Marco Huck
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Ex-Weltmeister Huck startet bei World Boxing Super Series

Der frühere Boxweltmeister Marco Huck startet seinen nächsten Anlauf auf einen Cruisergewichtstitel in der neu initiierten World Boxing Super Series. Wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten, ist der 32-Jährige der fünfte der acht Teilnehmer seiner Gewichtsklasse in der neuen Champions League des Boxens. "So was hat es in der Geschichte des Boxsports noch nie gegeben. Acht absolute Weltklasse-Boxer gehen in das Turnier, doch am Ende bleibt nur einer übrig", sagte Huck: "Ich kann es kaum erwarten, der Welt zu beweisen, dass ich von all den starken Champions der Beste bin." Ab September werden acht der weltbesten Cruisergewichtler und acht der weltbesten Super-Mittelgewichtler im K.o.-Format gegeneinander antreten, um die unumstrittene Nummer eins ihrer Gewichtsklasse zu ermitteln. Die Sieger erhalten die Muhammad Ali Trophy. Zudem werden die WM-Gürtel der Teilnehmer auf dem Spiel stehen. Hucks Viertelfinal-Gegner wird am 8. Juli bei der Auslosung in Monaco ermittelt. mehr

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Entthronter Huck erhält verlorenen IBO-Gürtel nicht zurück

Profiboxer Marco Huck erhält den WM-Titel des Verbandes IBO im Cruisergewicht nicht zurück. "Der Titel wird für vakant erklärt werden", sagte IBO-Präsident Ed Levine der "Sport Bild" am Montag. Huck hatte den Titel am Samstag in Dortmund durch eine Niederlage gegen den Letten Mairis Briedis verloren. Der neue Weltmeister nahm lediglich den wertvolleren WBC-Gürtel an, lehnte den Gürtel der weniger bedeutsamen IBO aber ab. Kenan Hukic, Hucks Manager und Bruder, hatte deshalb spekuliert, der IBO-Titel könnte an den entthronten Champion zurückgehen. Briedis hatte es abgelehnt, die von den Weltverbänden übliche Gebühr von drei Prozent seiner Gage für den IBO-Gürtel zu bezahlen. Darum akzeptieren Boxer nicht selten nur Gürtel der großen Weltverbände WBC, WBA, IBF und WBO. mehr

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Huck darf IBO-Gürtel nicht behalten

Profiboxer Marco Huck (Berlin) darf den WM-Titel nach Version des kleinen Verbandes IBO doch nicht behalten. Nach Hucks klarer Punktniederlage am Samstag im Cruisergewichts-WM-Fight in Dortmund gegen den Letten Mairis Briedis war bekannt geworden, dass dieser die fällige Veranstaltungsgebühr ("Sanction fee") nicht an die IBO gezahlt hatte. Hucks Bruder und Manager Kenan Hukic hatte daraufhin spekuliert, den IBO-Titel weiter in den eigenen Reihen halten zu können. IBO-Präsident Ed Levine erteilte den Hoffnungen des Huck-Lagers nun eine Absage: "Der Titel wird für vakant erklärt werden", sagte er der Sport Bild. Briedis behält lediglich den prestigeträchtigen Gürtel des Verbandes WBC, den er im Duell mit Huck nach dem Aufstieg des vorigen Weltmeisters Tony Bellew (Großbritannien) ins Schwergewicht errungen hatte. Einziger deutscher Weltmeister ist aktuell der Berliner Tyron Zeuge im Supermittelgewicht nach Version WBA. mehr

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3,17 Millionen Zuschauer bei Huck-Pleite

Profiboxer Marco Huck (Berlin) hat dem übertragenden TV-Sender RTL trotz seiner Niederlage im WM-Fight gegen den Letten Mairis Briedis eine ordentliche Quote beschert. Im Schnitt sahen 3,17 Millionen Zuschauer die Punktniederlage des gebürtigen Serben im Kampf um den vakaten WM-Gürtel im Cruisergewicht nach Version des Weltverbandes WBC. Dies entsprach einem Marktanteil von 16,2 Prozent. Den Spitzenwert erreichte die Übertragung am Samstagabend in der zwölften Runde, als 3,43 Millionen Zuschauer einschalteten. Es war der dritte Kampf des früheren WBO-Weltmeisters Huck, den RTL seit Anfang 2016 übertrug. Mit 3,73 Millionen und 4,38 Millionen Zuschauern im Schnitt erzielten die vorigen Fights gegen den Ukrainer Dmytro Kutscher und den Briten Ola Afolabi jedoch bessere Quoten. mehr