Neyetalsperre - News und aktuelle Informationen zur Talsperre
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Neyetalsperre
Remscheid

Auftakt im Gülle-Prozess vor dem Landgericht

Die Gülle-Katastrophe in der Neyetalsperre beschäftigt seit gestern das Landgericht Hagen. Dort startete der Prozess gegen den 41-jährigen Landwirt aus Halver, von dessen Hof am 18. März 2015 rund 1,7 Millionen Liter Gülle in die Talsperre flossen. Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen eines besonders schweren Falls der Gewässerverunreinigung sowie zweifacher falscher Verdächtigung angeklagt. In seiner ersten Äußerung zum Prozessauftakt bezeichnete der Landwirt den Austritt der Jauche als "Sabotage". Vehement stritt er eine eigene Schuld ab. Er erneuerte seinen Verdacht, zwei Männer aus der Umgebung könnten für den Umweltschaden verantwortlich sein. mehr

Radevormwald

"Gülle"-Landwirt erneut vor Gericht

Der Landwirt aus dem Oberbergischen, der absichtlich den Hahn seines Gülletanks aufgedreht und die Verseuchung der Neye-Talsperre eingeleitet hatte, muss erneut vor Gericht. Wegen Gewässerverunreinigung in einem besonders schweren Fall muss er sich im September vor dem Landgericht in Hagen verantworten, teilte die Justizbehörde gestern mit. Im März 2015 war die Gülle auf einem Bauernhof in Halver aus einem Behälter ausgelaufen und über Zuflüsse und Bäche in die Neye-Talsperre gelangt, weil der Schieber der Abfüllleitung geöffnet worden war. Der Dünger aus Kot und Urin soll bis zu 50 Millionen Liter Wasser verunreinigt haben, wie der Wupperverband geschätzt hatte. mehr

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