Minsk
Moderner Fünfkampf

Deutsches Team geschlossen im EM-Finale

Die Modernen Fünfkämpfer haben bei der EM in Minsk in kompletter Mannschaftsstärke das Finale erreicht. Die Brüder Marvin und Patrick Dogue (beide Potsdam), die zuvor in der Staffel Bronze geholt hatten, stehen bei den Titelkämpfen genauso unter den 36 Besten wie Fabian Liebig (Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin). Die Endrunde findet am Sonntag statt. Überzeugen konnten im Halbfinale besonders die Dogue-Brüder als Dritte ihrer jeweiligen Qualifikationsgruppe. Liebig kam in der Gruppe A auf Rang 17, Nobis schaffte es in der Gruppe B auf den fünften Platz. Zuvor waren am Freitag auch die Frauen geschlossen ins Finale eingezogen. Annika Schleu (Berlin), die mit Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) am Dienstag bereits Staffel-Gold gewonnen hatte, Alexandra Bettinelli, Ronja Steinborn (beide Berlin) und Janine Kohlmann (Potsdam) kämpfen am Samstag um Edelmetall. Schöneborn verzichtet wegen Trainingsrückstandes auf einen Start im Einzel. mehr

Moderner Fünfkampf

Dogue-Brüder holen EM-Bronze

Rio-Olympiateilnehmer Patrick Dogue (25) und sein Bruder Marvin (21, beide Potsdam) haben sich am zweiten Tag der Europameisterschaften der Modernen Fünfkämpfer in Minsk die Bronzemedaille gesichert. Während der Schlussdisziplin Laser-Run lag das deutsche Team zeitweise sogar an zweiter Stelle. Beim letzten Schießen zeigte der jüngere Dogue-Bruder Nerven, konnte aber noch die Medaille sichern. "Natürlich freuen wir uns sehr über die Bronzemedaille. Silber wäre aber heute auch möglich gewesen. Am Ende habe ich leider beim letzten Schießen zu viel liegen gelassen", sagte Marvin Dogue. Für das Brüder-Duo war es die erste gemeinsame Teilnahme an einer EM-Staffel. Die Goldmedaille ging an Tschechien, Silber sicherte sich Frankreich. Am Dienstag hatten Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn und Annika Schleu in Minsk Gold in der Frauen-Staffel gewonnen. mehr

Moderner Fünfkampf

EM-Gold für Schöneborn/Schleu

Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) und Annika Schleu (Berlin) haben sich zum Auftakt der Europameisterschaften der Modernen Fünfkämpfer in Minsk nach einer fulminanten Aufholjagd die Goldmedaille in der Staffel gesichert. Für das Duo ist es nach WM-Gold 2012 und 2016 sowie EM-Gold 2015 der vierte gemeinsame Titel in dieser Disziplin. Silber ging an Russland, Bronze an Gastgeber Weißrussland. "Ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher, ob ich die Russin im Endspurt bezwingen kann. Die letzten Meter waren hart. Schön, dass wir mit dem Sieg belohnt wurden", sagte die 31-jährige Schöneborn. Die vier Jahre jüngere Schleu, die einen 27-Sekunden-Rückstand vor dem Laser-Run auf die Russinnen wettgemacht hatte, ergänzte: "Ich habe sofort angegriffen und am Ende hat sich der Mut ausgezahlt. Ein spannender Wettkampftag mit glücklichem Ausgang für uns." Am Mittwoch gehen die Brüder Patrick und Marvin Dogue (beide Potsdam) bei den Männern an den Start. mehr

Moderner Fünfkampf

Schöneborn verzichtet auf Einzelstart bei EM

Lena Schöneborn verzichtet bei der Europameisterschaft der Modernen Fünfkämpfer in Minsk in dieser Woche auf einen Start im Einzel. Die Olympiasiegerin von 2008 hat nach einer langwierigen Verletzung in dieser Saison noch immer Trainingsrückstand, die Troisdorferin will sich auf die WM im August in Kairo konzentrieren. Das teilte der Deutsche Verband (DVMF) am Montag mit. Die deutschen Frauen werden ab Donnerstag von Annika Schleu angeführt, bei den Männern machen sich von Freitag an Marvin und Patrick Dogue Medaillenhoffnungen. mehr

Confed-Cup-Teilnehmer

Neuseeland verliert Testspiel in Weißrussland

Fünf Tage vor dem Eröffnungsspiel beim Confederations Cup gegen Gastgeber Russland hat die neuseeländische Nationalmannschaft ihren letzten Test verloren. In Weißrussland verlor Neuseeland am Montag mit 0:1 (0:0). Denis Poljakow erzielte in Minsk kurz nach der Pause (47. Minute) den einzigen Treffer der Partie. Beim Confed Cup trifft Neuseeland am Samstag in St. Petersburg auf Russland. Weitere Gruppengegner des großen Turnier-Außenseiters sind Mexiko und Europameister Portugal. mehr

Eishockey

WM 2021 in Minsk und Riga

Weißrussland und Lettland sind die Gastgeber der Eishockey-Weltmeisterschaft 2021. Das gab der Weltverband am Freitag bekannt. Die Länder setzten sich mit ihrer gemeinsamen Bewerbung der beiden Hauptstädte Minsk und Riga gegen Finnland durch, das mit den möglichen Spielorten Tampere und Helsinki ins Rennen gegangen war. Die Titelkämpfe sind für den Zeitraum vom 7. bis 23. Mai 2021 geplant. In Riga machte die Weltmeisterschaft zuletzt 2006 Station, als Schweden im Finale gegen Tschechien (4:0) den Titel holte. Die deutsche Mannschaft war nicht dabei. Nach Minsk verschlug es die Eishockey-Weltelite erst vor drei Jahren, damals besiegte Russland Finnland im Finale mit 5:2. Deutschland war in der Vorrunde ausgeschieden. Die nächsten Weltmeisterschaften finden im kommenden Jahr in Dänemark (Kopenhagen und Hering), 2019 in der Slowakei (Bratislava und Kosice) und ein Jahr darauf in der Schweiz (Zürich und Lausanne) statt. mehr

Tennis

USA und Weißrussland im Fed-Cup-Finale

Rekordsieger USA steht zum ersten Mal seit 2010 wieder im Endspiel um den Fed Cup. Die Amerikanerinnen besiegten den Titelverteidiger Tschechien in Tampa/Florida mit 3:2. Final-Gegner ist die weißrussische Tennis-Auswahl, die in Minsk die Schweiz um Altmeisterin Martina Hingis ebenfalls mit 3:2 schlug und erstmals im Endspiel steht. Für die USA geht es nun um den 18. Fed-Cup-Titel. Nachdem es in Tampa nach den ersten beiden Einzeln am Samstag 1:1 gestanden hatte, brachte Australian-Open-Halbfinalistin Coco Vandeweghe die USA durch einen 6:4, 6:0-Sieg gegen Katerina Siniakova in Führung. Anschließend verlor Lauren Davis gegen Marketa Vondrousova 2:6, 5:7. Im entscheidenden Doppel schlugen Vandeweghe und Bethanie Mattek-Sands Siniakova und Kristyna Pliskova 6:2, 6:3 und besiegelten den Finaleinzug. Für Weißrussland hatte Aryna Sabalenka bereits vor dem abschließenden Doppel mit einem 6:3, 2:6, 6:4 gegen die Schweizerin Viktorija Golubic den entscheidenden Punkt zum 3:1 für die Gastgeberinnen geholt, die erstmals im Endspiel stehen. Im dann bedeutungslosen Doppel besiegten Hingis und Belinda Bencic ihre Gegnerinnen Olga Goworzowa und Wera Lapko im Eiltempo in nur 53 Minuten 6:0, 6:1. Die Schweiz hatte 1998 zum bislang einzigen Mal im Fed-Cup-Finale gestanden. Das Team um die fünfmalige Grand-Slam-Gewinnerin Martina Hingis musste sich damals im heimischen Genf Spanien mit 2:3 geschlagen geben. mehr