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Namibia
Frauen-Fußball

Trotz Ebola: Afrika-Cup findet statt

Trotz der Gefährdung durch das Ebola-Virus beginnt am Samstag in Namibias Hauptstadt Windhoek das Finalturnier der Fußball-Frauen um den neunten Afrika-Cup. "Das Turnier ist sicher", erklärte Donata Ngunovandu, Leiterin der medizinischen Abteilung des Organisationskomitees LOC. Eine Poli-Klinik am Hotel der Mannschaften sowie medizinische Räume in den beiden Turnierstadien sind eingerichtet. Zudem halten sich zwei Notfall-Ambulanzen bereit. Vier der acht teilnehmenden Teams kommen aus der gefährdeten Region Westafrika: Nigeria, Ghana, Kamerun und die Elfenbeinküste. Die Mitglieder dieser Mannschaften wurden beim Eintreffen am Flughafen in Windhoek eingehend medizinisch untersucht. Verdachtsfälle auf Ebola wurden nicht gefunden. Im Vorfeld des Afrika-Cups hatte es Stimmen gegeben, die Veranstaltung wegen der Ebola-Gefahr zu verschieben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte jedoch keine Absage empfohlen. mehr

Korschenbroich

Glehner laufen für Namibia-Helferin und sammeln Geld für Operation

Mehr als 100 Freiwillige - darunter ganze Familien und sogar Fußballmannschaften - liefen am Maifeiertag für die Kinder- und Familienhilfe Namibia. Genauer gesagt: für Sylvia Beukes. Sie stammt aus Namibia und hat dort den Verein "Children of Promise Ministries" gegründet, dem die Kinder- und Familienhilfe unter der Leitung von Norbert Rothausen aus Glehn nun schon seit neun Jahren angehört. Doch ihre Tätigkeit, Waisenkinder in namibianische Familien einzugliedern und ihnen so ein neues Zuhause sowie die Chance auf eine Berufsausbildung zu bieten, konnte Sylvia Beuten nicht mehr ausführen. Wegen starker Arthrose in beiden Kniegelenken ist sie an den Rollstuhl gefesselt. mehr