Minsk
Eishockey

WM 2021 in Minsk und Riga

Weißrussland und Lettland sind die Gastgeber der Eishockey-Weltmeisterschaft 2021. Das gab der Weltverband am Freitag bekannt. Die Länder setzten sich mit ihrer gemeinsamen Bewerbung der beiden Hauptstädte Minsk und Riga gegen Finnland durch, das mit den möglichen Spielorten Tampere und Helsinki ins Rennen gegangen war. Die Titelkämpfe sind für den Zeitraum vom 7. bis 23. Mai 2021 geplant. In Riga machte die Weltmeisterschaft zuletzt 2006 Station, als Schweden im Finale gegen Tschechien (4:0) den Titel holte. Die deutsche Mannschaft war nicht dabei. Nach Minsk verschlug es die Eishockey-Weltelite erst vor drei Jahren, damals besiegte Russland Finnland im Finale mit 5:2. Deutschland war in der Vorrunde ausgeschieden. Die nächsten Weltmeisterschaften finden im kommenden Jahr in Dänemark (Kopenhagen und Hering), 2019 in der Slowakei (Bratislava und Kosice) und ein Jahr darauf in der Schweiz (Zürich und Lausanne) statt. mehr

Tennis

USA und Weißrussland im Fed-Cup-Finale

Rekordsieger USA steht zum ersten Mal seit 2010 wieder im Endspiel um den Fed Cup. Die Amerikanerinnen besiegten den Titelverteidiger Tschechien in Tampa/Florida mit 3:2. Final-Gegner ist die weißrussische Tennis-Auswahl, die in Minsk die Schweiz um Altmeisterin Martina Hingis ebenfalls mit 3:2 schlug und erstmals im Endspiel steht. Für die USA geht es nun um den 18. Fed-Cup-Titel. Nachdem es in Tampa nach den ersten beiden Einzeln am Samstag 1:1 gestanden hatte, brachte Australian-Open-Halbfinalistin Coco Vandeweghe die USA durch einen 6:4, 6:0-Sieg gegen Katerina Siniakova in Führung. Anschließend verlor Lauren Davis gegen Marketa Vondrousova 2:6, 5:7. Im entscheidenden Doppel schlugen Vandeweghe und Bethanie Mattek-Sands Siniakova und Kristyna Pliskova 6:2, 6:3 und besiegelten den Finaleinzug. Für Weißrussland hatte Aryna Sabalenka bereits vor dem abschließenden Doppel mit einem 6:3, 2:6, 6:4 gegen die Schweizerin Viktorija Golubic den entscheidenden Punkt zum 3:1 für die Gastgeberinnen geholt, die erstmals im Endspiel stehen. Im dann bedeutungslosen Doppel besiegten Hingis und Belinda Bencic ihre Gegnerinnen Olga Goworzowa und Wera Lapko im Eiltempo in nur 53 Minuten 6:0, 6:1. Die Schweiz hatte 1998 zum bislang einzigen Mal im Fed-Cup-Finale gestanden. Das Team um die fünfmalige Grand-Slam-Gewinnerin Martina Hingis musste sich damals im heimischen Genf Spanien mit 2:3 geschlagen geben. mehr

Fed-Cup-Halbfinale

Tschechien und die Schweiz gleichen aus

Titelverteidiger Tschechien hat zum Auftakt des Fed-Cup-Halbfinales einen Fehlstart abgewendet. Im Duell mit Rekordsieger USA steht es in Tampa/Florida nach dem ersten Tag und zwei Einzeln 1:1. Zunächst besiegte Australian-Open-Halbfinalistin Coco Vandeweghe Marketa Vondrousova 6:1, 6:4, ehe Katerina Siniakova gegen Shelby Rogers mit einem 6:3, 6:3-Sieg ausglich. Die Entscheidung über den Finaleinzug fällt am Sonntag, wenn Vandeweghe auf Siniakova und Rogers auf Vondrousova trifft. Ein mögliches Doppel bestreiten voraussichtlich Lauren Davis und Bethanie Mattek-Sands sowie Denisa Allertova und Kristyna Pliskova. Die Tschechinnen gewannen in den vergangenen sechs Jahren fünfmal den Fed Cup, der letzte Erfolg des 17-maligen Siegers USA datiert derweil aus dem Jahr 2000. Auch im zweiten Halbfinale zwischen Weißrussland und der Schweiz steht es nach dem ersten Tag 1:1. Nachdem Viktorija Golubic zum Auftakt in Minsk gegen Aljaksandra Sasnowitsch 3:6, 7:5, 5:7 verloren hatte, besiegte Timea Bacsinszky Aryna Sabalenka 6:4, 7:5. Damit dürfen die Schweizerinnen weiter von ihrem ersten Finaleinzug seit 1998 träumen. mehr