehr", erklärte dazu am Donnerstag sein Manager Jörg Werner. Kittel, der die Tour nach einem Sturz auf dem 17. Tagesabschnitt im Grünen Trikot verlassen musste, fährt in der kommenden Saison beim Quick-Step-Konkurrenten Katusha an der Seite seines Freundes Tony Martin. Sein letztes Rennen der Saison bestreitet der 29 Jahre alte Thüringer am 3. Oktober beim Münsterland-Giro. Im Januar bezieht Kittel sein erstes Trainingslager mit seinem neuen Team auf Mallorca. Aussichtsreichster deutscher Sprinter bei der 111. Austragung des französischen Klassikers Paris-Tours ist der gebürtige Rostocker André Greipel. mehr

Rad-WM

Kittel überraschend nicht im Aufgebot von Quick-Step

Topsprinter Marcel Kittel steht überraschend nicht im WM-Aufgebot seines Quick-Step-Radrennstalls für das Mannschafts-Zeitfahren am kommenden Sonntag in Bergen/Norwegen. Am Dienstag benannte sein belgisches Team die sechsköpfige Equipe mit Ex-Weltmeister Philippe Gilbert an der Spitze. Ursprünglich war Kittel, der im Juli fünf Etappen bei der Tour de France gewann und im nächsten Jahr für Katusha fährt, für den Start vorgesehen. Im Vorjahr hatte Quick-Step mit Tony Martin und Kittel den Titel geholt. mehr

Radsport

Degenkolb nach Vuelta-Aus zurück im Renngeschehen

Radprofi John Degenkolb wird nach seinem krankheitsbedingten Vuelta-Ausstieg am Wochenende wieder ins Renngeschehen zurückkehren und kann damit an seinen WM-Ambitionen festhalten. Der 28-Jährige wird am Samstag wie Top-Sprinter Marcel Kittel an den Brüssel Cycling Classics teilnehmen, am Sonntag steht er dann beim GP de Fourmies in Nordfrankreich am Start. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte Degenkolb vor drei Wochen "aufgrund der Topographie der Strecke" zum Kapitän für das WM-Straßenrennen in Bergen/Norwegen (24. September) ernannt. Der gebürtige Thüringer sei mit Blick auf die WM "zuversichtlich. Es gibt keine Änderungen. Ein gesunder John Degenkolb gehört auf dieser Strecke zum Favoritenkreis", sagte sein Manager Florian Jöckel dem SID am Freitag. Die Bronchitis, die Degenkolb zum vorzeitigen Ende bei der Spanien-Rundfahrt gezwungen hatte, sei laut Jöckel auskuriert. Der Klassikerspezialist sei wieder "kerngesund" und habe bereits die gesamte Woche über trainiert. In Bergen erwarten die Radprofis beim letzten Saisonhighlight ein hügeliger Kurs über fast 280 km und in der regenreichsten Stadt Europas womöglich komplizierte äußere Bedingungen. mehr