Mercedes-Benz
24-Stunden-Rennen

Mercedes feiert Vierfach-Triumph am Nürburgring

Mercedes hat zum zweiten Mal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen und dabei einen Vierfach-Sieg gefeiert. Bei der 44. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel setzten sich am Sonntag Maro Engel (München), Adam Christodoulou (Großbritannien), Manuel Metzger (Schweiz) und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (St. Ingbert) durch. Beim knappsten Zieleinlauf in der Geschichte des 24-Stunden-Rennens verwiesen sie Christian Hohenadel (Dudweiler), Marco Seefried (Nürnberg), Christian Vietoris (Gönnersdorf) und Renger van der Zande (Niederlande) mit 5,697 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Die Teams mit Maximilian Götz (Uffenheim), Lance David Arnold (Duisburg), Uwe Alzen (Betzdorf) und Jan Seyffarth (Querfurt) sowie Doppelstarter Engel, Yelmer Buurman (Niederlande), Hubert Haupt (München) und Dirk Müller (Burbach) belegten die Ränge drei und vier. Zum ersten Mal hatte Mercedes 2013 triumphiert. mehr

Nach Gullideckel-Flug

Alonso fordert erneut Cockpit-Schutz

Nach dem Gullideckel-Schreck beim Training zum Großen Preis von Monaco hat sich Zweifach-Weltmeister Fernando Alonso noch einmal für einen Cockpit-Schutz in der Formel 1 ausgesprochen. "Wir müssen sicherstellen, dass wir das Risiko zwischen uns allen und in dem Sport auf das Minimum reduzieren", sagte der Spanier, nachdem sein McLaren-Teamkollege Jenson Button am Donnerstag glücklicherweise mit dem Schrecken davon gekommen war. Ein Kanaldeckel hatte sich gelöst, als Nico Rosberg mit seinem Mercedes drüber gefahren war, das Teil traf anschließend Buttons Wagen. "Es ist nie akzeptabel, wenn so etwas passiert", betonte Alonso. Er hatte sich schon nach seinem schweren Unfall beim Auftakt in Australien für den Cockpitschutz Halo (deutsch: Heiligenschein) ausgesprochen. Dieser stößt unter den Fahrern allerdings auf sehr unterschiedliche Akzeptanz. Geplant ist die Einführung eines Schutzsystems zur nächsten Saison. mehr