Marco Huck
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Entthronter Huck erhält verlorenen IBO-Gürtel nicht zurück

Profiboxer Marco Huck erhält den WM-Titel des Verbandes IBO im Cruisergewicht nicht zurück. "Der Titel wird für vakant erklärt werden", sagte IBO-Präsident Ed Levine der "Sport Bild" am Montag. Huck hatte den Titel am Samstag in Dortmund durch eine Niederlage gegen den Letten Mairis Briedis verloren. Der neue Weltmeister nahm lediglich den wertvolleren WBC-Gürtel an, lehnte den Gürtel der weniger bedeutsamen IBO aber ab. Kenan Hukic, Hucks Manager und Bruder, hatte deshalb spekuliert, der IBO-Titel könnte an den entthronten Champion zurückgehen. Briedis hatte es abgelehnt, die von den Weltverbänden übliche Gebühr von drei Prozent seiner Gage für den IBO-Gürtel zu bezahlen. Darum akzeptieren Boxer nicht selten nur Gürtel der großen Weltverbände WBC, WBA, IBF und WBO. mehr

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Huck darf IBO-Gürtel nicht behalten

Profiboxer Marco Huck (Berlin) darf den WM-Titel nach Version des kleinen Verbandes IBO doch nicht behalten. Nach Hucks klarer Punktniederlage am Samstag im Cruisergewichts-WM-Fight in Dortmund gegen den Letten Mairis Briedis war bekannt geworden, dass dieser die fällige Veranstaltungsgebühr ("Sanction fee") nicht an die IBO gezahlt hatte. Hucks Bruder und Manager Kenan Hukic hatte daraufhin spekuliert, den IBO-Titel weiter in den eigenen Reihen halten zu können. IBO-Präsident Ed Levine erteilte den Hoffnungen des Huck-Lagers nun eine Absage: "Der Titel wird für vakant erklärt werden", sagte er der Sport Bild. Briedis behält lediglich den prestigeträchtigen Gürtel des Verbandes WBC, den er im Duell mit Huck nach dem Aufstieg des vorigen Weltmeisters Tony Bellew (Großbritannien) ins Schwergewicht errungen hatte. Einziger deutscher Weltmeister ist aktuell der Berliner Tyron Zeuge im Supermittelgewicht nach Version WBA. mehr

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3,17 Millionen Zuschauer bei Huck-Pleite

Profiboxer Marco Huck (Berlin) hat dem übertragenden TV-Sender RTL trotz seiner Niederlage im WM-Fight gegen den Letten Mairis Briedis eine ordentliche Quote beschert. Im Schnitt sahen 3,17 Millionen Zuschauer die Punktniederlage des gebürtigen Serben im Kampf um den vakaten WM-Gürtel im Cruisergewicht nach Version des Weltverbandes WBC. Dies entsprach einem Marktanteil von 16,2 Prozent. Den Spitzenwert erreichte die Übertragung am Samstagabend in der zwölften Runde, als 3,43 Millionen Zuschauer einschalteten. Es war der dritte Kampf des früheren WBO-Weltmeisters Huck, den RTL seit Anfang 2016 übertrug. Mit 3,73 Millionen und 4,38 Millionen Zuschauern im Schnitt erzielten die vorigen Fights gegen den Ukrainer Dmytro Kutscher und den Briten Ola Afolabi jedoch bessere Quoten. mehr

Weltmeisterin

Hammer boxt im Vorprogramm des WM-Kampfes von Huck

Boxweltmeisterin Christina Hammer verteidigt ihren WM-Titel des Verbandes WBC am 1. April gegen die Schwedin Maria Lindberg. Die Championesse der Verbände WBO und WBC im Mittelgewicht tritt im Vorprogramm des WM-Kampfes von Marco Huck gegen den Letten Mairis Briedis in der Dortmunder Westfalenhalle an. "Für mich geht ein Traum in Erfüllung", sagte die 26 Jahre alte Boxerin am Montag. "In meiner Heimatstadt vor meinen Fans boxen zu dürfen, das ist eine unvorstellbare Motivation." Hammer ist in 21 Profi-Kämpfen unbesiegt. Lindberg war dreifache Weltmeisterin und hat von 19 Kämpfen nur einen verloren. Beide standen sich schon einmal gegenüber. Vor knapp sechs Jahren gewann Hammer nach Punkten. mehr