Marco Huck
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Huck boxt in Dortmund um WBC-WM

Cruisergewichtler Marco Huck greift wieder nach dem Box-Thron. Der 32-Jährige steigt am 1. April in der Dortmunder Westfalenhalle gegen den noch ungeschlagenen Letten Mairis Briedis in den Ring und boxt um den WBC-Titel. Bislang war der Berliner lediglich Titelträger des kleineren Verbandes IBO. "Ich freue mich riesig, dass es nun endlich klappt, und dass ich sogar um den Titel des renommierten WBC kämpfen kann, in dem auch mein großes Vorbild Muhammad Ali Weltmeister war. Das ist etwas ganz Großes für mich", sagte Huck, der bislang 40 seiner 44 Profikämpfe gewann. Der Fight um den WBC-Titel ist für Huck möglich geworden, weil der aktuelle Champion Tony Bellew (Großbritannien) vom Cruiser- ins Schwergewicht aufgestiegen ist und dort gegen seinen Landsmann David Haye boxt. Der Weltverband setzte daraufhin einen Titelkampf zwischen dem Weltranglistenersten Briedis und dem zweitplatzierten Marco Huck an. mehr

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Huck und Gevor dürfen um WM-Chance kämpfen

Die Profiboxer Marco Huck und Noel Gevor dürfen um das Recht kämpfen, IBF-Weltmeister Murat Gassiew aus Russland herauszufordern. Das hat die International Boxing Federation (IBF) beiden Parteien am Dienstag mitgeteilt. Der Hamburger Gevor aus dem Sauerland-Boxstall ist die Nummer drei der IBF-Rangliste im Cruisergewicht, der Berliner Huck nimmt Position vier ein. Beide müssen bis zum 8. Dezember dem Weltverband mitteilen, ob sie den Kampf gegeneinander bestreiten wollen. "Ich freue mich auf diese Chance, und ich bin zu 100 Prozent dabei", sagte Gevor. Der 26 Jahre alte gebürtige Armenier hat 22 Profikämpfe bestritten und diese allesamt gewonnen, zehn durch K.o.. Huck ist Weltmeister des wenigen bedeutenden Verbandes IBO und will sich einen Titel der vier großen Verbände sichern. Der 32-Jährige hat von 44 Kämpfen 40 gewonnen, davon 27 durch K.o.. mehr

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Huck verteidigt IBO-Titel gegen Europameister Kutscher

Profiboxer Marco Huck peilt beim WM-Titelkampf des eher unbedeutenden IBO-Weltverbandes gegen den amtierenden Europameister Dmitri Kutscher aus der Ukraine einen K.o-Sieg an. Beide Cruisergewichtler gelten als besonders schlagkräftig, so dass es am Samstag in der TUI Arena in Hannover (22.30 Uhr/RTL) ein vorzeitiges Ende geben könnte. Huck kündigte am Dienstag im Rathaus von Hannover an, er werde für ein Spektakel im Ring sorgen. "Jeder weiß, das ein K.o. quasi vorprogrammiert ist, wenn Huck boxt. Keiner kann es eigentlich riskieren, einmal für's Bier holen rauszugehen, weil sehr schnell alles vorbei sein kann", sagte Huck, der ursprünglich auf Ovill McKenzie treffen sollte. Der Brite hatte den Kampf wegen einer Verletzung aber platzen lassen. "Ich schätze Kutscher stärker ein", sagte der 32 Jahre alte IBO-Champion, der von seinen 43 Kämpfen nur drei verlor. Sein gleichaltriger Herausforderer Kutscher verbuchte in 26 Profikämpfen 24 Siege. "Die Vorbereitung war prima. Ich will gewinnen - das Wie ist dabei zweitrangig", sagte der Ukrainer. Die renommiertesten Box-Verbände sind die WBC, WBA, IBF und WBO. Huck hielt zuletzt von 2012 bis 2015 den Titel der World Boxing Organization (WBO). mehr