Nairobi
Leichtathletik

Hürden-Weltmeister Bett fehlt in London

Weltmeister Nicholas Bett aus Kenia wird seinen Titel über 400 m Hürden bei der Leichtathletik-WM in London (4. bis 13. August) nicht verteidigen können. Der 25-Jährige leidet an einer Stressfraktur im Schienbein. Bett zeigte sich im Gespräch mit der französischen Nachrichtenagentur AFP frustriert. "Ich hatte mich so gut vorbereitet, um die Enttäuschung der Olympischen Spiele in Rio auszumerzen, wo ich in der ersten Runde ausgeschieden bin", sagte er. mehr

Leichtathletik

Vier Marathon-Stars sagen WM-Start für Kenia ab

Vier Marathon-Stars um Olympiasieger Eliud Kipchoge haben Kenias Nationalteam einen Korb gegeben und ihren Start bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) abgesagt. Kipchoge war nach dem knapp verfehlten ersten Marathon unter zwei Stunden zwar nominiert worden, erklärte nun aber seinen Verzicht, da er nach dem spektakulären Rennen Anfang Mai in Monza Ruhe brauche. Auch der frühere Weltrekordler Wilson Kipsang zog sich aus dem Aufgebot zurück und plant nun offenbar einen Start beim Berlin-Marathon am 24. September. Bei den Frauen sagten die dreimalige London-Siegerin Mary Keitany und die frühere Halbmarathon-Weltrekordlerin Florence Kiplagat ab. Auch sie werden wohl einen deutlich lukrativeren Stadt-Marathon im Herbst vorziehen. Olympiasiegerin Jemima Sumgong ist nach einem positiven Dopingtest außen vor. In London sollen Boston-Sieger Geoffrey Kirui, Daniel Wanjiru und Gedion Kipketer das Männer-Rennen der WM bestreiten. Bei den Frauen setzt Kenia nun auf die zweimalige Weltmeisterin Edna Kiplagat, Vizeweltmeisterin Helah Kiprop und Flomena Cheyech. mehr

Leichtathletik

Management sperrt drei kenianische Spitzen-Marathonläuferinnen

Knapp sechs Wochen nachdem die kenianische Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden war, sind drei ihrer Trainingspartnerinnen vorläufig gesperrt worden. Die Rosa Associati Company, die für das Management der Athletinnen verantwortlich ist, zog die Sportlerinnen provisorisch aus dem Verkehr. Dies berichtet der Branchendienst Insidethegames unter Berufung auf die kenianische Zeitung Daily Nation. Bei den Athletinnen handelt es sich demnach um Purity Rionoripo, die diesjährige Siegerin des Paris-Marathons, Sarah Chepchirchir (Siegerin des Tokio-Marathons) und Visiline Jepkesho, die den Marathon in Frankreichs Hauptstadt 2016 gewonnen hatte. Es blieb zunächst unklar, ob auch das Trio mit verbotenen Substanzen erwischt worden ist. Die drei sollen so lange gesperrt bleiben, "bis die Ermittlungen um möglichen Dopingmissbrauch abgeschlossen sind", hieß es in dem Bericht. Sumgong, Olympiasiegerin von Rio 2016, war im April erwischt worden. Bei einer unangemeldeten Kontrolle wurde sie positiv auf Epo getestet. mehr